Computer sagt voraus: So weit kommt Österreich bei der WM

Damit rangiert das ÖFB-Team deutlich hinter den Topfavoriten des Turniers. Die höchsten Titelwahrscheinlichkeiten errechnete das Modell für Spanien mit 14,5 Prozent. Dahinter folgen England und Frankreich mit jeweils 12,4 Prozent sowie Deutschland mit 11,2 Prozent.
Für Österreich beginnt die WM in einer anspruchsvollen Gruppe mit Argentinien, Algerien und Jordanien. Die Chancen auf das Erreichen des Sechzehntelfinales stehen laut Simulation jedoch gut: In 81,2 Prozent der Durchläufe übersteht die Mannschaft die Gruppenphase. Am häufigsten gelingt dies als Gruppenzweiter.
Genau dort könnte allerdings eine besonders schwierige Herausforderung warten. Als wahrscheinlichster Gegner in der ersten K.-o.-Runde gilt der Sieger aus Spaniens Gruppe. Dennoch gilt im Fußball wie so oft: Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Das zugrunde liegende Prognosemodell kombiniert eine Vielzahl von Datenquellen. Berücksichtigt werden unter anderem Ergebnisse vergangener Länderspiels, Buchmacherquoten, individuelle Spielerbewertungen sowie die Marktwerte der Kader. Mithilfe von Methoden des maschinellen Lernens werden diese Informationen verknüpft und anschließend das gesamte Turnier Spiel für Spiel simuliert – unter Einbeziehung sämtlicher FIFA-Regeln.
Für Achim Zeileis bietet die Weltmeisterschaft dabei weit mehr als nur sportliche Spannung: „Ein Turnier wie dieses ist eine wunderbare Gelegenheit, bei ganz vielen Menschen Interesse für Wahrscheinlichkeiten zu wecken, die damit sonst nie in Berührung kommen“, erklärt der Statistiker.
Ob Österreich tatsächlich für eine Überraschung sorgen kann, wird sich im Sommer 2026 zeigen. Die Zahlen sprechen zwar gegen einen WM-Titel – ausschließen können sie ihn jedoch nicht.






