von ih 26.01.2019 11:36 Uhr

Grüner Gemeinderat bezeichnet Andreas Hofer als „Terrorist“

Mit seinem Zwischenruf „Andreas Hofer war ein Terrorist“ hat der Grüne Gerhard Fritz, der bereits 2006 behauptet hatte, dass Andreas Hofer mit den fundamentalistischen islamischen Taliban-Terroristen zu vergleichen sei, für ein Eklat bei der Gemeinderatssitzung im Jänner gesorgt.

Gerald Depaoli vor dem Andreas-Hofer-Denkmal - Foto: Gerechtes Innsbruck

„Es ist unfassbar, dass ein Innsbrucker Gemeinderat Andreas Hofer während einer Gemeinderatssitzung als „Terroristen“ bezeichnet!“, ärgert sich Gemeinderat Gerald Depaoli, welcher feststellt, dass sich der grüne Gemeinderat offensichtlich nicht dessen bewusst sei, welche Auswirkungen seine Aussage eigentlich habe.

„Gerhard Fritz unterstellt mit seiner Aussage vielen Tirolerinnen und Tirolern, allen voran dem Tiroler Landeshauptmann und der Tiroler Landesregierung, aber auch dem Tiroler Schützenbund und anderen Traditionsverbänden, dass sie einen ‘Terroristen’ verehren bzw. ihm gedenken. Ebenso ist der grüne Gemeinderat somit offensichtlich der Überzeugung, dass die Andreas-Hofer-Straße, ebenso wie die Andreas-Hofer Apotheke in Innsbruck nach einem ‘Terroristen’ benannt wurde, und es sich beim Andreas-Hofer Denkmal am Bergisel um ein Denkmal für einen ‘Terroristen’ handelt“, so Depaoli weiter, welcher daran erinnert, dass auch das Riesenrundgemälde im Tirol-Panorama den Widerstand der Tiroler anno 1809 mit ihrem Anführer Andreas Hofer, dem vermeintlichen ‘Terroristen’, darstellen würde.

„Dass der grüne Gemeinderat Gerhard Fritz mit seiner Aussage im Innsbrucker Gemeinderat, dem höchsten politischen Gremium der Tiroler Landeshauptstadt, auch massiv die Tiroler Landeshymne in Frage stellt, und unterstellt, dass die Tiroler auch in der Landeshymne einem ‘Terroristen’ gedenken, ist absolut inakzeptabel und nicht hinnehmbar!“, ärgert sich Depaoli.

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  1. Diandl
    28.01.2019

    Der grüne Gemeinderat ist Jahrgang 1949. Seine Aussagen ließen auf eine Rotznase, noch grün hinter den Ohren, schließen; nicht auf einen – dem Äußeren nach – gestandenen Mann. Kann ein Tiroler diesen Alters derart katastrophale Geschichtskenntnisse haben? Das ist wohl kaum möglich. Der Mann muß senil sein oder im Vollrausch gesprochen haben. Im Innsbrucker Gemeinderat ist er somit fehl am Platz.

  2. w.h.schuler
    27.01.2019

    Da kann man die Latte der menschlichen Intelligenz noch so tief legen, da kommt sicher einer daher, der aufrecht unten hindurch spaziert…
    Der Dummheit sind wahrlich keine Grenzen gesetzt!!!
    Wie sagte doch Kreisky so treffend: “lernens Geschichte Herr…”

  3. Roland
    27.01.2019

    Der versteht nichts besser er ist still mit diesen vermutungen soll gescheider gegen was gescheides sein Mundwerk aufmachen bei wichtigen Themen nicht bei sowas

  4. Arnold
    26.01.2019

    Unglaublich welches Gedankengut Gerhard Fritz in sich trägt, das Opfer eines Angriffes die Gegenwehr abspricht bzw. verbietet. Aus meiner Sicht Nazistisch

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