Die autonomiepolitische Entwicklung in Südtirol verfolgt der ehemalige Nationalratspräsident Andreas Khol, der lange Jahre Vorsitzender des Südtirol-Ausschusses war, auch weiterhin mit wachem Auge. Aus diesem Grund hat Khol heute Landeshauptmann Arno Kompatscher einen Besuch abgestattet. „Wir haben uns über die Autonomie Südtirols, deren Entwicklung und die Auswirkungen der italienischen Verfassungsreform auf unsere Autonomie ausgetauscht“, so Landeshauptmann Kompatscher nach dem Gespräch. Khol, dessen Eltern aus Südtirol stammten, hat seine Kindheit in Gossensaß verlebt, bevor seine Familie nach Innsbruck übersiedelte.
Die Angeklagten nahmen die Urteile an, die Staatsanwältin gab jedoch keine Erklärung ab. Deshalb sind die Urteile noch nicht rechtskräftig. Der Richter ging davon aus, dass die Flüchtlinge während der Fahrt durch Österreich in einen qualvollen Zustand versetzt worden waren. Den Ungarn wurde vorgeworfen, sie hätten am 5. Juni 26 Flüchtlinge in einem Kastenwagen von Graz nach Eugendorf geschleppt.
Die Flüchtlinge, davon 15 Syrer, waren laut der Anklage von Staatsanwältin Barbara Fischer bei 30 Grad Hitze in das Fahrzeug gepfercht worden. Die Ladefläche maß nur 5,7 Quadratmeter. Die bisher in Österreich unbescholtenen, in Ungarn aber vorbestraften Beschuldigten sagten am Montag zu Strafrichter Roland Finster, sie hätten zwar gewusst, dass die Personen nicht nach Österreich einreisen durften. Allerdings hätten sie bei der Übernahme des Fahrzeuges rund 40 Kilometer vor Graz nicht gewusst, dass so viele Flüchtlinge im Fahrzeug waren, übersetzte eine Dolmetscherin die gerichtliche Einvernahme der Ungarn.
Ein Rumäne namens „Mischa“, der sie zu der Fahrt für einen Fuhrlohn von jeweils 250 Euro beauftragt habe, habe erklärt, es handle sich um eine Gruppe von acht bis zehn Personen, erzählte der 46-jährige Erstangeklagte. Er selbst arbeitet eigenen Angaben zufolge in Ungarn als selbstständiger Transportunternehmer und hat den weißen Kastenwagen auch von Graz nach Eugendorf gelenkt. Als sie nach rund eineinhalbstündiger Fahrt von hinten Klopfzeichen gehört hätten, seien sie von der Autobahn abgefahren und für eine WC-Pause auf einem Feldweg stehen geblieben, schilderte er. Erst beim Öffnen der Türe zum Laderaum hätten sie überrascht festgestellt, dass sich „viel mehr als zehn Personen“ in dem Fahrzeug befanden.
Um nicht in Konflikt mit dem Auftraggeber zu geraten, hätten sie aber die Fahrt nach Salzburg fortgesetzt, sagte der 46-Jährige. Der Richter wollte offenbar wissen, wie menschenunwürdig die Situation für die Flüchtlinge in dem Laderaum war. Er konfrontierte ihn mit der Aussage eines Betroffenen, wonach sie keine Pause einlegten und sich die Insassen über die schlechte Luft sowie Durst und Hunger beschwerten. Doch beide Angeklagten beteuerten, sie hätten den Flüchtlingen Wasser und etwas zu Essen angeboten.
In dem Laderaum habe er ein Sechser-Pack kohlensäurehältiges Mineralwasser gesehen, erzählte der 42-Jährige. „Doch sie wollten stilles Wasser“. Er habe damals aber nicht genau gesehen, wie viel Platz für die Flüchtlinge tatsächlich auf der Ladefläche gewesen sei. „Es gab aber eine Lüftung. Und sie sagten, sie würden es noch die eineinhalb Stunden bis nach Salzburg aushalten“, sagte der ältere Angeklagte.
Die zwei Ungarn sollten die Flüchtlinge offenbar bis zum Parkplatz eines Fast-Food-Restaurants nach Eugendorf bringen. Dann hätte die Fahrt jemand anderer fortsetzen sollen, sie selbst wären nach Ungarn zurückgebracht worden, erklärte der 46-Jährige. Doch kurz vor Eugendorf hatten Beamte der örtlichen Polizeiinspektion den Kastenwagen mit ungarischem Kennzeichen wegen der auffälligen Fahrweise des Lenkers angehalten und kontrolliert. „Ich habe dann von der Polizei erfahren, wie viele Flüchtlinge das wirklich waren“, meinte der Erstangeklagte, der wie sein Komplize beteuerte, er habe zum ersten Mal Personen illegal befördert. Die rund 2.000 Euro, welche die Polizei im Wagen sichergestellt hatte, sei sein eigenes Geld gewesen, betonte der Transportunternehmer. Die Staatsanwältin ging aber davon aus, dass es sich um den Fuhrlohn handelte.
Ob noch am Montag ein Urteil ergeht, steht noch nicht fest. Am Nachmittag wurden noch mehrere Asylwerber als Zeugen einvernommen. Am kommenden Mittwoch muss sich in Salzburg erneut ein Angeklagter wegen Schlepperei vor Gericht verantworten. Der 28-jährige Bulgare soll im Juli vier Syrer und sechs weitere Personen illegal von Budapest nach Salzburg gebracht haben.
Schlepperei ist laut Paragraf 114 des Fremdenpolizeigesetzes mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren bedroht. Ein höherer Strafrahmen, und zwar von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, ist dann vorgesehen, wenn die Schlepperei gewerbsmäßig durchgeführt wird oder auch wenn die beförderte Person längere Zeit hindurch „in einen qualvollen Zustand versetzt wird“.
Mit Hilfe von Computermodellen untersuchten die Forscher, wie sich die Weltmeere verändern, wenn man durch künstliche Maßnahmen – sogenanntes Geo-Engineering – Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernen würde. Die Ergebnisse sind eindeutig: Die Ozeane blieben trotzdem noch über Jahrhunderte stark beeinträchtigt, zumindest wenn die Freisetzung von Treibhausgasen unverändert zunimmt. Das gelte selbst dann, wenn es gelänge, den Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre auf vorindustrielle Werte zurückzuschrauben, betonen die Forscher.
Grund für diese Langzeitwirkung ist vor allem die langsame Durchmischung der Ozeane. Daher könne ein nachträglicher Entzug von CO2 eine Verringerung der Emissionen nicht ersetzen, sondern nur ergänzen, betonen die Forscher. Als Maßnahme denkbar wäre etwa der Anbau schnell wachsender Pflanzen, die viel Kohlendioxid einlagern. Diese könnten dann in Kraftwerken verbrannt und das freiwerdende CO2 unterirdisch gespeichert werden.
„Wir haben in einem Computer-Experiment simuliert, verschiedene Mengen von Kohlendioxid aus der Luft wieder zu entfernen – einmal in realistischer Größenordnung, und einmal mit 90 Milliarden Tonnen pro Jahr, was mehr als das Doppelte der derzeitigen jährlichen Emissionen und wahrscheinlich nicht machbar wäre“, sagte Co-Autor Ken Caldeira von der Carnegie Institution for Science in Stanford (US-Staat Kalifornien) in einer PIK-Mitteilung. „Interessanterweise zeigt sich, dass bei ‚Business as usual‘ bis 2150 sogar das Herausholen enormer Mengen Kohlendioxids aus der Atmosphäre den Ozeanen nicht so viel helfen würde. Wenn das versauerte Wasser durch die großen Strömungen einmal in die Tiefe transportiert worden ist, ist es dort für viele Jahrhunderte außer Reichweite, ganz egal, wie viel Kohlendioxid aus der Luft entfernt wird.“
Forscher wissen seit langem, dass Treibhausgase, die etwa beim Verbrennen von Kohle und Öl entstehen, die Meere nicht nur erwärmen, sondern sie auch versauern lassen. Steigt in der Atmosphäre der Kohlendioxidgehalt, nimmt die Konzentration des Gases auch in den oberflächennahen Wasserschichten zu. Der pH-Wert des Wassers sinkt. Die Versauerung der Ozeanoberfläche hat seit Beginn der Industrialisierung nach Angaben des Weltklimarats um 26 Prozent zugenommen.
Dies bedroht Meereslebewesen wie Korallen oder Muscheln und Schnecken, weil der niedrige pH-Wert die Bildung von Kalkschalen und Skeletten beeinträchtigt. Selbst Fische und insbesondere Fischlarven können geschädigt werden. Das gefährdet neben der Artenvielfalt auch die komplexen Nahrungsnetze im Meer.
„In den Tiefen des Ozeans wird das chemische Echo der heute verursachten Kohlendioxid-Emissionen noch Tausende von Jahren nachhallen“, sagt PIK-Direktor und Ko-Autor Hans Joachim Schellnhuber. „Wenn wir nicht rasch Emissionsreduktionen umsetzen, die der Zwei-Grad-Grenze entsprechen, dann wird es nicht möglich sein, die Ozeane der Welt so zu erhalten, wie wir sie heute kennen.“
Ähnliches schließen Richard Matear and Andrew Lenton vom Forschungsinstitut CSIRO in Hobart, Australien, in einem Kommentar in „Nature Climate Change“: „Wenn der Kohlenstoff erstmal im Meer ist, kann er ihm nicht einfach wieder entzogen werden. Daher ist es die deutlich effizientere Lösung, die Freisetzung des Kohlenstoffs von vornherein zu vermeiden.“
Zwei Jahre nachdem sich der 21-jährige Niederösterreicher in Kitzbühel erstmals für einen Hauptbewerb disqualifiziert hatte (Niederlage gegen Andreas Haider-Maurer) klappte es im zweiten Anlauf: Novak, der im Ranking aktuell noch auf Platz 256 liegt, überzeugte mit gutem Aufschlag und starker Vorhand gegen den weit routinierteren Bedene.
„Ich bin megafroh, dass ich das durchgebracht habe“, freute sich Novak. „Ich habe in letzter Zeit viele enge Matches bei den Challengern gespielt und immer knapp verloren gegen gute Spieler, die dann ins Finale gekommen sind oder sogar gewonnen haben.“ Die Leistung, die er auf dem Centre Court von Kitzbühel zeigte, attestierte auch dem zweiten, fast gleich alten Spross aus dem Lager Bresnik eine schöne Zukunft auf der Tour. „Ich würde schon sagen, dass war eines der besten Matches, das ich gespielt habe. Gegen so einen Spieler, der ist ein sehr guter Sandplatzspieler. Ich bin mega-glücklich“, so Novak nach dem Sieg über den 199 Plätze besser rangierenden, gebürtigen Slowenen.
Tipps für das Match hatte er sich von einem seiner besten Freunde geholt: Dominic Thiem. Er und Thiem waren auf Jugend-Ebene leistungsmäßig sehr nahe beieinander, der Entwicklungsschub von Thiem ging aber dann eben rasant nach oben. „Auf jeden Fall Top-100-Potenzial“, bescheinigt Bresnik seinem zweiten hoffnungsreichen österreichischen Schützling.
Der jüngste Erfolgslauf Thiems ist natürlich auch eine mentale Hilfe für Novak. „Auf jeden Fall, die Erfolge von Dominic sind unglaublich. Das motiviert mich natürlich voll. Wir trainieren seit Jahren gemeinsam, verbringen viel Zeit miteinander. Er motiviert mich auch immer, also das passt ganz gut.“
Seit er mit 15 zu Bresnik in die Südstadt gegangen ist, ist Novak ein Weggefährte Thiems. Seine Eltern sparen sich die finanzielle Unterstützung vom Mund ab, Novak ist auf der Tour aber auf sich selbst gestellt. „Bei den Futures bin ich ganz gut allein zurechtgekommen“, sagte Novak, der allein in diesem Jahr schon fünf dieser Turniere des dritten Leistungsniveaus gewonnen hat.
