von ak 25.01.2023 19:14 Uhr

Bis auf Weiteres keine Wohncontainer für Geflüchtete

Aufgrund der massiven Kostensteigerung werden die geplanten Wohncontainer für geflüchtete Menschen im Westen Innsbruck bis auf Weiteres nicht umgesetzt werden.

Symbolbild von Thomas Breher auf Pixabay

Landeshauptmannstellvertretender Georg Dornauer, in der Tiroler Landesregierung ressortverantwortlich für die Unterbringung von geflüchteten Menschen, drückt angesichts anhaltender Kostensteigerungen im Zusammenhang mit der geplanten Errichtung des Containerdorfes Innsbruck West die Stopptaste: „Der Standort wird von uns bis auf Weiteres nicht mehr in Betracht gezogen“, verkündet Dornauer am Mittwoch das Aus.

Die Errichtungskosten würden angesichts gegebenen Nachbesserungsbedarfes bei Brandschutz und Sicherheit aktuell bei mehr als 900.000 Euro liegen. Wirtschaftlich sinnvoll zu betreiben wäre die Anlage bei den aktuellen Grundstücks- und Containermieten erst ab dem neunten Jahr ihres Bestehens: „Für eine Übergangslösung ergibt sich hier eine massive Schieflage im Kosten-Nutzen-Verhältnis, die ich als zuständiges Regierungsmitglied nicht verantworten kann“, führt Dornauer in einer Aussendung des Landes Tirol aus.

Tirol erfülle die Quote zur Unterbringung von Asylwerber derzeit zu mehr als 70 Prozent – Tendenz steigend. Dornauer betont abschließend das gute Miteinander zwischen Bund, Land und Gemeinden bei der Unterbringung von Geflüchteten: „An diesem Tiroler Weg werden wir festhalten: Ich möchte unaufgeregt an die Herausforderung herangehen und immer in Absprache mit der betroffenen Bevölkerung handeln und umsetzen.“

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