• Südtirol
  • Jugendlicher im Überetsch brutal misshandelt

    Der Kinder- und Jugendarzt Dr. Alfons Haller aus Tramin ist entsetzt. Als er kürzlich einen Jugendlichen behandelt hatte, der in Kaltern offenbar von Zuwanderern misshandelt wurde, konnte er seinen eigenen Augen nicht trauen. 

    Tanzlokal „Weinstadl“ in Kaltern - Foto: Google

    Jugendlicher in Kaltern misshandelt

    Es ist ein Vorfall, der nicht ganz spurlos an einem Arzt aus dem Unterland vorbeigegangen ist. Als Dr. Haller am gestrigen Sonntag ein ärztliches Attest für einen Jugendlichen ausstellte, verschlug es ihm regelrecht die Sprache.

    Der vom Arzt behandelte Jugendliche soll auf brutalste Art und Weise von Zuwanderern in Kaltern gewürgt und misshandelt worden sein. Weil der Jugendliche beim Verlassen des Nachtlokals „Weinstadl“ sich weigerte, seine Geldbörse herauszugeben, soll er von den aggressiven Zuwanderern angegangen worden sein.

    Besonders die Würgemale, welche der Kinder- und Jugendarzt am Hals des Jugendlichen feststellte, bezeichnet er als besonders krass.

    Besorgter Arzt gibt Jugendlichen Tipps

    Aus diesem Akt der Gewalt kommt der Kinder- und Jugendarzt Dr. Haller zu folgender Schlussfolgerung:

    Die Täter sind wieder einmal jene, welche bei uns Schutz erhalten, vor denen wir uns aber offensichtlich schützen müssen.

    Ebenso rät er Jugendlichen, welche am Abend in den Nachtlokalen des Landes unterwegs sind, besonders vorsichtig zu sein und erteilt folgende Tipps:

    • Steckt eine Geldtasche ein, welche ein paar Euro beinhaltet, irgendwelche Zettel und Quittungen, sowie eine abgelaufene Karte. Steckt das restliche Geld in die Hosentasche, gebt notfalls einfach diese Geldtasche ab und verzichtet auf die paar Euro.
    • Alternativ und vor allem bei Gefahr und tätlichem Angriff: schreit so laut ihr könnt, das schreckt ab!
    • Gegenwehr ist sehr gefährlich – auch wegen der Übermacht – vermeidet Provokation!

    Jugendgewalt immer brutaler

    Dass die Gewalt unter Jugendlichen europaweit stark zunimmt, zeigt auch das aktuelle Beispiel um den 12-jährigen Eric S. aus Euskirchen in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

    Wie die BILD berichtet, steht dort ein 12-Jähriger im Verdacht, seinen gleichaltrigen Mitschüler so schwer verprügelt zu haben, dass Eric S. nun in Lebensgefahr schwebt.

    Der Grund für die schreckliche Tat in Deutschland macht betroffen: der Streit soll wegen eines Sammelkartenspiels ausgebrochen sein.

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