In Kitzbühel konnte er sich vor zwei Wochen schon gut einschlagen, als er erstmals als Sparringpartner im Davis-Cup-Team integriert war. Seit er mit 7 Jahren in Neufeld mit dem Tennis begonnen hat, träumt er vom großen Tennis. Was er sich zutraut? „Top 100 auf jeden Fall, Top 50 wäre ein Traum. Das ist, glaube ich, drinnen“, sieht sich der 21-jährige Rechtshänder mit einer beidhändigen Rückhand bald auch auf der Tour im Team um Thiem.
Die nächste Hürde für den Sohn eines ehemaligen Regionalliga-Fußballers ist freilich eine sehr hohe: Der als Nummer 3 gesetzte Italiener Fabio Fognini wird wohl am Mittwoch kaum zu bezwingen sein. „Er ist einer der besten Sandplatzspieler, die es gibt, hat heuer zweimal den Nadal geschlagen. Das wird eine Supererfahrung für mich und freu mich auf das Match.“
Jedenfalls zeigte Novak am Montag sehr gute Moral gegen Bedene. Er ließ nach knapp verlorenem ersten Satz den Kopf nicht hängen und sich von einem Serviceverlust zum 2:3 im zweiten Durchgang nicht irritieren. Er stellte mit zwei Breaks auf 5:3, verlor den Aufschlag zum 5:4, nahm Bedene dann aber erneut das Service zum Satzausgleich ab. Satz drei war dann ein überraschend leichte Beute für Novak.
Novak ist einer von insgesamt fünf Österreichern im Hauptbewerb der Generali Open. Am Dienstag ist Österreicher-Tag in Kitzbühel: Gerald Melzer startet um 11.30 Uhr gegen Albert Montanes (Grand Stand), sein Bruder Jürgen spielt im zweiten Match nach 13.00 Uhr auf dem Centre Court gegen Daniel Gimeno-Traver (ESP) und nicht vor 16.50 folgt auch noch Andreas Haider-Maurer gegen Joao Souza (BRA). Thiem ist erst am Mittwoch erstmals im Einsatz.
„Vor rund drei Millionen Jahren hatte der Mars Wasser an seiner Oberfläche. Bis jetzt sind davon noch Blockgletscher, also Eis unter der Fels- bzw. Sandoberfläche vorhanden“, erklärte ÖWF-Vorstand Gernot Grömer. Diese Blockgletscher seien jenen im Kaunertal recht ähnlich, weshalb sich dieses Gebiet besonders für eine Mars-Simulation eigne. „Auf diesem Eis könnte Leben am Mars existieren“, fügte Grömer hinzu.
Welche technischen Herausforderungen auf eine bemannte Marsexpedition warten, müsse jedoch jetzt schon erforscht werden. „Jede Krisensituation, die wir hier haben, können wir am Mars dann vermeiden“, meinte der ÖWF-Vorstand. Insgesamt sollen bei der Simulation, an der 19 Nationen beteiligt sind, zwölf Experimente aus den unterschiedlichsten Bereichen durchgeführt werden. So soll neben der Untersuchung des Eises auch eine neuartige Dampfdusche getestet und ein 3D-Drucker für Zahnimplantate im Weltall ausprobiert werden.
Bereits in 20 bis 30 Jahren rechnen die Forscher mit dem ersten bemannten Marsflug. „Rein von der technischen Perspektive betrachtet, wäre eine bemannte Marsexpedition schon jetzt möglich“, sagte Grömer im Gespräch mit der APA. Rund 1.000 Tage werde eine Marsexpedition dauern, blickte der ÖWF-Vorstand in die Zukunft. 400 Tage würde die Hin- und Rückreise in Anspruch nehmen. „Aus dem am Mars bereits vorgefundenen Permafrost kann man Wasser gewinnen und das CO2 aus der Atmosphäre kann man für die Herstellung von Treibstoff für die Rückreise verwenden“, erklärte Grömer.
Das Problem an einem bemannten Marsflug sei jedoch die Finanzierung. Letztendlich werde es eine politische Entscheidung sein, wann die erste Marsmission startet, meinte Grömer. Trotzdem sei er davon überzeugt, dass der erste Mensch am Mars bereits geboren wurde. „Unsere Zeit wird als jene Zeit in Erinnerung bleiben, in der wir zu neuen Welten aufgebrochen sind“, resümierte der ÖWF-Vorstand.
Seit Sonntagnachmittag ist ein 74-jähriger Mann aus Kufstein abgängig. Laut Polizei könnte er sich in Stadtnähe oder Zentrumsnähe von Kufstein, Bereich Kleinholz oder auch Moorsbach, aufhalten.
Personenbeschreibung:
Der Mann ist circa 178 cm groß, 80-85 kg schwer, mager, grüne Augen, graues kurzes Haar, bekleidet mit blauer Stoffhose, grau/brauner Strickjacke, schwarzem Hemd und silbergrauen Turnschuhen, auffällig ein gebückter Gang sowie ein weißer Verband an Stirn und Nase aufgrund einer vorangegangenen Verletzung.
Die Angehörigen des vermissten Mannes bitten um Hilfe. Zweckdienliche Hinweise können an die bearbeitenden Dienststelle PI Kufstein weitergeleitet werden: Tel.Nr.: 0 59 133 – 7210
Die Freiwillige Feuerwehr Leifers musste Montagmittag zu einem Wohnungsbrand in Steinmannwald /Leifers ausrücken. Beim Eintreffen der Wehrmänner schlug bereits dichter Rauch aus den Fenstern der Wohnung im 1. Stock.
Über die Drehleiter verschafften sich die Atemschutzträger Zugang zur Wohnung um an den Brandherd zu gelangen. Man geht davon aus, dass ein Kurzschluss an einem Elektrogerät in der Küche den Brand verursacht hat. Mit Wärmebildkamera und Löschleitungen war der Brand bald unter Kontrolle.
„Leider hatte aber der Rauch die gesamte Wohnung erfasst und das gesamte Mobiliar zerstört. Nach eineinhalb Stunden war der Einsatz zu Ende“, teilt die Feuerwehr mit.
Im Einsatz standen 25 Wehrmänner der FF Leifers, die Carabinieri und das Rote Kreuz Leifers sowie auch der Bürgermeister Bianchi Christian, der sich ein Bild von den Brandschäden gemacht hat.
Die Leiche des Wanderers wurden von einem Polizeihubschrauber ins Tal geflogen. Die beiden Begleiter blieben laut ersten Informationen unverletzt.
Im Bereich der Pasterze in den Hohen Tauern erlitt ein 76 Jahre alter Urlauber aus den Niederlanden am Montag einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Der Mann wurde laut Rotem Kreuz zuerst noch erfolgreich reanimiert, ist in der Folge aber doch gestorben. „Ob der Mann zuerst gestürzt ist oder der Sturz eine Folge des Kreislaufkollapses war, müssen wir erst ermitteln“, sagte ein Polizist zur APA.
Den Angaben des behandelnden Arztes zufolge könne aber noch keine Entwarnung gegeben werden. Das Mädchen befindet sich derzeit im Tiefschlaf. Weitere Untersuchungen wie etwa eine Computertomografie sollen folgen. Erst am Dienstag könne näheres gesagt werden.
Die beiden Mädchen hatten gegen Mittag im zehn bis zwölf Grad kühlen Wasser des Irdningbachs in Irdning (Bezirk Liezen) gespielt. Gegen 12.30 Uhr wollte eine der beiden nach Hause gehen und drehte ihrer Freundin kurz den Rücken zu, um die Böschung hinaufzuklettern. Als sie sich wieder umdrehte, um ihrer Freundin, die zu Besuch war, zu helfen, entdeckte sie die Elfjährige mit dem Gesicht nach unten im Wasser treibend.
Da sie es nicht schaffte, ihre Spielkameradin aus dem Bach zu ziehen, holte sie ihren Vater aus dem wenige Meter entfernten Elternhaus. Der lief zum Gewässer und zog die Kleine 200 bis 250 Meter weiter flussabwärts heraus. Der 42-Jährige legte das bewusstlose Kind auf einen großen Stein und begann mit der Wiederbelebung. Kurz darauf spuckte das Mädchen Wasser aus und atmete wieder. Die Rettung brachte die Schülerin in Richtung Rottenmann, wo der Notarzt sie übernahm und der Rettungshubschrauber landete. Er brachte die Patientin nach Graz zur Kinderintensivstation.
Laut Polizei war vorerst nicht klar, wie es zu dem Zwischenfall kam. Die Freundin habe jedenfalls nicht gesehen, wie es passierte. Sie habe auch kein Platschen gehört, erklärte die Polizei auf APA-Anfrage. Das Wasser sei am Ufer etwa 20 Zentimeter tief, in der Mitte des Baches sei momentan eine Tiefe von etwa einem halben Meter. Weitere Befragungen sollen folgen.
„TrachtenHit“ sucht die Frau, die kracht: Teilnehmen kann jede Frau, die sich in einer Tracht ablichten lässt. Anschließend muss das Foto an den Veranstalter geschickt werden, der die Kandidatin dann zur Abstimmung frei gibt.
Derzeit führt die aktuelle Rangliste Elisabeth Kafmann aus Kastelruth, dicht gefolgt von Judith Hueber aus Eggen an. Auf dem dritten Platz rangiert derzeit Anna Innerhofer aus Mölten. Ob eine von ihnen die „Miss TrachtenHit“ wird, ist noch nicht sicher.
Abgestimmt werden kann noch bis zum 30. September.
„Die ersten 250 Flüchtlinge kommen im August, die zweiten 250 dann im September“, sagte Ministeriumssprecher Peter Lazarov gegenüber dem Ö1-Mittagsjournal. Es werde auch keinen weiteren Dialog mit der Bevölkerung von Gabcikovo geben, fügte er hinzu. Diese hatte sich am Sonntag mit 97 Prozent gegen die Unterbringung von Asylwerbern aus Österreich auf dem dortigen Gelände der Technischen Universität ausgesprochen.
Bereits am Montagvormittag hatte ein Sprecher von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) gegenüber der APA erklärt, es gebe „keine Signale“, dass sich durch die Volksabstimmung vom Sonntag etwas an dem Vertrag mit Bratislava ändere. Diesen hatten Mikl-Leitner und ihr slowakischer Amtskollege Robert Kalinak vor zwei Wochen unterzeichnet. Er sieht vor, dass Bratislava die Kosten für die Unterbringung der 500 Flüchtlinge übernimmt, während Österreich für deren Betreuung und die Durchführung des Asylverfahrens zuständig ist.
Innenpolitisch fuhr die Regierung in Bratislava freilich eine andere Kommunikationsstrategie. Man könne das Ergebnis der Volksabstimmung in der südslowakischen Gemeinde verstehen, hieß es in einer schriftlichen Stellungnahme des Innenministeriums. Es spiegle „Befürchtungen wieder, die die ganze Slowakei teilt“. Daher habe sich die Regierung auch gegen eine verpflichtende Quote auf EU-Ebene gewehrt und lediglich der freiwilligen Aufnahme von 100 „Christen“ aus Syrien über UNO-Resettlementprogramme zugestimmt. Zudem werde man vor Ankunft der Asylwerber aus Österreich „umfassende Sicherheitsmaßnahmen“ vorbereiten, die der Bevölkerung von Gabcikovo klar und deutlich erklärt werden würden.
