• Südtirol
  • „Südtiroler, eure Heimat ist Österreich!“

    Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) traf sich am gestrigen Samstag in Salzburg zu ihrem traditionellen Neujahrstreffen. Bis zu 4.000 Mitglieder und Sympathisanten waren gekommen, um die laut eigenen Aussagen „stärkste Kraft Österreichs“ zu erleben.  

    • Foto: FPÖ
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    • STF-Gemeinderat Matthias Hofer mit Heinz-Christian Strache - Foto: Matthias Hofer

    Für FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache war die gestrige Rede in Salzburg ein besonderer Moment. Hier wurde er im April 2005 zum Bundesparteiobmann gewählt und verhalf der FPÖ bis zum heutigen Zeitpunkt, sich so erfolgreich wie noch nie zuvor in ihrer Parteigeschichte zu positionieren.

    Neben Strache hielten auch der Dritte Nationalratspräsident und ehemalige Bundespräsidentschaftskandidat, Norbert Hofer, FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl und die FPÖ-Landesparteiobfrau von Salzburg, Marlene Svazek, eine Rede an das Publikum.

    Kritik an Kern und „Massenzuwanderung“

    Scharfe Kritik übte der FPÖ-Obmann in seiner Neujahrsrede an der rot-schwarzen Regierung, die das Land in allen wesentlichen Bereichen gegen die Wand gefahren habe. Auch der neue Kanzler Christian Kern sei ein weiterer austauschbarer Schausteller für eine rot-schwarze Systemfortsetzung statt einer notwendigen Erneuerung. „Was wir nicht brauchen, sind Ankündigungsriesen und Umsetzungszwerge. Das nenne ich Betrug am Wähler und gelebte Doppelmoral“, kritisierte Strache.

    Breiten Raum widmete HC Strache auch der Problematik der Massenzuwanderung und des islamistischen Terrorismus. Mit den Anschlägen in Berlin sei der Gesellschaft einmal mehr ihre Verletzlichkeit vor Augen geführt worden. Man dürfe deshalb nach den Trauerkundgebungen nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, sondern wirksame Maßnahmen treffen.

    Doppelte Staatsbürgerschaft soll umgesetzt werden

    Am Ende der Veranstaltung verwickelte der Pusterer Gemeinderat der Süd-Tiroler Freiheit, Matthias Hofer den FPÖ-Chef in ein Gespräch, um seine Meinung zur aktuellen Situation Südtirols zu erfahren. Bundesparteiobmann Strache nannte Südtirol im Gespräch mit Matthias Hofer einen Teil Österreichs: „Südtiroler, eure Heimat ist Österreich und ihr gehört einfach dazu“, so Strache.

    Der österreichische Spitzenpolitiker hoffe daher, dass sich das historische Zeitfenster der Selbstbestimmung für Südtirol bald öffnet. Weiters versprach er im Gespräch mit Hofer, dass unter seiner Kanzlerschaft die doppelte Staatsbürgerschaft für Südtiroler Realität werden soll. „Solch klare Aussagen geben uns Mut und Optimismus. Sie zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Matthias Hofer nach dem Gespräch.

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    1. Polikscanner
      15.01.2017

      Na, das mit der “Heimat” Österreich, denken sich unsere Fachkräfte und Kulturbeicherer mit Sicherheit auch.

      Aber mal von dem abgesehen, Recht hat er, der Strache und zeigt einmal mehr ein Statemant. Der Kompatscher und seine römisch, devoten Jungs und Mädels von der SVP, dürften darüber sicherlich nicht amused sein.

      Mfg

      • Puschtra
        15.01.2017

        Die SVP ist wieder mal mit sich selbst beschäftigt, nämlich die Verlobung ihres ACH-Hammers
        Über SVP Mdeinkartell (Athesia) zu verkünden, was
        mich so was Interessiert, wie wenn in China ein Sack Reis umgefallen ist
        Es gibt in Südtirol zigtausende , dei in ihren Beruf das mehr als 10-Fache leisten, wie
        Achhammer, Die,die am wenigsten fürs Volk leisten werden am grössten hochgelobt,
        Schande einfach, wie man Heutzutage politische Taugenichtse ein mediale Bühne gibt.