von ih 27.01.2016 11:32 Uhr

Nachfrage nach Pfeffersprays boomt!

Pfeffersprays erleben derzeit einen regelrechten Boom. Dabei ist vielen oft nicht klar, dass diese Produkte Waffen sind und deshalb nur im Waffenhandel verkauft werden dürfen. Darüber informiert die WKO Tirol in einer Aussendung.
Pfefferspray - Bild: Jörg Blanke / pixelio.de

Aktuelle Entwicklungen erzeugen Nachfrage

Die aktuellen gesellschafts-politischen Entwicklungen sorgen in Teilen der österreichischen Bevölkerung offenbar für große Verunsicherung.

Ein Indiz dafür könne sein, dass immer mehr Menschen sich eine Waffe zulegen, um sich im Notfall selbst verteidigen zu können.  „Es gibt eine deutlich höhere Nachfrage. Nicht unbedingt was Schusswaffen anbelangt, sondern vor allem was Peffersprays und ähnliches betrifft“, weiß der Sprecher des Tiroler Waffenhandels, Stefan Mair.

Der Waffenhändler aus Fulpmes weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass Pfeffersprays eine Waffe sind und dementsprechend unter das Waffengesetz fallen.

Bei Kauf ist Vorsicht geboten

„Hier gibt es immer wieder Missverständnisse. Pfeffersprays können in Österreich nicht einfach über einen Online-Shop vertrieben oder beispielsweise in einer Trafik oder einer Tankstelle verkauft werden. Im Gegenteil: Pfeffersprays und ähnliche Produkte dürften nur vom Waffenfachhandel an Personen über 18 Jahre abgegeben werden.

Dementsprechend warne der Branchensprecher Konsumenten davor, Pfeffersprays unbekannter Herkunft aus dem Internet zu erstehen.

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