von ih 26.04.2017 16:04 Uhr

Nach Kopftuch-Sager: Van der Bellen unter Beschuss

Die Aussagen von Österreichs Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen, wonach alle Frauen „aus Solidarität“ ein Kopftuch tragen sollten, sorgt für heftige Diskussionen (UT24 berichtete). Die Freiheitlichen südlich, wie nördlich des Brenners sparen wenig mit Kritik am Präsidenten.

APA (Archiv)

Schimanek (FPÖ): Van der Bellen soll sich entschuldigen

Mit Bestürzung reagiert Carmen Schimanek, Sprecherin die Freiheitlichen Frauen auf die Aussage von Bundespräsident van der Bellen. Van der Bellen habe mit seinen Aussagen die jahrzehntelangen Bemühungen aller Frauen für eine glechberechtigte Gesellschaft mit Füßen getreten und hart erkämpfte Frauenrechte offen in Frage gestellt.

Van der Bellen habe mit seinen Worten jenen Kräften Auftrieb verliehen, die den poltischen Islam über die westliche Werteordnungs stellen wollen, kritisiert die FPÖ-Politikerin. „Wir Freiheitlichen Frauen fordern den Herrn Bundespräsidenten deshalb auf, seine skandalöse Aussage sofort zurückzunehmen und sich dafür zu entschuldigen“, so Schimanek.

Zudem vermisse sie den Aufschrei anderer Frauensprecherinnen: „Schweigen ist nichts anderes als eine stumme Zustimmung. Dieses Schweigen  ist bezeichnend für die Politik in diesem Land“.

Mair (Die Freiheitlichen): Was sagen Achammer und Kompatscher?

Zustimmung für ihre Position bekommt Schimanek auch von ihrer Südtiroler Kollegin, Ulli Mair. „Diese Aussage zeigt klar und unmissverständlich auf, was passiert, wenn ein Grüner, mit Unterstützung des gesamten politischen Establishments, in eine solche Verantwortung gewählt wird“, so die Südtiroler Landtagsabgeordnete zu den Aussagen Van der Bellens.

Die Aufforderung an alle Frauen, aus Solidarität ein Kopftuch zu tragen löse laut Mair zu Recht auch in Südtirol eine Welle der Empörung aus. Noch im Wahlkampf habe Van der Bellen plötzlich den Begriff „Heimat“ für sich entdeckt und wurde dadurch als Unabhängiger und Bürgerlicher dargestellt. „Jetzt, nach nur 100 Tagen im Amt, hat er sich selbst entlarvt“, so die Landtagsabgeordnete der Südtiroler Freiheitlichen.

„Die Südtiroler haben noch gut in Erinnerung, wie die Wahl Van der Bellens von Landeshauptmann Kompatscher und SVP-Obmann Achammer ausdrücklich begrüßt wurde. Jetzt werden sie sich wohl fragen, was Kompatscher und Achammer von dieser untragbaren Aussage halten“, schließt Mair.

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  1. Puschtra
    26.04.2017

    Soll der
    Grüne Bello doch mit
    gutem Beispiel voran
    gehen und Kopftuch tragen.
    Würde doch gut zu passen uzu seinen
    ziemlich weibischen
    Opagesicht

    .Müssen die Männer sich dann auch alle beschneiden lassen und Bärte tragen?
    Ja, ja die Verblödung macht immer größere Sprünge nach vorne. Wer so Etwas wählt ist nicht mehr zu retten
    und schwimmt voll im Sumpf der Dummheit.

    Achhammers Zukünftige kann von mir aus auch die Burka tragen.

    • Puschtra
      27.04.2017

      VdB Ein zynischer Linker und in der Wolle gefärbter Migrationsapologet, der er zweifellos ist,
      dreht VdB die Bringschuld der Migranten um, macht daraus eine solche der Einheimischen und fordert
      die autochthone Bevölkerung auf, sich dem endlosen
      Zustrom anzudienen und sich den neuen Herren und Damen anzupassen.

      • Puschtra
        29.04.2017

        Interressant ist die Tatsache , dass Südtirol-News keine Meldung darüber machte!
        Scheint wohl nicht in das linke Konzept zu passen, nachdem man ja so grossartig die medieale Werbetrommel
        gerührt hatte für den Grünen-Alpentaliban!

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