• Südtirol
  • SVP-Arbeitnehmer: „SAD-Streike zwingen Politik zum Handeln“

    Der SVP-Landessozialausschuss stellt sich geschlossen hinter den für heute ausgerufenen Streik der Transportgewerkschaften. Der Umgang des SAD-Unternehmens mit seinen Bediensteten und Chauffeuren sei „brutal“. Die politischen Verantwortlichen hätten daher die Pflicht, dagegen vorzugehen und dem Ganzen ein Ende zu setzen.

    Foto: LPA

    Alle zwei Wochen wird bei der SAD gestreikt. Denn bis zu 400 Euro im Monat würden die lohnabhängigen SAD-Arbeitnehmern weniger verdienen. Die SAD-Führung habe die konsolidierten betrieblichen Zusatzverträge einseitig gekündigt. Zudem würde die SAD ihren Mitarbeitern, unter dem Vorwand der Kostenoptimierung, unzumutbare Dienstturnusse vorwerfen, so der Vorwurf des SVP-Sozialausschusses.

    „Hier geht es um den Kampf von grundlegenden Rechten der Belegschaft. Die SAD-Spitze trägt auf dem Rücken ihrer Mitarbeiter ihr Machtspiel aus. Das darf die Politik nicht länger zulassen. Die SAD führt einen öffentlichen Dienst durch, dessen Qualität sich in letzter Zeit sehr verschlechtert hat. Ganz augenscheinlich ist dies nur auf die katastrophale Personalpolitik der SAD zurückzuführen. Sicherheit der Passagiere, Zweisprachigkeit, Ortskundigkeit der Chauffeure, geregelte Dienstzeiten und sichere Entlohnungen sind Mindeststandards, welche einzuhalten sind“, kritisieren die Arbeitnehmer in der Südtiroler Volkspartei.

    Die Politik habe der SAD-Belegschaft gegenüber eine Verantwortung und müsse ihren Schutz garantieren. Der öffentliche Verkehrsdienst sei ein Dienst an der Bevölkerung, und wenn die SAD nicht bereit sei, diesen zu garantieren, müsse dieser neu geregelt werden.

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