Kritik kam am Montag wie erwartet von der slowakischen Opposition. Die Ergebnisse des Referendums zu ignorieren sei „unerhört“, erklärte Richard Sulik, Parteichef der neoliberalen Freiheit und Solidarität (SaS), am Montag. Er schlug stattdessen vor, die Asylwerber in leer stehenden, früheren Kasernen außerhalb von Ortschaften unterzubringen, wo man diese auch besser bewachen könnte.
Das Innenministerium wies Suliks Äußerungen umgehend zurück. Oppositionsparteien würden nur versuchen, politisches Kapital aus dem Thema zu schlagen, sagte Ministeriumssprecher Lazarov. Aber auch ihnen müsste klar sein, „dass die Slowakei Teil der Europäischen Union ist und daher ein gewisses Maß an Solidarität zeigen muss“, sagte er.
In der Industriezone Innichen ereignete sich Montagvormittag ein schwerer Verkehrsunfall bei dem vier Personen verletzt wurden.
Gegen 10.50 Uhr kam es in der Industriezone von Innichen aus noch nicht bekannten Gründen zu einem Auffahrunfall.
Dabei wurden vier Personen verletzt: Eine 61-jährige Frau aus Italien sowie ein 84-jähriger Südtiroler wurden leicht verletzt.
Ein 64-jähriger Italiener und eine 83-jährige Brixnerin wurden jeweils mittelschwer verletzt.
Sie alle wurden in die Erste Hilfe Innichen eingeliefert.
Im Einsatz standen neben dem Weißen Kreuz auch die Freiwillige Feuerwehr Innichen, die Carabinieri von Niederdorf und der Forstdienst.
Dietrich war für die APA nicht erreichbar. Dem Vernehmen nach war sie Montagvormittag für ein Gespräch beim milliardenschweren Parteigründer. Stronach soll keine Freude mit der ruhigen, unauffälligen und damit eher glücklosen Klubchefin haben. Abgeordnete soll Dietrich aber bleiben, und zwar im Team Stronach-Klub, ist aus der Partei zu hören.
Stronachs Wunschkandidat für die Klubführung soll Lugar sein. Der hat zumindest schon Erfahrung, immerhin war er schon einmal Klubobmann des Team Stronach. Außerdem diente Lugar bereits als stellvertretender Parteichef und wurde zwischendurch fast, aber dann doch nicht Generalsekretär – er ist also mit den Launen des Austro-Kanadiers, der bei seinen Österreich-Besuchen gerne die Partei umkrempelt, bestens vertraut.
Lugar war am Montagvormittag auf dem Heimweg aus dem Türkei-Urlaub und verwies gegenüber der APA lediglich auf das abendliche ORF-„Sommergespräch“ mit Stronach. Allgemein wird erwartet, dass Stronach die Rochade in diesem Rahmen verkündet. Formal muss die Klubführung freilich gewählt werden. Einen Termin für eine Klubsitzung gibt es derzeit nicht, wie ein Sprecher auf APA-Anfrage mitteilte.
Der Team Stronach-Parlamentsklub ist unterdessen offiziell um zwei Abgeordnete ärmer: Die Parlamentsdirektion gab am Montag in einer Aussendung die neue Mandatsverteilung nach dem Wechsel von Kathrin Nachbaur und Rouven Ertlschweiger in den ÖVP-Klub bekannt. Parteigründer Frank Stronach lud indes für Dienstag zu einer Pressekonferenz unter dem Titel „Präsentation der Zukunftspläne des Team Stronach“.
Nachbaur und Ertlschweiger haben laut Parlamentskorrespondenz Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) mitgeteilt, dass sie mit 1. August aus dem Parlamentsklub Team Stronach ausgetreten sind und mit Wirkung vom 2. August dem ÖVP-Klub angehören. Auch ein entsprechendes Schreiben von ÖVP-Klubobmann Reinhold Lopatka liege vor. Die neue Mandatsverteilung im Parlament ist damit offiziell: 52 SPÖ, 51 ÖVP, 38 FPÖ, 24 Grüne, neun NEOS, sieben Team Stronach, zwei „wilde Abgeordnete“ (ohne Fraktion).
Wie es nun mit dem politischen Projekt des Milliardärs weitergeht, sollte die Öffentlichkeit spätestens am Dienstag erfahren: Der Parlamentsklub lud für den Vormittag zu einer Pressekonferenz mit dem Parteiobmann in die Klubräumlichkeiten hinter dem Parlament.
Das Team Stronach prüft indes Schadenersatzklagen gegen alle vier Mandatare, die in den ÖVP-Klub gewechselt sind. Parteichef Frank Stronach gehe es darum, gegen „Wählerbetrug“ vorzugehen, erklärte Anwalt Michael Krüger am Montag gegenüber der APA. Betroffen wären nicht nur Marcus Franz und Georg Vetter, sondern auch die zuletzt übergelaufenen Abgeordneten Rouven Ertlschweiger und Stronachs ehemalige engste Vertraute, Kathrin Nachbaur.
„In unserem Strafgesetzbuch gibt es kein ausdrückliches Verbot der politischen Prostitution“, merkte Krüger an. Juristisch sei die Sache schwer fassbar, weshalb man nun zivilrechtliche Ansprüche prüfe. Vor der Nationalratswahl hätten sich die späteren Abgeordneten nämlich mit der Unterschrift des Ehrenkodex an „bestimmte Werte der Partei Team Stronach“ gebunden – nun könnte also ein Verstoß gegen eine zivilrechtliche Vereinbarung vorliegen, argumentiert der Rechtsanwalt.
Krüger will Stronach diesbezüglich nun vorschlagen, ein zivilrechtliches Gutachten von einem Universitätsprofessor einzuholen. Die Höhe der Schadenersatzklagen, die im Raum stehen, könnte sich an jenen Beträgen orientieren, die das Team Stronach durch die Abgänge an Klubförderung verliert, erklärte Krüger.
Allein Nachbaur und Ertlschweiger kosten über 300.000 Euro jährliche Klubförderung, Vetter und Franz über 200.000 Euro. Insgesamt geht es um eine Summe von rund 546.000 Euro, die 2016 erstmals gänzlich wirksam wird, für heuer gilt der Verlust aliquot.
„Vor rund drei Millionen Jahren hatte der Mars Wasser an seiner Oberfläche. Bis jetzt sind davon noch Blockgletscher, also Eis unter der Fels- bzw. Sandoberfläche vorhanden“, erklärte ÖWF-Vorstand Gernot Grömer. Diese Blockgletscher seien jenen im Kaunertal recht ähnlich, weshalb sich dieses Gebiet besonders für eine Mars-Simulation eigne. „Auf diesem Eis könnte Leben am Mars existieren“, fügte Grömer hinzu.
Welche technischen Herausforderungen auf eine bemannte Marsexpedition warten, müsse jedoch jetzt schon erforscht werden. „Jede Krisensituation, die wir hier haben, können wir am Mars dann vermeiden“, meinte der ÖWF-Vorstand. Insgesamt sollen bei der Simulation, an der 19 Nationen beteiligt sind, zwölf Experimente aus den unterschiedlichsten Bereichen durchgeführt werden. So soll neben der Untersuchung des Eises auch eine neuartige Dampfdusche getestet und ein 3D-Drucker für Zahnimplantate im Weltall ausprobiert werden.
Bereits in 20 bis 30 Jahren rechnen die Forscher mit dem ersten bemannten Marsflug. „Rein von der technischen Perspektive betrachtet, wäre eine bemannte Marsexpedition schon jetzt möglich“, sagte Grömer im Gespräch mit der APA. Rund 1.000 Tage werde eine Marsexpedition dauern, blickte der ÖWF-Vorstand in die Zukunft. 400 Tage würde die Hin- und Rückreise in Anspruch nehmen. „Aus dem am Mars bereits vorgefundenen Permafrost kann man Wasser gewinnen und das CO2 aus der Atmosphäre kann man für die Herstellung von Treibstoff für die Rückreise verwenden“, erklärte Grömer.
Das Problem an einem bemannten Marsflug sei jedoch die Finanzierung. Letztendlich werde es eine politische Entscheidung sein, wann die erste Marsmission startet, meinte Grömer. Trotzdem sei er davon überzeugt, dass der erste Mensch am Mars bereits geboren wurde. „Unsere Zeit wird als jene Zeit in Erinnerung bleiben, in der wir zu neuen Welten aufgebrochen sind“, resümierte der ÖWF-Vorstand.
Schon in seiner Zeit als Bürgermeister von Florenz nahm sich Matteo Renzi kein Blatt vor den Mund: Die Denkmalschutzbehörden seien ein Hinderniss auf dem Weg zur Modernisierung des Landes.
Sblocca Italia
Nun läßt der Premier ein weiteres Mal den Worten Taten folgen: Den Auftakt machte das Gesetzesdekret „Sblocca Italia“ im September 2014, das den Weg für einen neuen Beton-Tsunami freigemacht hat.
Es folgte die Franceschini-Reform im Frühjahr 2015, welche die Organisationsstruktur der staatlichen und regionalen Denkmalschutzbehörden („Soprintendenze“) erstmals gehörig umkrempelte.
Legge Madia
Den vorläufigen Schlusspunkt setzt nun der Gesetzesentwurf 1577/2015 („Legge Madia“), der in diesen Tagen im Senat in Rom behandelt wird. Vordergründig geht es dabei um die Reorganisation der staatlichen Verwaltung.
Zwei Artikel innerhalb des Gesetzesentwurfes haben es allerdings in sich:
Artikel 3 und 8
Letzterer sieht vor, die regionalen Denkmalschutzbehörden als eigenständige Institutionen aufzulösen und dem Präfekten zu unterstellen. Noch weitreichendere Folgen wird aber Artikel 3 haben:
Gibt die Denkmalschutzbehörde nicht innerhalb von 90 Tagen ihr Gutachten zu einem vorgelegten Bauprojekt ab, gilt dies automatisch als Zustimmung.
Es ist unschwer vorauszusehen, dass die chronisch überlasteten und von Bürokratie gelähmten Behörden vielfach ihrem Auftrag nicht mehr nachkommen werden.
Widerstand
Inzwischen hat sich Widerstand in der Zivilgesellschaft formiert. Bekannte italienische Intellektuelle haben eine Online-Petition an den Minister verfasst, in der dieser aufgefordert wird, sich mit allen Mitteln diesem Vorhaben zu widersetzen.
Italien ist weltweit das Land mit der größten Dichte an geschützten Kulturdenkmälern. Ein wesentlicher Teil des Fremdenverkehrs stützt sich auf diese Tatsache. Die Anfänge des Denkmalschutzes gehen ins Mittelalter zurück und fanden ihren Höhepunkt im Artikel 9 der Verfassung, der erstmals weltweit in dieser Form den Schutz von Landschaft und Denkmälern festschrieb. Er wurde in der Folge in viele Verfassungen anderer Länder übernommen.
Betrifft uns nicht?
Süd- und Welsch-Tirol verwalten den Denkmalschutz autonom und sind deshalb nicht von dem Gesetz betroffen. Allerdings zeigen sich auch hier ähnliche Tendenzen von Seiten der Politik, wie im vergangenen Frühjahr zu erleben war.
Die faschistischen Denkmäler sind übrigens von der Denkmalschutz-Autonomie ausgenommen und unterstehen nicht Bozen, sondern dem Denkmalamt in Padua.
Falls vor dort also nicht innerhalb von 90 Tagen auf ein Abriss-Projekt geantwortet wird, könnte es in Zukunft eng werden, für Siegesdenkmal & Co…
Die neue „Mandatsstärke“ der ÖVP nach den jüngsten Fraktionswechseln vom Team Stronach fuße in keiner Weise auf dem Wählerwillen, erklärte Kickl in einer Aussendung. „Wenn die ÖVP der Rolle des Juniorpartners in der Koalition mit der SPÖ überdrüssig ist, gibt es nur einen demokratischen Weg das zu ändern: Neuwahlen.“ Eine Regierungsbildung könne nur auf Basis eines Wahlergebnisses stattfinden – „alles andere ist hochgradig undemokratisch“. Neuwahlen wären auch im Sinne der Wähler, „die von der jetzigen Regierung und ihrem Versagen auf allen Ebenen ohnehin schon mehr als genug haben“, glaubt Kickl.
ÖVP-Chef Mitterlehner sieht der künftigen Zusammenarbeit mit den übergelaufenen Mandataren Kathrin Nachbaur und Rouven Ertlschweiger im Parlamentsklub indes „positiv entgegen“. Er habe mit beiden neuen Abgeordneten ein Gespräch geführt, teilte Mitterlehner in einem schriftlichen Statement auf Anfrage der APA mit. „Wesentlich ist, dass sie mit den Inhalten und Grundsätzen der ÖVP übereinstimmen“, betonte der Vizekanzler. „Alle weiteren Sommer-Spekulationen haben keine Grundlage.“ Zuvor hatte schon Klubchef Lopatka die Variante eines fliegenden Regierungswechsels als „absurd“ bezeichnet.
Den Unmut des Regierungspartners zog sich Lopatka mit der Aussage zu, dass auch SPÖ-Mandatare bei Ertlschweiger angefragt haben sollen, ob er Interesse habe, auf die rote Seite zu wechseln. Im SPÖ-Klub wurde das am Montag gegenüber der APA entschieden dementiert: „Das stimmt nicht – im Gegenteil“, sowohl Lopatka als auch Ertlschweiger hätten ja kundgetan, dass die Gespräche schon seit Wochen liefen. Es habe seitens des SPÖ-Klubs keine Abwerbeversuche gegeben – auch nicht von einzelnen Abgeordneten, hieß es auf Nachfrage. „Man soll jetzt nicht ein Ablenkungsmanöver starten“, richtete man der ÖVP aus.
Wie die Rettungsdienste mitteilten, konnten mehrere Wohnungstüren aufgrund der Risse nicht geöffnet werden. Die Mieter mussten daher von der Feuerwehr durch die Fenster geborgen werden. Kurz darauf stürzte das Gebäude in sich zusammen. Nur eine Fassade blieb stehen. Menschen wurden nicht verletzt. Der schlechte Zustand der tragenden Säulen im Erdgeschoß dürfte nach Ansicht der Rettungsdienste zum Einsturz des etwa 50 Jahre alten Gebäudes im Arbeiterviertel Carabanchel geführt haben. Ein Nachbargebäude war aus Sicherheitsgründen ebenfalls evakuiert worden.
„Die Eisdicke der beobachteten Gletscher nimmt derzeit jedes Jahr zwischen einem halben und einem ganzen Meter ab, das ist zwei bis drei Mal mehr als der entsprechende Durchschnitt im 20. Jahrhundert“, sagte Studienautor Michael Zemp. Gletscher in verschiedenen Regionen der Welt seien so stark aus dem Gleichgewicht geraten, dass sie auch ohne fortschreitenden Klimawandel weiter Eis verlieren würden.
Besonders betroffen ist demnach zum Beispiel die Alpenregion. „Der Aletschgletscher hat sich um mehrere Kilometer zurückgezogen“, sagte Zemp. Auch der Morteratschgletscher habe stark an Masse verloren. In Alaska sind die Gletscher Gulkana und Lemon Creek Beispiele für massiven Schwund.
Hauptursache für die Gletscherschmelze sind Zemp zufolge die steigenden Temperaturen. Doch es schrumpft nicht jeder Gletscher. Manche wachsen sogar. Diese Wiedervorstöße seien regional und zeitlich begrenzt, schreiben die Autoren der Studie. Außerdem erreichten die Gletscher nicht die Ausmaße während der kleinen Eiszeit zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert.
Ein Beispiel hierfür sind demnach die norwegischen Gletscherzungen. Sie haben sich seit dem 19. Jahrhundert um einige Kilometer zurückgezogen. Allein an der Küste seien die Gletscher in den 1990er-Jahren vorübergehend um wenige hundert Meter länger geworden. „In den Neunzigern gab es dort mehr Winterschnee“, sagte Zemp. Das habe den Gletscherschwund kurzzeitig kompensiert. „Aber ab 2000 war das vorbei.“
Die Studie basiert auf einem Gletscher-Register, das seit mehr als einem Jahrhundert weltweit Daten sammelt. Rund 47.000 Informationen über 2300 Gletscher sind verfügbar, einige davon gehen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Die Daten stammen aus Beobachtungen am Boden, aus der Luft und dem Weltraum. Das Netzwerk des Registers erstreckt sich auf 36 Länder und Tausende Beobachter.
Nachdem Zeugen bestätigt hatten, Schüsse gehört zu haben, forderten Cobra-Beamte den Inhaber der betreffenden Wohnung auf, die Tür zu öffnen. Drei Personen verließen daraufhin mit erhobenen Händen die Räumlichkeiten, während der Kosovare aus einem Fenster sprang. Er wurde auf dem Gehsteig angehalten.
Bei der Durchsuchung der Wohnung wurden eine ungeladene Gaspistole mit angestecktem leeren Magazin und zwei Stück dazugehöriger Munition gefunden. Auf der Straße wurden zwei Patronen einer Gaspistole sichergestellt.
Bei der Einvernahme gab der 37-jährige serbische Wohnungsmieter laut Polizei an, mit seiner Schreckschusspistole aus dem Fenster gefeuert zu haben. Er wies ebenso Alkoholisierungsmerkmale auf wie die weiteren beteiligten Personen. Auf dem Wohnzimmertisch fanden sich diverse Alkoholika.
Der 37-Jährige wurde der Staatsanwaltschaft Korneuburg wegen Verdachtes der Gefährdung der körperlichen Sicherheit angezeigt. Die Schreckschusspistole wurde sichergestellt, ein Waffenverbot beantragt. Weitere Erhebungen sind im Gang.
Vier Monate vor der Internationalen Klimakonferenz in Paris hat US-Präsident Barack Obama die bisher schärfsten Maßnahmen zur Bekämpfung des Treibhauseffekts verkündet. Als Kernpunkt der neuen Regeln müssen Kraftwerke in den USA erstmals ihren Schadstoffausstoß reduzieren – bis 2030 um 32 Prozent im Vergleich zu 2005. Obama selber sprach von dem bisher „wichtigsten einzelnen Schritt“ der USA gegen den Klimawandel. Wenn jetzt nicht gehandelt werde, sei es zu spät. „Wir haben nur ein Zuhause, einen Planeten“, so der Präsident. „Es gibt keinen Plan B.“
Verschärfte Klimaschutz-Maßnahmen zählten von Anfang an zu den wichtigsten innenpolitischen Vorhaben Obamas. Er konnte sie aber nicht im Kongress durchsetzen. Jetzt ordnete er sie als Ergänzung bereits bestehender Regulierungen zur Luftreinhaltung an.
Allerdings zeichnet sich massiver Widerstand gegen das Programm ab – und damit eine wahrscheinlich langjährige juristische Auseinandersetzung. Zahlreiche Bundesstaaten haben bereits gerichtliche Klagen angekündigt, republikanische Präsidentschaftsbewerber kritisierten den Plan als verfassungswidrig. Auch die Kohleindustrie läuft Sturm. Der „New York Times“ zufolge müssten Hunderte Kohlekraftwerke schließen, sollten die Regeln umgesetzt werden. Dagegen begrüßten Umweltschützer die Klimaziele.
Obama verwies auf die bereits spürbaren drastischen Folgen der Erderwärmung wie Eisschmelze, Überflutungen, Dürre und Waldbrände. Der Klimawandel sei nicht mehr zu leugnen, das Problem könne nicht mehr auf die nächste Generation verschoben werden. Wenn es um den Klimawandel gehe, „gibt es so etwas wie dass man zu spät kommen kann“, sagte Obama.
Die neuen Regeln gehen zum Teil über die Vorschläge hinaus, die bereits vor einem Jahr vorgelegt und dann zur Diskussion gestellt worden waren. So war zunächst eine 30-prozentige Reduzierung der Emissionen angepeilt worden. Die einzelnen Bundesstaaten sollen dagegen etwas mehr Zeit als ursprünglich geplant haben, die ihnen jeweils von Washington vorgegebenen Reduzierungsziele zu erreichen. Auch können sie selber entscheiden, wie sie diese Vorgaben umsetzen. Aber weigern sie sich, wird ihnen ein Plan vorgeschrieben.
Obama zielt mit den Maßnahmen zugleich darauf ab, dass Energieunternehmen stärker und rascher auf Wind- und Sonnenenergie umstellen. Nach dem neuen Programm sollen erneuerbare Energien bis 2030 28 Prozent der US-Kapazitäten ausmachen.
Insgesamt sollen die Regeln auch eine mutige Vorgabe für den Klima-Gipfel in Paris Ende des Jahres sein, wenn die Welt nach jahrelangem Zögern entschlossene Schritte gegen Treibhausgase und Erderwärmung beschließen will.
Der republikanische Mehrheitsführer im US-Senat, Mitch McConnell, lehnte Obamas Vorschläge als unrealistisch und wachstumshemmend ab. Er rief die Gouverneure aller 50 US-Staaten in einem Brief auf, den Plänen nicht zu folgen. Millionen Amerikaner müssten in Zukunft mit höheren Stromkosten rechnen, kritisierte der republikanische Präsidentschaftskandidat Marco Rubio. Mitbewerber Jeb Bush nannte die Regulierungen ein „Desaster“.
Die EU hingegen hat den Plan von US-Präsident Barack Obama zur Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes begrüßt. Der „Clean Power Plan“ sei ein „positiver Schritt nach vorn in den ehrlichen Anstrengungen der USA, ihre Emissionen zu verringern“, teilte EU-Klimakommissar Miguel Arias Canete am Montag über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Der Plan bedeute „weiteren Schwung“ für die im Dezember in Paris geplante UN-Klimakonferenz, denn er verdeutliche den Willen der USA, ihre internationalen Klimaschutzbemühungen durch Aktionen im Inland zu untermauern.
Dietrich war für die APA nicht erreichbar. Dem Vernehmen nach war sie Montagvormittag für ein Gespräch beim milliardenschweren Parteigründer. Stronach soll keine Freude mit der ruhigen, unauffälligen und damit eher glücklosen Klubchefin haben. Abgeordnete soll Dietrich aber bleiben, und zwar im Team Stronach-Klub, ist aus der Partei zu hören.
Stronachs Wunschkandidat für die Klubführung soll Lugar sein. Der hat zumindest schon Erfahrung, immerhin war er schon einmal Klubobmann des Team Stronach. Außerdem diente Lugar bereits als stellvertretender Parteichef und wurde zwischendurch fast, aber dann doch nicht Generalsekretär – er ist also mit den Launen des Austro-Kanadiers, der bei seinen Österreich-Besuchen gerne die Partei umkrempelt, bestens vertraut.
Lugar war am Montagvormittag auf dem Heimweg aus dem Türkei-Urlaub und verwies gegenüber der APA lediglich auf das abendliche ORF-„Sommergespräch“ mit Stronach. Allgemein wird erwartet, dass Stronach die Rochade in diesem Rahmen verkündet. Formal muss die Klubführung freilich gewählt werden. Einen Termin für eine Klubsitzung gibt es derzeit nicht, wie ein Sprecher auf APA-Anfrage mitteilte.
