Team K will Touristenströme begrenzen

Laut Team-K-Chef Paul Köllensperger führe der derzeit landesweit gültige Guest Pass dazu, dass noch mehr Besucher in ohnehin stark frequentierte Gebiete gelenkt würden. Künftig sollen Touristen öffentliche Verkehrsmittel nur noch in jener Tourismuszone kostenlos nutzen können, in der sie auch übernachten.
Zudem fordert das Team K ein Buchungs- und Kontingentierungssystem für beliebte Ausflugsziele wie die Drei Zinnen, die Seiser Alm, den Karersee oder die Seceda. Nach dem Vorbild des Pragser Wildsees sollen Besucher ihren Zugang vorab online reservieren. Die Preise könnten dabei je nach Saison und Nachfrage variieren.
Für Einheimische soll es laut Vorschlag Sonderregelungen geben. Inhaber des SüdtirolPasses sollen bevorzugten Zugang erhalten und entweder kostenlos oder zu stark vergünstigten Tarifen Zutritt zu den betroffenen Gebieten bekommen. Köllensperger betont, die Politik müsse auf den wachsenden Unmut in der Bevölkerung über überfüllte Verkehrswege und touristische Hotspots reagieren.






