von red 22.02.2017 12:54 Uhr

ASGB: Lokalem Solidaritätsfonds ein „Meilenstein“

Das Arbeits- und Finanzministerium hat die Gründung eines territorialen Solidaritätsfonds genehmigt. Damit wurde eine Alternative zur außerordentlichen Lohnkasse geschaffen.

APA (Archiv/dpa)

Der Autonome Südtiroler Gewerkschaftsbund lobt diesen Schritt als ein „Husarenstück“ und „Meilenstein“. „Damit stellen wir sicher – und das ist aus Landessicht besonders wichtig – dass die von Arbeitgebern und Arbeitnehmern eingezahlten Mittel effektiv im Land verwaltet und bei Bedarf an Südtiroler Arbeitnehmer ausgezahlt werden“, so Tony Tschenett, Vorsitzender der Gewerkschaft, der die Vorteile des territorialen Fonds zu schätzen weiß.

Die Begünstigungen der außerordentlichen Lohnausgleichskasse waren mit Jahresende ausgelaufen. Laut Tschenett sei es deshalb beruhigend zu wissen, dass lokal weiterhin um wichtige Unterstützungsmaßnahmen für Arbeitnehmer, deren Arbeitstätigkeit aufgrund staatlicher Bestimmungen reduziert oder ausgesetzt wird, die den Arbeitsplatz verlieren oder von einem Lohnausgleich betroffen sind, angesucht werden kann”.

Zudem finanziere der territoriale Solidaritätsfonds geförderte Austritte aus dem Arbeitsmarkt für all jene Beschäftigte, welche innerhalb von fünf Jahren die Voraussetzungen für die Altersrente oder eine vorgezogene Rente erreichen, sowie Programme für die berufliche Weiterbildung oder Neuorientierung, so Tschenett.

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