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  • Das stört eine junge Muslima besonders an Europa

    Eine junge Muslima geht mit der vermeintlich toleranten Gesellschaft der heutigen Zeit hart ins Gericht. In einem Blog-Artikel für die Huffington-Post sendet sie einen deutlichen Appell an die Europäer: „Hört auf, eure Traditionen wegen uns umzubenennen“.

    APA (Archiv/dpa/Symbolbild)

    Die Diskussion um die Umbenennung von Festtagen, aus Toleranz vor anderen Glaubensgemeinschaft, stößt der jungen Muslima Menerva Hammad sauer auf. Ihrer Ansicht nach habe kein einziger Moslem einen Grund, sich wegen religiöser christlicher Feste diskriminiert zu fühlen.

    Sie vermutet hinter solchen Handlungen die Angst der Europäer, Nicht-Christen auf die Füße zu treten. Die wenigsten Moslems würden sich aber tatsächlich beleidigt fühlen. Im Gegenteil: viele von ihnen würden sich sogar über die Feierlichkeiten ausführlich informieren und am liebsten gemeinsam mit den Christen feiern.

    „Traditionen und Religionen unserer Mitmenschen sind sehr wichtig. Wir leben alle gemeinsam in einem Land. Wenn wir uns – aus welchen Motiven auch immer – nicht mehr darüber austauschen, lässt das Parallelgesellschaften entstehen“, gibt Hammad in ihrem Blog-Artikel für die Huffington-Post zu bedenken.

    Viel eher würde sie sich jedoch wünschen, dass selbst ihre Tochter eines Tages einmal im Kindergarten zu Ostern Eier suchen geht, oder zu Weihnachten traditionelle Lieder singt.

    Hier lesen Sie den kompletten Beitrag von Menerva Hammad.

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    1. Puschtra
      14.11.2017

      Leider gehört diese Muslima zu einer Minderheit eines Islam, der sehr viele Strömungen hat, von Moderat (Aleviten)
      bis zu den gefährlichen Salfisten und Wahabisten , die Christen und Juden immer noch als Minderwertig ansehen,
      und das schon seit 1400 Jahren
      Was ich immer schon vermutet habe, die linken Gutmenschpolitiker
      hören nicht auf säkuläre moderate Muslime, sondern auf die Hardcor-Fundis