Burka-Verbot in Sportgeschäft – Jetzt spricht der Inhaber!

Hubert Wöll ist ein Mann mit Prinzipien.
Der bekannte Inhaber erklärte kürzlich in einem Interview seine persönlichen Beweggründe zum vieldisktuierten Burka-Verbot in den Räumlichkeiten seines Sportgeschäftes in Pertisau.
Beratung von weiblicher Mitarbeiterin abgelehnt
Wie er der Redaktion der BEZIRKSBLÄTTER verriet, sei es zu diesem Verbot deshalb gekommen, da kürzlich ein Mann mit zwei Frauen, welche eine Burka trugen, in sein Geschäft gekommen waren.
Als eine Mitarbeiterin von Wöll sich jedoch um die muslimischen Kunden kümmern wollte, habe man dieser zu verstehen gegeben, dass man sich von einer Frau nicht bedienen lassen wolle und einen Mann dafür gefordert. „Daraufhin habe ich ihn des Geschäftes verwiesen“, erklärt Wöll.
„Burka leistet Diskriminierung der Frau Vorschub“
Das Burka-Verbot argumentiert der Inhaber weiters damit, dass man in seinem Geschäft ohnehin einen Ausweis vorlegen müsse, wenn man beispielsweise ein Fahrrad ausleihe.
Wöll meint dazu: „Unter der Burka kann ich ja nicht sehen wer das ist. Da kann ja jeder darunter stecken und ich bin außerdem der Meinung, dass mit der Burka der Diskriminierung der Frau Vorschub geleistet wird und da bin ich klar dagegen“.






