von ih 06.06.2018 13:51 Uhr

„Herr Zeller, Ihre Zeit war gestern“

Die freiheitliche Fraktionssprecherin im Südtiroler Landtag, Ulli Mair, reagiert auf die Kritik des ehemaligen SVP-Senators Karl Zeller, wonach sie hinsichtlich der Zukunft Südtirols „Tomaten vor den Augen habe“.

Karl Zeller

„Die Selbstgefälligkeiten des ehemaligen SVP-Senators Zeller sind zwar amüsant, aber sie spiegeln die generelle Perspektivenlosigkeit in der SVP wider. Ob Herr Zeller etwas vor den Augen, im Kopf oder sonst wo hat, kann sich jeder Bürger selber ausmalen. Klar ist jedoch, dass die SVP keinen Zukunftsplan für Südtirol hat“, so Mair.

„Es ist nachvollziehbar, dass der SVP die vertragliche Anerkennung des Freistaates durch die Lega nicht passt. In Ermangelung eigener Ideen und Vorstellungen für Südtirol muss die SVP den ehemaligen Senator Zeller für einen Rundumschlag einspannen, um eine Politik, die aus dem Gestern stammte, zu verteidigen“, so Mair. „Für einen ehemaligen Südtiroler Parlamentarier und Senator ist es mehr als beschämend, sich nicht über die gute Nachricht zu freuen, dass Südtirol wirtschaftlich so gut dasteht“, hält die Freiheitliche fest.

„Während Europa derzeit einen politischen Wandel erfährt, sich aus einer jahrzehntelangen Starre löst und die Geschichte nach wie vor nicht an ihren Endpunkt angekommen ist, ist es für Südtirol notwendig einen Plan B in der Schublade bereitzuhalten“, unterstreicht Ulli Mair. „Jene, die die Zeichen der Zeit nicht sehen wollen, haben mit dem Gestern nicht abgeschlossen und sind nicht offen für einen neuen Aufbruch in Richtung Zukunft“, schließt die freiheitliche Fraktionssprecherin.

Jetzt
,
oder
oder mit versenden.

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite