Seine Scheinheiligkeit und die, die man am Kreuz erhöhen wollte

Unser Aphoristiker, Dietrich von Bern, wundert sich einmal mehr über die exotischen Blüten der heimischen Politik…

Käthe und Bernd Limburg, www.limburg-bernd.de / Lizenz: Creative Commons BY-SA-3.0 de /brigittefoppadotcom

Ein Aphorismus von Dietrich von Bern


*Wertes Publikum: Nachdem sich zahlreiche Leser an Uns gewandt haben, welche den Kippenberger-Frosch als Beleidigung ihrer religiösen Gefühle werten und Uns nichts ferner als solches liegt, haben Wir uns entschlossen, diesen zu entfernen, ihn aber dem kunstsinnigen Beobachter weiterhin unter diesem Link zur Beschau zur Verfügung stellen. Wir hoffen, die gebotene Alternative findet allerseits Anklang.

Euer Dietrich.


Vor gar nicht allzulanger Zeit hat Herr Zoderer darüber sinniert, ob islamische Fundamentalisten ohne Verhandlungen auszulöschen seien, neuerdings denken in Amerika und auch Europa Demokraten laut darüber nach, ob es nicht rechtens wäre, den zwar gewählten, aber nicht gewünschten Präsidenten zu erschießen.

Nur hierzulande ist man da etwas dünnhäutiger. Für die Aussage der Frau Foppa, sie könne sich vorstellen, das Kreuz aus den Schulen zu entfernen, fordert die heilige Inquisition Süd-Tirols, sie solle ans Kreuz geschlagen werden und nun droht besagte Frau mit Anzeige.
Dabei nähme sie, wie Wir meinen, damit nun einen wichtigen Platz neben dem Staatspräsidenten in Amtsstuben und Klassenzimmern ein.
Frau Foppa stört sich in keinster Weise an – für unser Land – fremden Kulturen oder Zugereisten und deren Sitten, nein, wenn schon, dann nimmt sie Anstoß an den ewiggestrigen Gebräuchen und Gepflogenheiten der hiesigen Ureinwohner.
Nun, da ihr das Himmelreich durch das Märtyrertum (hierzulande am Kreuz) angeboten wird, was in anderen Kulturen ja durchaus auch heute noch so gehandhabt wird, will Frau Foppa rechtliche Schritte einleiten…

Vielleicht möchte sie nur noch etwas warten, bis etwas modernere Religionen bei uns richtig Fuß gefasst haben und ketzerische Aussagen dieser Art mit Steinigung geahndet werden.

Es bleibt selbst dem interessierten Beobachter ein Geheimnis…


Derweil kommt Schuhputzen zu Meran wieder in Mode. Ach wie schön, wenn man eine gut bezahlte Arbeit hat. Vom Steuerzahler, versteht sich.
So findet man auch die Zeit, auf Kosten des ungebildeten Arbeiters, seinen Scheinheiligenschein etwas aufzubrezeln und selbstlos, im Dienste der multikulturellen Wertegemeinschaft, Schuhe auf Hochglanz zu bringen.
Selbstverständlich darf die Fernsehkamera und das Blitzlichtgewitter nicht fehlen. Auch auf Kosten des ungebildeten Arbeiters?

Es dürfte jedem klar sein, dass so ein Werbeeffekt mit einem einheimischen Schuhputzer kaum zu erzielen wäre. Aber ja, Rassisten sind immer die anderen…


An sich benutzen jene braune Schuhwichse und den braunen Schmutzkübel um alle, die nicht auf ihrer Linie sind, zu diffamieren und ins rechte Eck zu stellen. Da werden auch mal Nachnamen umgereimt und sexuelle Vorlieben aufs Parkett gebracht.

Wird dem politischen Gegner auf Facebook mit Vergewaltigung gedroht, kümmert sie das recht wenig. Geht es gegen das Ewiggestrige so ist ihnen jedes Mittel recht, da drückt  man gerne beide Augen zu, hört nichts und sieht nichts.

Nur wenn sie selbst getroffen werden, sind sie dünnhäutig, verlangen allgemeines Betroffensein und schreien Zeter und Mordio.


Da in diesem noch jungen Jahr bereits zahlreiche Preise und Titel verliehen wurden, möchten auch Wir uns nicht lumpen lassen:
Nach Meran senden Wir ein kleines Döschen grünlich Schuhwichse und den halben Scheinheiligenschein an der dreifarbigen Bauchbinde.
Der Gekreuzigten reichen Wir vom Messner die Fahne, pardon, sein Schnäuztuch und eine Flasche handgepantschten, essigsauren Wein.

Amen.


 

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  1. Puschtra
    22.02.2017

    Ich hätte das Bild aus künstlerischen Gründen nicht entfernt, weil
    ja die damalige Kulturminnisterin von der SVP (mir fällt der Name nicht mehr ein)
    ja auch nicht den Kippenbergerfrosch aus den Landesmuseum entfernen lies,
    und so nebenbei die Satire-Zeitschrift Titanic hat Papstkarrikaturen veröffentlicht, die weit mehr
    Beleidigend waren.

    • Brennessel
      23.02.2017

      Ich sehe da keine Beleidigung, weder im Bild noch im Geschriebenen.
      Mann hat einfach einen ganzen Haufen grüne Schmutzwäsche in den Wind gehängt und jetzt regen sich deren Besitzer über den eigenen Gastank auf.
      Da wurden einfach nur Tatsachen trefflich auf den Punkt, oder man könnte auch sagen auf den Frosch gebracht.
      Und die grünen sollen sich nicht über den schönen Frosch aufregen, es ist doch deren Frosch. Vor Jahren hat man ihn noch für gut befunden, ja sogar Museums tauglich.

      Der grünen Frosch und ihre eigene Schmutzwäsche, normaler weise müssen andere der grünen Frösche schlucken, zur Abwechslung sind sie jetzt selbst an der Reihe.

  2. Brennessel
    22.02.2017

    Schade um das vorige Bild, aber mit der Wahrheit muss man im heiligen land eben sehr vorsichtig umgehen, sie kann einem ja bekanntlich teuer zu stehen kommen!

    Mit der Lüge und dann auf der “richtigen Seite hat man es wesentlich einfacher.

    Ich glaube Frau Foppa hat recht, das Kreuz kann abgenommen werden.

  3. Brennessel
    21.02.2017

    Sieh an, sieh an, da hat also der „Künstler“ im Drogenrausch in weiser Voraussicht etwas geschaffen, er hat die neue Religion bereits vor Jahren vorausgeahnt.

    Ich muss sagen da passt alles zusammen, steht ihr gut, der Fopper.

    „Nemo me impune lacessit“

    Wer Pech anfasst besudelt sich, Frau Foppa!

    • Puschtra
      22.02.2017

      Das sind die nächsten Edelflüchtlinge , die sich von BP-Rösch in Meran die Schuhe putzen lassen werden
      der soll für sein Übergehalt auch was tun!
      Für rund 200 Italiener ist die Reise auf einer Fähre zum Albtraum geworden: Weil die Bord-Bar geschlossen wurde,
      ist eine Gruppe von etwa 60 nordafrikanischen, zum Teil schon abschiebebereiten Flüchtlingen
      regelrecht ausgeflippt und hat das Schiff in Angst und Schrecken versetzt,
      Die alkoholisierten Migranten sollen begonnen haben, das Schiff zu verwüsten und Frauen zu belästigen.
      Zudem hätten sie versucht, in die Kojen der Besatzung und
      der Passagiere einzubrechen, und aus den nicht versperrten Räumen Wertsachen gestohlen.
      berichtet die italienische Zeitung „La Stampa“.

  4. Puschtra
    21.02.2017

    Ist das Kreutz nicht auch das Symbol der christlichen Nächstenliebe ?frage ich mal Alle Grüne
    Gutmenschen in Südtirol. Denn bei der Aufnahme von Flüchtlinge (Wobei es zu 90 %) keine Schutzsuchende sind,
    da wird immer wieder auf die Christliche Nächstenliebe gepocht, kaum haben wir über Jahre
    viele bei ” uns “Ungläubigen” (islamisch Kuffar), aufgenommen und nach Allen Regeln besser Verorgt wie Armutsrentner,
    dann soll auf einmal das Zeichen unser christlichen Toleranz aus den Schulen entfernt werden,
    doppelmoralischer kann man sich nicht verhalten, und der Grüne Messner meint, es wäre Zeit die Gipfelkreuze zu entfernen,
    dann soll er es mal mit den Tibetern veruchen , ihnen zu sagen wegen der zahlenden Touristen die Gebetsfahnen abzuhängen.
    Was den Tibetern Recht und Heilig ist , gilt für uns Tiroler mit den Gipfelkreuz.
    Die Grünen gehören verboten, Sie sind Kulturfeinde, wie die Antifa.