„Rechte müssen draußen bleiben“

Ein Salzburger Gastronom weist mit einem Aufkleber auf der Eingangstür darauf hin, dass er keine rechten Gäste haben will. Wie Profil berichtet, sind damit sowohl Politiker und Mitglieder der FPÖ, als auch von der deutschen AfD gemeint. 

Das Hotel Seehof in Goldegg - Foto: Seehof

Der Gastronom und Nationalrat der Neos, Sepp Schellhorn, betreibt in Salzburg das 4-Sterne Hotel Seehof in Goldegg. Nicht nur FPÖ-Politiker müssen bei ihm draußen bleiben, sondern auch Vertreter von Deutschlands AfD: An der Tür seines Hotels prangert ein AfD-Verbots-Aufkleber.

Die Alternative für Deutschland, die Schwesterpartei der österreichischen Freiheitlichen, würden laut aktuellen Umfragen im Moment 15 Prozent der Deutschen wählen. Bei Schellhorn sind sie im Gegensatz zu Asylwerbern, die er zu Köchen ausbildet, „not welcome“.

Der Gastronom und Neos-Politiker heizt damit die Thematik um den Rauswurf von FPÖ-Vizebürgermeister Johann Gudenus aus einem Wiener Szene-Lokal noch einmal neu an. Gudenus war in Begleitung seiner Lebenspartnerin in einem Lokal aufgrund seiner Parteizugehörigkeit von einem Angestellten nicht bedient worden.

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  1. Diandl
    20.01.2017

    Das Bild vom Hoteleingang ist schlecht gewählt, da zu unscharf. Ich kann das Taferl links der Tür nicht lesen. Heißt es: “Kauft nicht bei Juden!”?
    Solche Leute hat es immer schon gegeben, dieser Sepp Schellack ist nicht der einzige.

  2. Puschtra
    20.01.2017

    Man muss halt Gegenmassnahmen einleiten, mit einen Aufkleber, Grüne und Linke werden hier
    nicht bedient, wenn ich Gastronom wäre.