• Südtirol
  • „Schlepper und Caritas sind Flüchtlingsprofiteure“

    „Scheinheiligkeit“ wirft die BürgerUnion der Caritas-Führung im Zusammenhang mit der jüngsten Debatte um die Rolle von Flüchtlingshilfsorganisationen vor.

    Foto: BU

    „Caritas-Chef Paolo Valente fragt, ob Solidarität eine Straftat sei. Das sicherlich nicht, aber mit dem Heiligenschein der Helfermoral aus dem Flüchtlingsstrom Gewinn zu schlagen ist zumindest moralisch nur geringfügig weniger verwerflich als die Geldmacherei der Schlepperorganisationen“, so der Landtagsabgeordnete Andreas Pöder.

    „Wenn allein in Südtirol im Jahr 20 Millioneen Euro für die Flüchtlingshilfe ausgegeben werden und das Meiste davon bei NGO’s oder kirchlichen Organisationen landet, dann kann man ohne weiteres Caritas und NGOs vorwerfen, ebenso wie die Schlepper zu den Flüchtlingsprofiteuren zu zählen. Caritas und Co. machen zudem noch moralischen Druck auf die Öffentlichkeit, um immer neue Flüchtlingsmittel und Gratisstrukturen für die Flüchtlingsaufnahme zu erhalten”, so Pöder.

    „Die Schlepper verlassen sich auf die NGOs die durch ihre moralinsauren Aktivitäten sozusagen garantieren, dass speziell in Italien, Österreich und Deutschland die Bereitschaft zur Flüchtlingsaufnahme nicht sinkt. Es gibt Schlepper, die rechtfertigen ihre Aktivität mit Hilfsbereitschaft gegenüber den Flüchtlingen, dafür nehmen sie eben Geld. Eine leichte Parallele zu Caritas und Co. ist zumindest nicht zu verleugnen, mit dem Unterschied, dass die Schleppertätigkeit kriminell ist und Caritas und Co. sich für ihre Arbeit die Seeligsprechung erwarten“, so Pöder abschließend.

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    1. swiss-austrianer
      05.05.2017

      Das ist was dran an den Aussagen von Herrn Pöder. Auch Herr Kurz – österreichischer Aussenminister – hat sich zu den “Flüchtlingshilfen” der NGO’s ähnlich geäussert. Auch ich hab an diesem Verhalten schon vor einiger Zeit die Konsequenzen gezogen und spendiere nicht an Organisationen, welche an der “Flüchtlingshilfe” engagiert sind.