Der Team Stronach-Parlamentsklub ist unterdessen offiziell um zwei Abgeordnete ärmer: Die Parlamentsdirektion gab am Montag in einer Aussendung die neue Mandatsverteilung nach dem Wechsel von Kathrin Nachbaur und Rouven Ertlschweiger in den ÖVP-Klub bekannt. Parteigründer Frank Stronach lud indes für Dienstag zu einer Pressekonferenz unter dem Titel „Präsentation der Zukunftspläne des Team Stronach“.
Nachbaur und Ertlschweiger haben laut Parlamentskorrespondenz Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) mitgeteilt, dass sie mit 1. August aus dem Parlamentsklub Team Stronach ausgetreten sind und mit Wirkung vom 2. August dem ÖVP-Klub angehören. Auch ein entsprechendes Schreiben von ÖVP-Klubobmann Reinhold Lopatka liege vor. Die neue Mandatsverteilung im Parlament ist damit offiziell: 52 SPÖ, 51 ÖVP, 38 FPÖ, 24 Grüne, neun NEOS, sieben Team Stronach, zwei „wilde Abgeordnete“ (ohne Fraktion).
Wie es nun mit dem politischen Projekt des Milliardärs weitergeht, sollte die Öffentlichkeit spätestens am Dienstag erfahren: Der Parlamentsklub lud für den Vormittag zu einer Pressekonferenz mit dem Parteiobmann in die Klubräumlichkeiten hinter dem Parlament.
Das Team Stronach prüft indes Schadenersatzklagen gegen alle vier Mandatare, die in den ÖVP-Klub gewechselt sind. Parteichef Frank Stronach gehe es darum, gegen „Wählerbetrug“ vorzugehen, erklärte Anwalt Michael Krüger am Montag gegenüber der APA. Betroffen wären nicht nur Marcus Franz und Georg Vetter, sondern auch die zuletzt übergelaufenen Abgeordneten Rouven Ertlschweiger und Stronachs ehemalige engste Vertraute, Kathrin Nachbaur.
„In unserem Strafgesetzbuch gibt es kein ausdrückliches Verbot der politischen Prostitution“, merkte Krüger an. Juristisch sei die Sache schwer fassbar, weshalb man nun zivilrechtliche Ansprüche prüfe. Vor der Nationalratswahl hätten sich die späteren Abgeordneten nämlich mit der Unterschrift des Ehrenkodex an „bestimmte Werte der Partei Team Stronach“ gebunden – nun könnte also ein Verstoß gegen eine zivilrechtliche Vereinbarung vorliegen, argumentiert der Rechtsanwalt.
Krüger will Stronach diesbezüglich nun vorschlagen, ein zivilrechtliches Gutachten von einem Universitätsprofessor einzuholen. Die Höhe der Schadenersatzklagen, die im Raum stehen, könnte sich an jenen Beträgen orientieren, die das Team Stronach durch die Abgänge an Klubförderung verliert, erklärte Krüger.
Allein Nachbaur und Ertlschweiger kosten über 300.000 Euro jährliche Klubförderung, Vetter und Franz über 200.000 Euro. Insgesamt geht es um eine Summe von rund 546.000 Euro, die 2016 erstmals gänzlich wirksam wird, für heuer gilt der Verlust aliquot.
Fünf Spielteilnehmer tippten einen Fünfer mit Zusatzzahl und erhalten dafür jeweils mehr als 37.000 Euro. Beim Joker ging es ebenfalls um einen Doppeljackpot. Dieser wurde von zwei Spielteilnehmern geknackt. Beide erhalten für ihr „Ja“ jeweils mehr als 305.000 Euro.
„Die entsprechenden Zahlen betragen für das einwohnermäßig zehn Mal so große Deutschland 165, für das rund acht Mal so große Großbritannien 32.“ Vier Pfoten erneuerte seine Forderung an den für CITES-Angelegenheiten zuständigen Umweltminister Andrä Rupprechter (ÖVP), ein Importverbot für Jagdtrophäen zu verhängen. „Damit könnte man diesem grausamen und gleichzeitig einträglichen Geschäft Einhalt gebieten“, argumentierte die Organisation.
Man müsse bedenken, „dass auch illegal Trophäen eingeführt werden. Und wir dürfen nicht vergessen: Der afrikanische Löwe gehört zu den gefährdeten Tierarten“, sagte Heli Dungler, Gründer und Präsident von Vier Pfoten. Australien habe eine Vorreiterrolle eingenommen, indem es im Frühling dieses Jahres ein Importverbot für Löwen-Jagdtrophäen eingeführt hat.
Die von der CITES-Statistik betroffenen afrikanischen Länder sind Südafrika, Botswana, Simbabwe, Lesotho, Swasiland, Sambia, Mosambik und Mali. Das größte Importland sind die USA mit 3.703 Importen zwischen 2010 und 2014. „Wir sprechen hier noch nicht von Elefanten und Nashörnern, die ebenfalls stark gejagt werden und deren Körperteile als Trophäen extrem beliebt sind. Dieses unwürdige Geschäft muss endlich illegal werden“, betonte Dungler.
„Noch bildet der Winter eine natürliche Barriere für viele Tierarten aus anderen klimatischen Zonen“, hält der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas einleitend fest. Er verweist auf eine Landtagsanfrage, welcher er hinsichtlich auftretender biologischer Problemfälle eingebracht hatte. „Zurzeit stellen die Buchstaben-Schmuckschildkröten ein großes Problem dar. Sie verhindern die mögliche Ansiedlung der heimischen Sumpfschildkröte zumal sie darüber hinaus ökologische Schäden anrichten.
Die amerikanischen Buchstaben-Schmuckschildkröten wurden von Haustierhaltern bewusst in Seen ausgesetzt. Bisher konnte nur ein prozentmäßig kleiner Anteil aus den Teichen und Seen beseitigt werden. Eine vollständige Beseitigung dieser Art scheint unmöglich zu sein, da der Kostenfaktor zu hoch wäre“, beschreibt der Abgeordnete mit Blick auf die ihm vorliegenden Informationen.
„In den vergangenen Jahren wurden unterschiedlichste Tierarten vom Amt für Jagd und Fischerei registriert“, hält Blaas fest. „Von exotischen Schlangen, über Geckos bis hin zu einem Glasfrosch aus Ecuador, der über Amsterdam bis zum Obstmarkt in Bozen gelangte, hat sich eine abenteuerliche Liste angesammelt. Es zeichnet sich ein Bild über die Folgen des globalen Personen- und Handelsverkehrs ab. Der sorglose Umgang beim Gütertransport, das Freisetzen von Tieren und deren Verbreitung dürfen nicht unterschätzt werden. Es ist davon auszugehen, dass sich eine unbekannte Anzahl von Insekten aus anderen Weltregionen in Südtirol heimisch fühlt. Die Auswirkungen auf die sensible ökologische Balance gehen einher mit möglichen wirtschaftlichen Folgen für die Landwirtschaft und damit für die Wertschöpfung im Land“, unterstreicht der Freiheitliche Landtagsabgeordnete.
„Bereits jetzt kann schon angenommen werden, dass sich in Zukunft der Waschbär und der Marderhund, der ursprünglich aus Ostasien stammt, von Norden her nach Südtirol ausbreiten könnten“, bringt Walter Blaas abschließend in Erfahrung. „Die aus Südamerika stammende Biberratte dürfte – laut Auskunft des zuständigen Landesrates – kein Problem darstellen. Die längerfristigen Auswirkungen auf Südtirols Naturlandschaft lassen sich noch nicht abzeichnen, aber es muss damit gerechnet werden, dass künftig nicht nur die Bären Probleme verursachen, sondern auch andere durch den Menschen eingebürgerte Tierarten.“
Errichtet wird der Eisenzaun von Soldaten sowie rund 300 Arbeitslosen, die in zwei Schichten arbeiten. Für den Bau des Zaunes hat die Regierung 29 Milliarden Forint (94,06 Mio. Euro) bereitgestellt, wie das Webportal „delmagyar.hu“ berichtete.
Unterdessen formierte sich am Wochenende im Internet das rechtsradikale „Bataillon der Freiwilligen Grenzjäger“, das im Grenzbereich zu Serbien illegale Migranten aufspüren will. Die Polizei in der südungarischen Grenzstadt Szeged hat nach lokalen Medienberichten bereits ein Verfahren gegen die Gruppe eingeleitet. Der Privatmiliz wird vorgeworfen, das Sicherheitsmonopol des Staates zu untergraben.
Nach einer Regierungsverordnung können Personen, die die Bauarbeiten des Zaunes behindern, mit einer Strafe von bis zu 300.000 (973,08 Euro) Forint und jene, die das Gelände unbefugt betreten, mit einer Strafe von 50.000 Forint belegt werden.
Vor Baubeginn war ein Probeabschnitt errichtet worden, um verschiedene Konstruktionstechniken zu testen und die am schwersten zu überwindende zu finden. Innenminister Sandor Pinter hatte angesichts internationaler Kritik an dem Projekt dessen Bedeutung für den Schutz der EU-Außengrenze betont. Der Zaun hätte solange Berechtigung, solange jährlich bis zu 160.000 illegale Migranten nach Ungarn kämen, betonte er. 99 Prozent von ihnen kämen über die serbisch-ungarische Grenze.
Eine EU-Richtlinie aus dem Jahr 2006 lässt es den Mitgliedsstaaten offen, ihre Führerscheine mit einer Gültigkeitsdauer von bis zu 15 Jahren zu versehen. Von dieser Möglichkeit haben unter anderem die Bundesrepublik Österreich und die Bundesrepublik Deutschland Gebrauch gemacht.
„Durch eine Verlängerung der Frist von zehn auf 15 Jahre könnte ein Beitrag zum Abbau von Bürokratie geleistet werden“, zeigt sich die Süd-Tiroler Freiheit überzeugt. Mittels Begehrensantrag soll sich der Landtag dafür aussprechen, und gleichzeitig das Parlament und die Regierung in Rom dazu auffordern, die Frist zur Verlängerung der Führerscheine auf 15 Jahre zu verlängern.
Wer anderen eine Grube gräbt: In Texas wollte ein Mann ein Gürteltier abschießen. Offenbar wusste er nicht, dass das Tier einen schützenden Panzer hat, weshalb eine Kugel von dem Tier abprallte und den Mann traf.
Der Texaner schoss drei Mal mit einem Revolver auf das Tier in seinem Garten. Doch eine Kugel prallte ab und traf den Schützen, berichtet Sheriff Larry Rowe. „Seine Frau war im Haus. Er ging hinaus, nahm seinen Revolver und schoss drei Mal auf das Gürteltier.“
Eine der Kugeln traf den Mann jedoch am Kiefer. Der Verletzte wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Dem Schützen musste der Kiefer mit Draht fixiert werden. Der Zustand des Gürteltiers ist nicht bekannt.
Bei 836 Mädchen (2,6 Prozent) wurde Anna in der Geburtsurkunde vermerkt. Bereits 2012 und 2013 war das der beliebteste Mädchenname, der seit 1992 durchgehend in den Top Ten aufscheint. Bei den Buben ist Lukas, der 812 Mal (2,4 Prozent) registriert wurde, überhaupt der Serien-Sieger der jüngeren Vergangenheit. Von 1996 bis 2012 fand er sich durchgehend an der Spitze. Lediglich 2013 musste er sich Tobias geschlagen geben, der im Vorjahr auf den fünften Rang abstürzte.
Die Aufsteiger des vergangenen Jahres sind bei den Mädchennamen Sophia und Marie, die vom sechsten bzw. siebenten Rang auf den dritten bzw. vierten kletterten. Bei den Buben scheinen Jakob und David auf dem dritten bzw. vierten Rang auf, nachdem sie zuvor Platz fünf bzw. sechs belegt hatten. Jeweils Platz zwei belegten 2014 Hannah und Maximilian.
