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  • Bezirksgruppen Eisacktal und Wipptal formieren sich neu

    Bislang bildete die Bezirksgruppe der Süd-Tiroler Freiheit im Eisacktal/Wipptal eine Einheit. Um jedoch zukünftig den örtlichen Bedürfnissen noch besser gerecht zu werden, hat sich die Süd-Tiroler Freiheit dafür ausgesprochen, zwei getrennte Bezirksgruppen zu formieren. Im Bezirk Wipptal wurde der Ratschingser Jürgen Walter mit der Koordinierung und Aufbau der Bezirksgruppe beauftragt. Für den neuen Bezirk Eisacktal wird diese Aufgabe der Natz/Schabser Gemeinderat Andreas Köck übernehmen. Dies entschied die Eisacktaler Bezirksgruppe bei ihrem letzten Treffen in Brixen.

    Die Süd-Tiroler Freiheit wird zehn Jahre alt - Foto: STF

    Erstes Ziel der Bezirksgruppe ist es, in allen Eisacktaler Gemeinden einen Ortssprecher zu finden. Außerdem wird sich die Gruppe um die personellen und organisatorische Vorbereitungen für die Landtagswahlen im nächsten Jahr kümmern, betont Andreas Köck von der neu gegründeten Bezirksgruppe Eisacktal. Der bisherige Bezirkssprecher Hartmuth Staffler hat sein Amt niedergelegt. Die Vertreter der Süd-Tiroler Freiheit danken ihm für seinen wertvollen Einsatz.

    Bei der ersten Bezirksgruppensitzung waren auch die beiden Landtagsabgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll und Bernhard Zimmerhofer sowie der Landesjugendsprecher der Süd-Tiroler Freiheit, Benjamin Pixner, anwesend. Zimmerhofer ging auf die vielen Probleme in den nördlichen Bezirken ein: „Die SVP hat gerade in den Bezirken Eisacktal und Wipptal in vielen Bereichen kläglich versagt, siehe Verkehrsbelastung, Gesundheitswesen oder Flüchtlingsproblematik. Sie hat ein politisches Vakuum hinterlassen, das es zu füllen gilt. Dazu braucht es engagierte Leute, die die Zukunft ihres Bezirkes wieder selber in die Hand nehmen!“

    Die Bezirksvertreter schlugen in dieselbe Kerbe. Im Rahmen der ersten Sitzung der Bezirksgruppe wurde über die zu hohe Verkehrsbelastung im Eisacktal gesprochen sowie über das Projekt „Riggertalschleife“. Auch die Unterbringung von Migranten mittels dem SPRAR- bzw. CAS-Projekt und die damit verbunden offenen Fragen und Probleme wurden ausführlich diskutiert. Für die Süd-Tiroler Freiheit ist das Konzept zur Unterbringung der Migranten mittels SPRAR-Projekt nicht ausgereift. Die Bezirksgruppe ist überzeugt, dass es hierbei noch zu größeren Problemen kommen wird.

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