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  • SPÖ fordert steuerfreie Löhne

    Jede Statistik würde laut der Tiroler SPÖ zeigen: Die Löhne und in der Folge die Kaufkraft sind im Bundesschnitt in Tirol besonders niedrig, die Lebenshaltungskosten allerdings hoch.

    Symbolbild: Pixabay

    „Die Löhne müssen endlich steigen. Von seitens der SPÖ vorangetriebenen Maßnahmen wie dem Mindestlohn oder der steuerlichen Entlastung niedriger Einkommen profitieren die Tiroler daher ganz besonders“, sagt SPÖ-Frauensprecherin Selma Yildirim.

    Österreichweit liegen rund 300.000 Beschäftigte unter dieser Grenze, zwei Drittel davon sind Frauen. Jede achte Frau verdiene bei Vollzeit weniger als 1500 Euro brutto. Die SPÖ fordert deshalb, dass die ersten 1500 Euro vom Lohn steuerfrei sein sollen. Der Mindestlohn soll mittelfristig in Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften auf 1700 Euro angehoben werden.

    „Tirolerinnen verdienen weniger“

    „Die Löhne in frauendominierten Berufen sind besonders niedrig. Eine Ungerechtigkeit, gegen die wir entschieden vorgehen müssen“, fordert Yildirim. Die Lohnschere in Österreich und besonders in Tirol sei immer noch weit offen. Bei ganzjähriger Vollzeitarbeit verdienen die Tirolerinnen mehr als 24 Prozent weniger als die Tiroler.

    Gegensteuern sei laut Yildirim auch im Bereich der Teilzeitarbeit nötig. Immerhin arbeitet rund die Hälfte der Tirolerinnen in Teilzeit. Das bedeute höhere Armutsgefährdung – ganz besonders in der Pension. Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern, gute Kinderbetreuungseinrichtungen oder partnerschaftliche Aufteilung der unbezahlten Arbeit würden mehr Gerechtigkeit schaffen.

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