Die Top-Ten-Liste wird bei den Mädchen von Emma, Lena, Sarah, Sophie, Laura und Mia vervollständigt. Bei den Buben finden sich auf den Rängen sechs bis zehn Paul, Jonas, Felix, Alexander und Elias.
Insgesamt 81.772 Babys haben im Vorjahr in Österreich das Licht der Welt erblickt. Die Statistik der Vornamen wird auf Basis der Meldungen der rund 1.400 Standesämter über Lebendgeborene („Anzeige der Geburt“) erstellt, wobei jene 66.482 Babys berücksichtigt wurden, die zum Zeitpunkt ihrer Geburt die österreichische Staatsbürgerschaft hatten.
Nach der Begrüßung durch den Hauptmann der Schützenkompanie Terlan und die Bundesmarketenderin des Südtiroler Schützenbundes Verena Geier wurde die Ausstellung „Die Tracht und ihr Handwerk“ eröffnet, bei der  Schneider, Messermacher, Riemer zeigten, wie eine Tracht entsteht. Auch Friseurinnen waren anwesend, welche den Marketenderinnen und Interessierten wunderschöne Einzopf-Frisuren zauberten.
Am Nachmittag gab es eine eindrucksvolle Trachtenschau, bei der die Vielfalt der Tiroler Trachten präsentiert wurde.
Nach dem Einzug mit der Musikkapelle Terlan, einem Trommler- und einem Schwegelpfeifenzug aus Nordtirol bildete die hl. Messe den Höhepunkt des Treffens, welche der Dekan von Terlan zelebrierte. Umrahmt wurde die Messe von der Musikkapelle Terlan.
Der Hauptmann von Terlan, Andreas Franzelin, und der Bürgermeister von Terlan, Klaus Runer, begrüßten die Marketenderinnen, Schützen und alle Interessierten, die dem Treffen beiwohnten.
Im Anschluss bedankten sich die Bundesmarketenderinnen Franziska Jenewein (Bund der Tiroler Schützenkompanien), Verena Geier (Südtiroler Schützenbund) und stellvertretend für die Bundesmarketenderin Welschtirols Chiara Guetti bei allen Marketenderinnen, welche der Veranstaltung beiwohnten. In ihren Grußworten sprachen sie der Schützenkompanie Terlan ihren Dank für die gute Zusammenarbeit aus und unterstrichen, dass dies ein Tag des Zusammentreffens und Kennenlernens ist, an dem Traditionen eine wichtige Rolle spielen. Des Weiteren erklärten sie, dass diese Veranstaltung ein Zeichen dafür ist, dass sich alle Marketenderinnen als Tirolerinnen fühlen und dies auch leben.
Die Festrede hielt Kurt Hafner von der Schützenkompanie Terlan. Er betonte, dass die Marketenderinnen engagierte und aktiv mitarbeitende Mitglieder einer jeden Kompanie sind und auch in den Bezirken Südtirols und Vierteln Nord- und Osttirols mitwirken. Die weiblichen Mitglieder der Schützenbünde sind voll akzeptierte Mitarbeitende, welche zu ihren Werten stehen und diese auch nach außen hin zeigen.
Daraufhin marschierten die Marketenderinnen und Schützen zum Festplatz, wo zum gemütlichen Teil übergegangen wurde. Hier gab es u. a. eine Schauküche, in der Spezialitäten aus allen drei Landeteilen angeboten wurden.
Er war gemeinsam mit seinem Bruder und seinen Eltern auf dem Radweg unterwegs, als die beiden Jungen auf der Höhe des Pizzeria Panorama mit den Fahrrädern zusammenkrachten.
Der schwerverletzte Junge wurde vom Notarzt und dem Weißen Kreuz erstversorgt und anschließend mit dem Rettungshubschrauber Pelikan 2 ins Bozner Krankenhaus geflogen. Auch die Carabinieri standen im Einsatz.
Die Familie macht derzeit Urlaub im Pustertal.
In der Nacht auf Montag mussten Feuerwehr und Polizei zu einem brennenden Altpapiercontainer in Lienz ausrücken. Als die Einsatzkräfte wenige Minuten nach Mitternacht vor Ort waren, standen bereits zwei weitere Container und eine Hecke in Brand.
Die Container konnten nach kurzer Zeit gelöscht werden. Die Feuerwehr stand mit zwei Fahrzeugen und acht Männern im Einsatz.
Die Polizei ermittelt nun wegen Brandstiftung.
„Die Konjunktur bleibt nach wie vor zu schwach, um allen rund 60.000 Arbeitskräften, die gegenwärtig auf dem österreichischen Arbeitsmarkt zusätzlich auftreten, einen Arbeitsplatz zu bieten“, kommentierte Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ). Der Zuwachs bei den vorgemerkten Arbeitslosen um 33.517 Personen im Juli fiel allerdings geringer aus als noch in den vorangegangen Monaten.
In allen neun Bundesländern gab es im Juli im Vorjahresvergleich mehr Arbeitslose – im Westen fiel die Zunahme allerdings deutlich schwächer aus als im Osten. Negativer Spitzenreiter war Wien mit einem Plus von fast 19 Prozent bei den vorgemerkten Arbeitslosen, während sich deren Zahl in Vorarlberg um nur 2 Prozent erhöhte.
Die Phase der Arbeitslosigkeit dauert auch immer länger, der Anteil der Langzeitarbeitslosen, die mehr als ein Jahr lang vorgemerkt sind, ist auf über elf Prozent gestiegen.
Nach Branchen besonders betroffen waren das Gesundheits- und Sozialwesen, der Bau und Leiharbeit. Doch auch im Tourismus stieg im Juli die Arbeitslosigkeit um fast ein Zehntel an. Bei Männern erhöhte sich die Arbeitslosigkeit stärker als bei Frauen, bei Ausländern stärker als bei Inländern, bei Älteren deutlich stärker als bei Jüngeren.
Der Sozialminister erteilt den Vorschlägen von Finanzminister Hans Jörg Schellling (ÖVP) betreffend einer Verschärfung der Zumutbarkeitsbestimmungen für Arbeitslose erneut eine Absage. Durch eine Verschärfung von Zumutbarkeitsbestimmungen für den Bezug von Arbeitslosenversicherungsleistungen würde eine merkliche Senkung der Arbeitslosigkeit nicht erreicht werden können. Ursachen für die steigende Arbeitslosigkeit seien der Zuwachs beim Arbeitskräfteangebot, der Qualifikationsbedarf bei vielen Arbeitslosen und das schwache Wirtschaftswachstum.
Die Reaktionen der Interessenvertretungen und Parteien sind wie erwartet unterschiedlich aufgefallen. Die Arbeiterkammer (AK) verweist darauf, dass auf eine offene Stelle heute zwölf Arbeitsuchende kommen, und umgekehrt viele Vollzeiterwerbstätige mit Überstunden stark belastet seien. Daher müsse man die vorhandene Arbeit besser verteilen. Die Wirtschaftskammer (WKÖ) fordert hingegen ein aktives Gegensteuern zur steigenden Arbeitslosigkeit durch eine Lohnnebenkostensenkung, die rasche Umsetzung des Wohnbaupaketes und eine Investitionszuwachsprämie. Die Industriellenvereinigung (IV) sieht Potenzial zur Beitragssenkung im Bereich des Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) und des Insolvenz-Entgeltsicherungsfonds (IEF). Der ÖGB fordert den Ausbau von Kindergärten, Schulen und Pflegeeinrichtungen, um einerseits Jobs zu schaffen und Frauen neue Chancen am Arbeitsmarkt zu geben.
Die FPÖ will den Arbeitsmarkt vor „Arbeitsimmigranten“ schützen und fordert eine sektorale Schließung des Arbeitsmarkts in besonders betroffenen Branchen, etwa am Bau. Dies wäre jedoch laut Expertenansicht EU-rechtswidrig. Österreich habe die Ausnahmeregelungen bei den neuen EU-Ländern ohnehin voll ausgeschöpft. Die Neos fordern eine Lohnnebenkostensenkung und Reformen bei den Sozialversicherung.
Bekanntlich will ein Großteil der Migranten die bayerische Grenze überqueren. Mit welchen Mitteln, ist ihnen meist egal, weshalb sie sich auch auf die Autobahn begeben. Oft auch deshalb, weil sie Schlepper vor der Grenze einfach absetzen.
Die bayerische Polizei sah sich deshalb gezwungen, die Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn ab Suben zu senken. Auf der A3 sollen nur noch maximal 80 km/h erlaubt sein. Diese Woche wird darüber entschieden werden. Auch Warnschilder, die auf Fußgänger aufmerksam machen sollen, stehen zur Diskussion.
Allein im vergangenen Monat griff die Polizei 1.500 Migranten auf der Autobahn auf.
Rauchentwicklung und Brandgeruch sorgten am Sonntag für einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Milland.
Die Wehrmänner wurden gegen Mittag in die Plosestraße gerufen, da Anwohner Brandgeruch und Rauch wahrnahmen.
Mittels Wärmebildkamera machten die Einsatzkräfte eine defekte Lampe als Ursache dafür aus. Sie wurde ausgebaut, womit der Einsatz beendet war.
Insgesamt waren 17 Wehrmänner vor Ort. Ebenso im Einsatz standen die Carabinieri.
Tsipras zähle bei dieser Abstimmung erneut auf die Stimmen der Opposition. Der linke Flügel seiner Partei hatte zuletzt zweimal gegen Reformmaßnahmen gestimmt, die Voraussetzung für weitere Verhandlungen mit den Gläubigern über ein neues Hilfspaket waren. Die Vorhaben konnten nur mit den Stimmen der Opposition gebilligt werden.
Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen der Regierung erfuhr, sind die Verhandlungen mit den Gläubigern noch in „vollem Gange“. Sie hätten einen sehr „sensiblen“ Punkt erreicht, sagte ein hoher Funktionär der Syriza-Regierungspartei. Die Gläubiger forderten am Montag die sofortige Begrenzung vorzeitiger Pensionierungen. Am Dienstag soll über die Privatisierungen gesprochen werden.
Unterdessen brach der griechische Aktienmarkt am ersten Tag nach der fünfwöchigen Zwangspause so stark ein wie noch nie. Der Leitindex stürzte am Montag um fast 25 Prozent auf 615 Punkte in die Tiefe – der niedrigste Stand seit drei Jahren. Zahlreiche in dem Index enthaltenen Papiere sind inzwischen auf das Niveau von Penny-Stocks gefallen, kosten also weniger als einen Euro.
Besonders hart traf es die Papiere griechischer Banken: Sie stehen am Rande des Ruins, weil die Griechen in den vergangenen Wochen und Monaten aus Furcht vor dem „Grexit“ – dem Ausscheiden ihres Landes aus der Eurozone – ihre Konten leergeräumt hatten. Die Athener Börse war das letzte Mal vor mehr als 30 Jahren – während des Zypern-Krieges 1974 – so lange geschlossen.
Händler und Fondsmanager rechnen in den nächsten Tagen mit weiteren Verlusten, vor allem bei Finanzwerten. „Es wird ein paar Tage dauern, bis der Markt wieder ins Gleichgewicht kommt“, sagte ein Börsianer in Athen. Drei der fünf im heimischen Bankenindex notierten Aktien fielen am Montag um die täglich maximal möglichen 30 Prozent. Anschließend wurde der Handel mit diesen Papiere wieder vorübergehend ausgesetzt. „Es gibt noch nicht ausgeführte Verkaufsorders im Volumen von 100 Millionen Euro“, betonte Anlageberater Theodore Mouratidis. Das Debakel dürfte sich also fortsetzen.
Die Athener Regierung hatte Banken und Börse Ende Juni geschlossen, als die monatelangen Verhandlungen um die Bedingungen für weitere Finanzhilfen kurz vor dem Scheitern standen. Die drohende Pleite des Mittelmeer-Anrainers löste damals in weiten Teilen Europas ein Börsenbeben aus, das bis an die Wall Street und die Tokioter Börse zu spüren war. Dem Dax brockte es den größten Kurssturz seit dreieinhalb Jahren ein.
Mitte Juli einigte sich Griechenland mit seinen Gläubigern auf ein neues Hilfspaket und entging damit der Staatspleite um Haaresbreite. Kurz darauf öffneten die Bankschalter wieder, die Kapitalverkehrskontrollen wurden aber nur etwas gelockert und nicht aufgehoben. Außerdem können sich die griechischen Geldhäuser nur mithilfe von Notkrediten der Zentralbank über Wasser halten. Sie sollen mit Geldspritzen in Höhe von bis zu 25 Mrd. Euro aus dem geplanten dritten Hilfspaket wieder aufgepäppelt werden.
Laut einem Reuters-Bericht von Anfang Juli stehen mehrere griechische Banken vor dem Aus. Insidern zufolge könnten von den vier wichtigsten Geldhäusern National Bank of Greece, Eurobank, Bank of Piraeus und Alpha Bank nur zwei übrig bleiben. Diese Institute stehen zusammen mit Attica Bank für etwa ein Fünftel des gesamten Börsenwerts des Athener Aktienmarktes.
Dieser liegt nach dem Absturz am Montag bei gerade einmal 36 Mrd. Euro. Das Dax-Schwergewicht Bayer allein ist rund drei Mal so viel Wert. Seit Ausbruch der europäischen Schuldenkrise 2009 haben die 59 in Athen gelisteten Firmen rund drei Viertel ihrer Marktkapitalisierung verloren. Eine baldige Erholung ist nicht in Sicht, da die griechische Wirtschaft am Boden liegt. Das Stimmungsbarometer der griechischen Einkaufsmanager fiel im Juli um ein Drittel auf ein Rekordtief.
Die Wiedereröffnung der Börse Athen bedeutet nicht, dass Wertpapiere wieder nach Belieben ge- und verkauft werden können. Heimische Anleger dürfen wie der Rest der Bevölkerung maximal 60 Euro täglich von ihren Konten abheben. Käufe in beliebiger Höhe sind nur mit sogenanntem „frischen Geld“ möglich, das Investoren in bar aufbewahrt haben oder aus dem Ausland erhalten. Außerdem können sie Einnahmen aus dem Verkauf von Aktien oder Anleihen sowie Dividenden zum Wiedereinstieg nutzen. Ausländer sind von diesen Einschränkungen nicht betroffen.
Für alle Aktienanleger gilt dagegen das Verbot sogenannter „Leerverkäufe“, das am Montag verlängert wurde. Bei diesen Geschäften leihen sich Investoren Aktien, um diese dann zu verkaufen. Dabei hoffen sie, dass sie die Papiere bis zum Ende der Ausleihfrist billiger zurückkaufen und die Differenz als Gewinn einstreichen können.
Abseits der Finanzwerte griffen am Montag erste Anleger bei griechischen Papieren wieder zu. Papiere der Telekom -Tochter OTE halbierten ihr Kursminus und notierten am frühen Nachmittag 14 Prozent tiefer bei 7,08 Euro, nachdem sie zur Eröffnung auf bis zu 5,75 Euro gefallen waren.
In Bruneck ereignete sich am Sonntag ein schwerer Unfall bei der „European Juggling Convention“.
Gegen 16.00 Uhr fiel einer der Teilnehmer um und zog sich dabei schwerer Verletzungen zu.
Der Jongleur wurde vom Notarzt und dem Weißen Kreuz erstversorgt und anschließend ins Brunecker Krankenhaus gebracht.
Die Carabinieri übernahmen die Ermittlungen zum Unfallhergang.
Die „European Juggling Convention“ gilt als die größte Jonglierconvention der Welt.
Die neue „Mandatsstärke“ der ÖVP nach den jüngsten Fraktionswechseln vom Team Stronach fuße in keiner Weise auf dem Wählerwillen, erklärte Kickl in einer Aussendung. „Wenn die ÖVP der Rolle des Juniorpartners in der Koalition mit der SPÖ überdrüssig ist, gibt es nur einen demokratischen Weg das zu ändern: Neuwahlen.“ Eine Regierungsbildung könne nur auf Basis eines Wahlergebnisses stattfinden – „alles andere ist hochgradig undemokratisch“. Neuwahlen wären auch im Sinne der Wähler, „die von der jetzigen Regierung und ihrem Versagen auf allen Ebenen ohnehin schon mehr als genug haben“, glaubt Kickl.
ÖVP-Chef Mitterlehner sieht der künftigen Zusammenarbeit mit den übergelaufenen Mandataren Kathrin Nachbaur und Rouven Ertlschweiger im Parlamentsklub indes „positiv entgegen“. Er habe mit beiden neuen Abgeordneten ein Gespräch geführt, teilte Mitterlehner in einem schriftlichen Statement auf Anfrage der APA mit. „Wesentlich ist, dass sie mit den Inhalten und Grundsätzen der ÖVP übereinstimmen“, betonte der Vizekanzler. „Alle weiteren Sommer-Spekulationen haben keine Grundlage.“ Zuvor hatte schon Klubchef Lopatka die Variante eines fliegenden Regierungswechsels als „absurd“ bezeichnet.
Den Unmut des Regierungspartners zog sich Lopatka mit der Aussage zu, dass auch SPÖ-Mandatare bei Ertlschweiger angefragt haben sollen, ob er Interesse habe, auf die rote Seite zu wechseln. Im SPÖ-Klub wurde das am Montag gegenüber der APA entschieden dementiert: „Das stimmt nicht – im Gegenteil“, sowohl Lopatka als auch Ertlschweiger hätten ja kundgetan, dass die Gespräche schon seit Wochen liefen. Es habe seitens des SPÖ-Klubs keine Abwerbeversuche gegeben – auch nicht von einzelnen Abgeordneten, hieß es auf Nachfrage. „Man soll jetzt nicht ein Ablenkungsmanöver starten“, richtete man der ÖVP aus.
Mehrere Campingplätze mussten mitten in der Nacht evakuiert werden, zwei Autobahnen in der Region wurden gesperrt. 9.400 Feuerwehrleute kämpften gegen 21 größere Brände, wie die kalifornische Wald- und Feuerschutzbehörde mitteilte. Und es zeichnete sich keine Wetteränderung ab, die bei der Eindämmung der Flammen helfen könnte. Auch für Montag wurde erneut starker Wind erwartet, der die Flammen schnell vor sich hertreibt. Hinzu kommen Hitze und die extreme Dürre, die in Kalifornien herrscht.
So war der größte der Brände, das „Rocky Fire“ rund 160 Kilometer nördlich von San Francisco, der „Los Angeles Times“ zufolge am Montagmorgen erst zu einem kleinen Teil eingedämmt. Dabei waren allein hier fast 3.000 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Flammen hätten sich bereits auf einer Fläche von nahezu 200 Quadratkilometern Wald- und Buschland ausgebreitet, berichteten Medien unter Berufung auf offizielle Angaben.
Um die Einsatzkräfte zu unterstützen, kämpfen nun auch Mitglieder der Nationalgarde gegen die immer weiter um sich greifenden Brände. Sie sollen mit mehreren großen Löschflugzeugen in den Kampf gegen die Flammen eingreifen, die zu einem großen Teil von Blitzschlägen verursacht wurden.
Der Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, hatte am Samstag den Notstand ausgerufen, um damit schnellere Hilfen zu ermöglichen. Am Donnerstag war ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen. Mehrere Schulen wurden zu Evakuierungszentren umfunktioniert, um die geflüchteten Menschen unterzubringen.
Hilfsorganisationen begrüßten die Entwicklungsziele, mahnten aber die Finanzierung zur Umsetzung an. Die Einigung auf den Aktionsplan mit dem Titel „Unsere Welt verändern – Programm für nachhaltige Entwicklung bis 2030“ wurde von den UN-Mitgliedsstaaten mit Applaus gefeiert. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon sprach nach den harten Verhandlungen von einer Agenda, „die einen historischen Wendepunkt für unsere Welt ankündigt“. Auch der kenianische UN-Botschafter Macharia Kamau, dessen Land gemeinsam mit Irland die Gespräche geleitet hatte, sprach von einem „historischen Augenblick“.
Der Aktionsplan umfasst 17 grundlegende Entwicklungsziele, die in 169 Unterpunkten ausgeführt werden. Das erste Ziel ist die Beendigung der Armut „in allen Formen und überall in der Welt“. Sie betrifft derzeit eine Milliarde Menschen weltweit, die mit weniger als 1,25 Dollar (1,14 Euro) pro Tag auskommen müssen. Die meisten von ihnen leben in Afrika und in Asien. Zudem soll der Zugang zu Gesundheitsversorgung und Bildung verbessert und die Gleichberechtigung der Geschlechter vorangetrieben werden.
Als Ziel Nummer 13 wird der Kampf gegen den Klimawandel genannt. In diesem Zusammenhang wurde die Bedeutung der Verhandlungen über ein verbindliches internationales Klimaschutzabkommen hervorgehoben, die im Dezember bei der UN-Klimakonferenz in Paris zu einem erfolgreichen Abschluss geführt werden sollen.
„Unsere Generation könnte die erste sein, die die Armut ausrottet, ebenso wie wir die letzten sein könnten, die die Chance haben, den Planeten zu retten“, wird in dem Aktionsplan hervorgehoben. Das ehrgeizige Programm sollen die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen bei einem Sondergipfel am Rande der UN-Generaldebatte Ende September in New York verabschieden.
Die 17 Ziele sollen ab dem 1. Jänner 2016 gelten. Ihre Umsetzung ist freiwillig und jeder Staat entscheidet selbst über die Maßnahmen zur Erreichung der Ziele. Allerdings soll die Umsetzung anhand fester „Indikatoren“ regelmäßig überprüft werden.
Die Hilfsorganisation Care International begrüßte die „ehrgeizigen Ziele“ und vor allem die Einigung auf eine „Eliminierung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie ihr besserer Zugang zur Wirtschaft“. Auch die Ziele zum Klimawandel fanden Zustimmung. Ähnlich äußerte sich die Stiftung Weltbevölkerung, die von der Bundesregierung „mehr Engagement“ forderte, damit die Ziele wirklich erreicht werden.
Der deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) erklärte, bei dem Aktionsplan handle es sich nicht um „theoretische Vorgaben“ der UNO, sondern um „nationale Verpflichtungen für jedes einzelne Land“. Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt mahnte ebenso wie andere Organisationen eine ausreichende Finanzierung an. Die Entwicklungsorganisation One erklärte, die Staaten müssten nun „darlegen, was sie bis 2030 tun werden, um das Leben der Ärmsten zu verbessern“.
Bei einer internationalen Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Addis Abeba hatten die Teilnehmer Mitte Juli festgestellt, dass für die Umsetzung nachhaltiger Entwicklung in den kommenden 15 Jahren 2,5 Billionen Dollar nötig seien. Die Privatwirtschaft soll einen Großteil dieser Gelder bereitstellen.
Zufällig vorbeikommende Bergsteiger versuchten noch Erste Hilfe zu leisten, für den abgestürzten Urlauber kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der 24-Jährige starb noch am Unfallort. Sein gleichaltriger Begleiter wurde mit dem Rettungshubschrauber zu einer naheliegenden Hütte geflogen und betreut.
In seiner Stellungnahme fordert der Obmann des PATT einen Bruch mit dem PD in der Regierungskoalition.
