von ih 04.03.2018 06:43 Uhr

Mann über eine Woche nach Lawinenunglück verstorben

Ein 64-Jähriger, der vor mehr als einer Woche auf der Hochkarspitze in Tirol von einer Lawine komplett verschüttet wurde, ist am Samstag an den Folgen des Unglücks in der Klinik Innsbruck verstorben. Das teilte die Polizei in einer Aussendung mit.

Symbolbild

Drei Einheimische waren am 21. Februar vom Hinteren Rendl auf die Hochkarspitze im Gemeindegebiet von St. Anton am Arlberg (Bezirk Landeck) aufgestiegen. Als die Tourengeher etwa 50 bis 80 Meter unterhalb des Gipfels waren, löste sich aus der 40 Grad steilen Südwest-Flanke ein rund 90 Meter breites Schneebrett und riss das Trio etwa 450 Meter mit in die Tiefe. Während zwei Mitglieder nur teilverschüttet wurden und sich selbst befreiten, wurde der 64-Jährige komplett unter dem Schnee begraben.

Da aber seine Hand noch aus den Schneemassen ragte, konnte er von seinen Begleitern rasch lokalisiert und mit Unterstützung von zu Hilfe geeilten Tourengehern geborgen werden. Er war nach der Erstversorgung mit einem Notarzthubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen worden.

APA

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