Tiroler Wald bleibt wichtiger Schutz- und Wirtschaftsfaktor

Der Tiroler Wald schützt Siedlungen und Verkehrswege vor Naturgefahren, liefert den nachwachsenden Rohstoff Holz und dient als Erholungsraum. Gleichzeitig ist er ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Österreichweit erwirtschaftet die Forst- und Holzwirtschaft jährlich rund 122 Milliarden Euro Umsatz und sichert etwa 444.000 Arbeitsplätze.
Nach mehreren schwierigen Jahren mit hohen Schäden durch Borkenkäfer und Stürme verlief das vergangene Jahr etwas ruhiger. Dennoch fielen in Tirol rund 500.000 Kubikmeter Schadholz an. Der dadurch verursachte Schaden belief sich auf rund 19 Millionen Euro. Zudem wurden 30 Waldbrände registriert.
Im Jahr 2025 wurden in Tirol rund 1,78 Millionen Kubikmeter Holz genutzt. Gleichzeitig investierte das Land über Förderprogramme knapp 30 Millionen Euro in Schutzwaldpflege, Wiederbewaldung und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel.
Ein Schwerpunkt bleibt die Entwicklung klimafitter Wälder. Durch Naturverjüngung und den verstärkten Einsatz verschiedener Baumarten sollen die Wälder widerstandsfähiger werden. Allein 2025 wurden über 3,2 Millionen Forstpflanzen verkauft. Erstmals war dabei die Lärche die meistverwendete Baumart.
Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler betont, dass Investitionen in den Wald Investitionen in die Zukunft Tirols seien. Ziel bleibe ein stabiler und leistungsfähiger Bergwald, der auch kommenden Generationen Schutz und Lebensgrundlage bietet.






