• Südtirol
  • „Öffentliche Sicherheit auch mit unkonventionellen Mitteln gewährleisten“

    Die Gewalteskapaden in den deutschen Großstädten sind ein Versagen der linken Politik und der Vernachlässigung der öffentlichen Sicherheit. Die Politik muss nun handeln und keine Optionen unversucht lassen, geben die Freiheitlichen am Freitag in einer Pressemitteilung bekannt.

    „Nun darf kein Denkansatz und keine erprobten Mittel ausgeschlossen werden“, hält der Freiheitliche Landesparteiobmann und Abgeordnete Walter Blaas einleitend fest und verweist auf einen Antrag, welcher zur Behandlung im Landtag ansteht. „Wir fordern an jenen Zug- und Busbahnhöfen in Südtirol, an denen ein erhöhtes Kriminalitätsaufkommen zu verzeichnen ist, während den Nachtstunden klassische Musik spielen zu lassen sowie öffentliche Steckdosen zu deaktivieren“, so der Landtagsabgeordnete.

    „Klassische Musik gegen Kriminelle“

    „Die ÖBB hatte ein Experiment am Hauptbahnhof in Innsbruck gestartet, mit dem Ziel Kriminelle vom Bahnhof zu vertreiben. Dabei setzten die Bundesbahnen auf klassische Musik von Mozart, Vivaldi und Tschaikowsky. Die Beschallung des Bahnhofes mit klassischer, europäischer Musik sollte die dort umherstreifenden Kriminellen beruhigen oder sogar vertreiben. Wie aus Medienberichten hervorgeht, hat das Projekt Erfolge zu verbuchen. Seit in den Nachtstunden zwischen 20 und 6 Uhr früh klassische Musik gespielt werde, würden Dealer das Weite suchen – berichtet der ÖBB-Sprecher Johann Kapferer. Ebenso wurden Steckdosen deaktiviert, die von Kriminellen dazu genutzt wurden, um Mobiltelefone aufzuladen“, erklärt Blaas die Hintergründe des Beschlussantrages.

    Auch in Südtirol?

    „Auch Zug- und Busbahnhöfe in Südtirol, vornehmlich in den Stadtgemeinden, sind mittlerweile zu Orten geworden, an denen sich nachts Drogendealer und andere Kriminelle bevorzugt aufhalten. Da die Strategie der ÖBB in Innsbruck nachweisliche Erfolge gezeigt hat und sie zudem noch keine oder nur geringfügige Kosten verursacht, sollte sie auch in Südtirol angedacht werden“, unterstreicht der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas abschließend und fordert ein konsequentes Vorgehen gegen Gewalttäter sowie eine präventive Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit.

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