von fe 13.08.2016 11:27 Uhr

Erst Sohn dann Tochter ausgeraubt – Vater bricht Schweigen

Innerhalb eines Monats wurde ein Geschwisterpaar aus Innsbruck überfallen. Dem Vater der beiden Opfer riss nun der Geduldsfaden. Er machte beide Fälle über die Kronen Zeitung publik.

Symbolfoto: Pixabay

„Mein Sohn wurde von Unbekannten in ein Gespräch verwickelt. Dann bot man ihm noch Drogen an, was er ablehnte. Das Nächste, an das er sich erinnerte, war, dass er mit einem blauen Auge am Boden lag. Handy und Geldtasche waren weg“, zitiert die Kronen Zeitung den Vater.

Der 16-Jährige konnte die Täter auf Facebook ausfindig machen. Der Polizei sei es allerdings noch nicht gelungen, diese zu stellen.

Tochter bittet auf Facebook um Hilfe

Am vergangenen Samstag wurde die 21-jährige Tochter in der Innsbrucker Maria-Theresien-Staße überfallen. Mit einem Facebook-Aufruf bat sie anschließend im Netz um Hilfe (UT24 berichtete).

Sie habe mit drei Kollegen auf einer Bank gesessen, als plötzlich jemand an ihrer Tasche gezerrt habe, erzählt der Vater der Krone. Im Gerangel seien dann Geld, Schlüssel, Handy und Kreditkarte zu Boden gefallen, so der Vater. „Während einer der zwei Täter, vermutlich Nordafrikaner, alles einsammelte, bedrohte der andere sie mit einem Glas. Letztlich konnte der Komplize aber festgehalten und der Polizei übergeben werden“.

Die Anzeige sei allerdings gegen zwei Unbekannte erfolgt. Die Ermittlungen würden laufen, verhaftet wurde niemand.

„Vorfälle nicht verschweigen“

Der Vater verstehe nicht, dass die Polizei den Täter nicht festhalten könne, bis er reden würde. „Er hat keinen Wohnsitz, ist wohl untergetaucht. Es geht hier nicht um In- oder Ausländer. Wenn wer etwas Unrechtes tut, dann müssen spürbare Sanktionen her. Solange Täter das Gefühl haben, dass ihnen nichts passiert, wird es sicher nicht besser.“

Er appeliert, dass solche Vorfälle nicht verschwiegen werden.

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