von ih 09.06.2026 13:40 Uhr

Pamer überzeugt, dass „Südtirol eine solidarische Gesellschaft ist“

In Südtirol können Ausländer-Familien künftig in zahlreichen Gemeinden untergebracht werden. Insgesamt 44 Gemeinden haben bereits zugesagt, geeignete Wohnungen zur Verfügung zu stellen.

Rosmarie Pamer hofft auf die Solidarität aus der Bevölkerung.

66 Gemeinden haben reagiert

Wie das Land mitteilt, sollen Ausländer-Familien, die derzeit in Hotels in Bozen wohnen, künftig in Gemeinden im ganzen Land eine Unterkunft erhalten. Dort sollen sie zunächst vom Sozialdienst begleitet werden, um schrittweise ein selbstständiges Leben aufzubauen.

Bis zum 8. Juni haben 66 Gemeinden auf die Anfrage des Landes reagiert. Neben den 44 Gemeinden mit konkreten Wohnmöglichkeiten erklärten weitere 22 Gemeinden ihre Bereitschaft, weiterhin nach passenden Wohnungen zu suchen. 28 Gemeinden teilten hingegen mit, derzeit keine Familien aufnehmen zu können.

Landesrätin Pamer ist zufrieden

Soziallandesrätin Rosmarie Pamer (SVP) zeigt sich mit den Rückmeldungen zufrieden. „Wir sind auf eine sehr große Bereitschaft zur Aufnahme und Integration gestoßen, wofür ich den betroffenen Gemeinden sehr danke“, betont Pamer. Integration könne nur gelingen, „wenn sich alle daran beteiligen“.

Das Land werde die Gemeinden auch weiterhin unterstützen. „Wir werden den Gemeinden weiterhin zur Seite stehen und sie in diesem Vorhaben unterstützen“, sagt die Landesrätin. Zudem solle der Austausch zwischen den Gemeinden weiter gefördert werden.

Pamer zeigt sich zudem überzeugt, dass das Ausländer-Projekt auf breite Unterstützung in der Bevölkerung stößt. „Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass Südtirol eine solidarische Gesellschaft ist, in der jede ihren und jeder seinen Platz findet“, erklärt sie.

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