Entweder wir einigen uns mit der Zentralregierung auf ein Stopp der Aufnahme von weiteren Immigranten und Flüchtlingen, oder wir schließen uns den beiden von der Lega geführten Regionen Venetien und Lombardei an, die die Zusammenarbeit mit der Zentralregierung aufgekündigt haben,
wird Walter Kaswalder in einem Bericht der Tageszeitung L’Adige wiedergegeben.
Bären raus
Ähnlich resolut will der Obmann gegen die Bären vorgehen: 30 Bären sollen aus dem Trentino entfernt, problematische Bären sollen sofort abgeschossen werden. Damit würde der Bevölkerung und den Urlaubern klargemacht, dass wir konkret etwas unternehmen, schreibt Kaswalder in einer Note, die allen Sektionen des PATT zugestellt wurde. Mit seiner harten Linie bringt der Obmann seinen PATT-Landesrat Michele Dallapiccola in Not. Dieser beeilt sich zu erklären, dass alle heiklen Punkte, von der Schließung der Geburtenstationen in Tione und Cavalese  bis hin zur Asylwerber-Frage nicht von einzelnen Parteiexponenten in die Öffentlichkeit gebracht werden dürften, bevor diese nicht im Parteiausschuss besprochen und genehmigt würden. Ein Versuch, um die nicht „orthodoxen“ Ansichten wie die von Kaswalder einzudämmen, meint die Online-Ausgabe des L’Adige.
Ein Zug sei nicht in das Unglück involviert, sagte ein Sprecher der deutschen Polizei. Die viel befahrene ICE-Strecke wurde nach Angaben der Deutschen Bahn knapp drei Stunden voll gesperrt, am Abend war der Abschnitt wieder eingleisig befahrbar.
Die weiteren zwei Sonntagsspiele endeten unentschieden. Sturm und Grödig trennten sich in Graz 1:1, keine Tore gab es bei Ried – WAC. Die Admira holte bereits am Samstag mit einem 2:1 gegen Mattersburg den ersten Saisonsieg. Salzburg ist erstmals in der Red-Bull-Ära mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet und liegt nur auf dem vorletzten Platz, Altach ist Letzter.
Austria Wien erwischte einen perfekten Start in die neue Saison. Die „Veilchen“ gewannen beim Heimdebüt von Trainer Thorsten Fink gegen den erfolgreichen Europacup-Fighter SCR Altach mit 3:1. Vance Sikov brachte die Austria in Wien in Führung (29.), Cesar Ortiz gelang nur wenig später der Ausgleich (33.). In der zweiten Hälfte schoss Lary Kayode die Heimischen in Führung (60.), Alexander Gorgon fixierte mit seinem zweiten verwandelten Elfmeter in dieser Saison den Endstand (71.).
Fink musste gegenüber dem erfolgreichen Auftakt (2:0 gegen den WAC) nur eine Änderung vornehmen. Statt des verletzten Richard Windbichler kam Sikov zentral in der Abwehr zum Zug. Altach-Coach Damir Canadi brachte gegenüber dem erfolgreichen Europacup-Debüt am Donnerstag (2:1 gegen Guimaraes) dagegen gleich vier neue Kräfte.
Verlorenen Punkten weinte am Sonntag vor allem der WAC nach. Das Team von Didi Kühbauer trat zwar über das gesamte Spiel gegen Ried dominant auf, aber eigenes Unvermögen und Pech bei zwei Lattentreffern verhinderten eine gelungene Generalprobe vor dem Europacup-Rückspiel in Dortmund. Die Gäste, die im Vergleich zu ihrem Hinspielspiel gegen Dortmund (0:1) gleich fünf Änderungen in der Startelf vornahmen, wirkten offensiv ambitionierter.
Sturm Graz erspielte am Sonntag erneut nur ein Unentschieden. Die Steirer mussten sich im Heimspiel gegen Grödig mit einem 1:1 begnügen. Matthias Maak brachte die Grödiger in Führung (41.), der eingewechselte Josip Tadic verhinderte mit einem herrlichen Volley eine Heimpleite (73.).
Sturm-Trainer Franco Foda rotierte gegenüber dem Kasan-Spiel kräftig und brachte in der Startelf fünf neue Spieler. Der gewünschte Erfolg blieb aber aus.
Gestern gegen 22:15 Uhr kam im Gemeindegebiet von Fügen, auf der Bundesstraße, ein 30-jähriger Lenker aus Deutschland mit seinem PKW aus bislang unbekannter Ursache nach links ab und stieß mit einem auf einem Abbiegestreifen verkehrsbedingt haltenden Personenkraftwagen frontal zusammen.
Durch die Kollision wurden der 30-Jährige und der Lenker und Beifahrer des haltenden Personenkraftwagens leicht verletzt. Sie wurden nach der Erstversorgung durch den Notarzt in das Krankenhaus nach Schwaz eingeliefert. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Der unfallverursachende deutsche Lenker verweigerte, nach einem positiven Alkovortest (1,9 Promille Alkohol), den Alkomatentest.
Nach Angaben vom Sonntag lagen die Nettoeinnahmen bei „deutlich über 1,2 Millionen Euro“. Während Wagners „Ring des Nibelungen“- zweimal dargeboten an vier aufeinanderfolgenden Tagen – sowie Verdis „Messa da Requiem“ zu den absoluten Zugpferden des Hauptprogramms zählten, machten im Kammermusikprogramm die Volksmusikgruppe ALMA und der Gitarrenabend mit Julia Malischnig mit jeweils rund 600 Besuchern im Festspielhaus das Rennen hinsichtlich der Beliebtheit beim Publikum.
Im kommenden Jahr laden die Tiroler Festspiele Erl vom 7. bis 31. Juli 2016 nach Erl. Erneut wird es vom 14. bis 17. Juli auch Wagners „Ring“ geben – aufgrund zahlreicher Anregungen von Seiten des Publikums dann erstmalig mit deutschen und englischen Übertiteln. Der Vorverkauf für den „Ring“ hat bereits begonnen – das Gesamtprogramm wird im November vorgestellt.
Die Festspiele finden dann wie gewohnt im Winter ab 26. Dezember 2015 ihre Fortsetzung. Auch hier läuft der Vorverkauf der Tickets vor allem für Verdis „Nabucco“ und die Neuproduktion von Rossinis „Il barbiere di Siviglia“ sehr gut an. Knapp 50 Prozent der Eintrittskarten seien bereits verkauft worden. In der Zwischenzeit bis zum Winter laden die Festspiele zu „Alpenländisch-Chinesischen Konzerttagen“ am 17. und 18. September 2015 ins Festspielhaus.
Die nächsten Aufführungen der Tiroler Festspiele Erl werden allerdings fernab der Heimat in Beijing und Shanghai über die Bühne gehen. Während es am 9. Oktober 2015 mit Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ und am 11. Oktober 2015 mit „Tristan und Isolde“ im Poly Theater von Beijing zu den szenischen Erstaufführungen der beiden Opern in China kommt, werden die Festspiele eine Woche später nun auch das chinesische Publikum mit einer weiteren Auflage des 24-Stunden-Rings in den Shanghai Symphony Hall herausfordern.
Kraftwerke seien in den USA „die größte Einzelquelle“ schädlicher Kohlendioxidemissionen, sagte Obama. Bisher gebe es aber keine Grenzen für den Ausstoß des Treibhausgases. Die neuen Bestimmungen sehen eine Reduzierung des Schadstoffausstoßes bis 2030 im Vergleich zu dem Jahr 2005 um 32 Prozent vor, berichtete die „New York Times“ am Sonntag.
Die Erderwärmung und der Kampf gegen die Folgen sind in den USA ein politisch hoch umstrittenes Thema. Die von Obama bereits seit längerem geplante Begrenzung des Kohlendioxidausstoßes heimischer Kraftwerke sorgt für Unmut bei den Republikanern.
Im Dezember soll in Paris bei einer UN-Klimakonferenz ein umfassendes und international verbindliches Klimaschutzabkommen für die Zeit nach dem Auslaufen des Kyoto-Protokolls im Jahr 2020 beschlossen werden. Die USA spielen bei den Verhandlungen eine Schlüsselrolle.
„Die ersten 250 Flüchtlinge kommen im August, die zweiten 250 dann im September“, sagte Ministeriumssprecher Peter Lazarov gegenüber dem Ö1-Mittagsjournal. Es werde auch keinen weiteren Dialog mit der Bevölkerung von Gabcikovo geben, fügte er hinzu. Diese hatte sich am Sonntag mit 97 Prozent gegen die Unterbringung von Asylwerbern aus Österreich auf dem dortigen Gelände der Technischen Universität ausgesprochen.
Bereits am Montagvormittag hatte ein Sprecher von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) gegenüber der APA erklärt, es gebe „keine Signale“, dass sich durch die Volksabstimmung vom Sonntag etwas an dem Vertrag mit Bratislava ändere. Diesen hatten Mikl-Leitner und ihr slowakischer Amtskollege Robert Kalinak vor zwei Wochen unterzeichnet. Er sieht vor, dass Bratislava die Kosten für die Unterbringung der 500 Flüchtlinge übernimmt, während Österreich für deren Betreuung und die Durchführung des Asylverfahrens zuständig ist.
Innenpolitisch fuhr die Regierung in Bratislava freilich eine andere Kommunikationsstrategie. Man könne das Ergebnis der Volksabstimmung in der südslowakischen Gemeinde verstehen, hieß es in einer schriftlichen Stellungnahme des Innenministeriums. Es spiegle „Befürchtungen wieder, die die ganze Slowakei teilt“. Daher habe sich die Regierung auch gegen eine verpflichtende Quote auf EU-Ebene gewehrt und lediglich der freiwilligen Aufnahme von 100 „Christen“ aus Syrien über UNO-Resettlementprogramme zugestimmt. Zudem werde man vor Ankunft der Asylwerber aus Österreich „umfassende Sicherheitsmaßnahmen“ vorbereiten, die der Bevölkerung von Gabcikovo klar und deutlich erklärt werden würden.
Kritik kam am Montag wie erwartet von der slowakischen Opposition. Die Ergebnisse des Referendums zu ignorieren sei „unerhört“, erklärte Richard Sulik, Parteichef der neoliberalen Freiheit und Solidarität (SaS), am Montag. Er schlug stattdessen vor, die Asylwerber in leer stehenden, früheren Kasernen außerhalb von Ortschaften unterzubringen, wo man diese auch besser bewachen könnte.
Das Innenministerium wies Suliks Äußerungen umgehend zurück. Oppositionsparteien würden nur versuchen, politisches Kapital aus dem Thema zu schlagen, sagte Ministeriumssprecher Lazarov. Aber auch ihnen müsste klar sein, „dass die Slowakei Teil der Europäischen Union ist und daher ein gewisses Maß an Solidarität zeigen muss“, sagte er.
„Sie war sehr ruhig und nahm mir jede Nervosität“, zitierte die BBC Rittson-Thomas zu der Fotosession mit Königin Elizabeth II. im Jahr 2013 in Schloss Windsor. Das Lächeln auf die Lippen des Staatsoberhauptes habe er gezaubert, indem er die Königin und leidenschaftliche Pferdebesitzerin gefragt habe, wie sie sich fühlen würde, wenn eines ihrer Tiere einmal das Epsom Derby gewinnen würde – ein Pferderennen-Klassiker, in dem demnach noch kein Pferd der Königin siegte.
Die Fotoschau „The Queen’s People“ verstehe sich als eine Art Porträt der britischen Monarchie mit verschiedenen Repräsentanten des Hofes. Zu sehen ist beispielsweise auch Camilla, die Herzogin von Cornwall, Ehefrau des Thronfolgers Prinz Charles.

