von ih 19.11.2016 09:55 Uhr

Kaum Akademiker bei Asylbewerbern

Die Beantwortung einer Anfrage des Abgeordneten Peter Wurm (FPÖ) im österreichischen Nationalrat gibt nun erstmals Einblick darüber, wie die Bildungssituation der in Tirol als Asylbewerber aufgenommenen Menschen ist. Dabei sticht vor allem ein Detail sofort ins Auge.

In der vom österreichischen Nationalrat veröffentlichten Statistik auf die Anfrage 10270/J fallen sowohl arbeitslose Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte nach ihrer Ausbildungssituation (Stand September 2016). Dabei handelt es sich um jene Menschen, die in Tirol untergebracht wurden. Kaum Akademiker und Lehrabschlüsse In der Statistik fällt auf den ersten Blick vor allem auf, dass ein Großteil der insgesamt 460 erfassten Asylbewerber, nämlich 385 nur über eine Pflichtschulausbildung aus ihren Herkunftsländern verfügt. Das sind etwas mehr als 83 Prozent aller erfassten Menschen. Die restlichen 17 Prozent verteilen sich über gleich mehrere Bildungsstufen. Dabei sind sowohl jene Menschen erfasst, die über eine Lehrausbildung (9), sowie einer mittleren (4) - und höheren (20) Ausbildung verfügen. Auch die Zahl der Akademiker (15) ist dabei erfasst - sie macht jedoch nur einen kleinen Teil aus und ist überschaubar. Bei 27 Menschen ist der Ausbildungsstand nach wie vor ungeklärt. Schwierige Bedingungen Viele österreichische Politiker sehen in den veröffentlichten Zahlen einen weiteren Beleg dafür, wie schwer sich die Integration der in Tirol aufgenommenen Menschen gestalten würde. Schließlich sei der Abschluss einer Pflichtschule in den Herkunftsländern absolut nicht mit jener in Österreich zu vergleichen, meint etwa FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Die mangelnde Anzahl jener Asylwerber mit höherer und akademischer Ausbildung sei für den FPÖ-Chef nämlich so überschaubar klein, dass es „das Märchen der vielen hochausgebildeten Chemiker und Physikern“ entlarve. Alle Zahlen im Detail asylbewerber-tirol

In der vom österreichischen Nationalrat veröffentlichten Statistik auf die Anfrage 10270/J fallen sowohl arbeitslose Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte nach ihrer Ausbildungssituation (Stand September 2016).

Dabei handelt es sich um jene Menschen, die in Tirol untergebracht wurden.

Kaum Akademiker und Lehrabschlüsse

In der Statistik fällt auf den ersten Blick vor allem auf, dass ein Großteil der insgesamt 460 erfassten Asylbewerber, nämlich 385 nur über eine Pflichtschulausbildung aus ihren Herkunftsländern verfügt. Das sind etwas mehr als 83 Prozent aller erfassten Menschen.

Die restlichen 17 Prozent verteilen sich über gleich mehrere Bildungsstufen. Dabei sind sowohl jene Menschen erfasst, die über eine Lehrausbildung (9), sowie einer mittleren (4) – und höheren (20) Ausbildung verfügen. Auch die Zahl der Akademiker (15) ist dabei erfasst – sie macht jedoch nur einen kleinen Teil aus und ist überschaubar.

Bei 27 Menschen ist der Ausbildungsstand nach wie vor ungeklärt.

Schwierige Bedingungen

Viele österreichische Politiker sehen in den veröffentlichten Zahlen einen weiteren Beleg dafür, wie schwer sich die Integration der in Tirol aufgenommenen Menschen gestalten würde.

Schließlich sei der Abschluss einer Pflichtschule in den Herkunftsländern absolut nicht mit jener in Österreich zu vergleichen, meint etwa FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache.

Die mangelnde Anzahl jener Asylwerber mit höherer und akademischer Ausbildung sei für den FPÖ-Chef nämlich so überschaubar klein, dass es „das Märchen der vielen hochausgebildeten Chemiker und Physikern“ entlarve.

Alle Zahlen im Detail

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  1. Puschtra
    22.11.2016

    Aber die Pfichtschulausbildung, reicht wenigstens aus Asyl zu schreien und den Weg zum Sozialamt zu finden,
    sonst kann man sich auch das Wegweiser-APP herunterladen.

  2. Corleone_830295
    21.11.2016

    Nichts, was der gelernte Österreicher nicht schon von Anbeginn an gewußt hat. Und das ganz ohne Studien.

    • Corleone_830295
      21.11.2016

      Nachtrag: Die Ausbildung vieler im Fäusteschwingen und Steinewerfen wird – bis jetzt – selbst in Österreich (noch) nicht anerkannt …

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