von lif 22.09.2022 09:19 Uhr

„Staat lässt Familien hängen – Südtirol muss Kita-Bonus ersetzen!“

Je nach Einkommen erhalten Eltern jährlich zwischen 1.500 und 3.000 Euro an Unterstützung, wenn ihr zwischen null und drei Jahre altes Kleinkind eine Kindertagesstätte besucht. Bis jetzt, denn der Staat findet momentan kein Geld mehr für diese Unterstützung. Wer jetzt im September beim Fürsorgeinstitut NIFS /INPS ansuchen möchte wird vertröstet, neue Ansuchen werden wohl erst wieder im neuen Jahr bearbeitet werden.

Symbolbild von Denise Husted auf Pixabay

Gleich mehrere junge Eltern haben sich bei F-Obmann Andreas Leiter Reber gemeldet und sind besorgt, denn Kitaplätze sind in Südtirol nicht nur rar, sondern auch teuer. „Gerade viele junge Eltern stehen finanziell an der Wand, sie haben meist einen Kredit für das Eigenheim abzuzahlen, oft sind beide gezwungen Vollzeit arbeiten gehen, um ihre Familie versorgen zu können“, so Leiter Reber. Wenn jetzt zu den explodierenden Strom- und Heizkosten auch noch der Kita-Bonus fällt, dann sind sie aufgeschmissen, denn 3.000 Euro haben oder nicht ist für viele Südtiroler Familien entscheidend“, so der F-Abgeordnete.

Falls der Staat nicht nachbessert, fordert er die Landesregierung auf, sofort einzuspringen und in Vorleistung zu gehen und den Kita-Bonus unkompliziert über eine Landesschiene zu ersetzen, denn das Geld werde von den Familien jetzt gebraucht. „Wenn Kompatscher und Co. sich und ihre gefälligen Worte zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ernst nehmen, dann sollen sie es jetzt auch unter Beweis stellen“, so Leiter Reber. Selbstverständlich seien diese Gelder später vom Staat zurückzuholen oder einzubehalten – auch dafür sei das Land laut dem F-Obmann in einer viel besseren Position als jeder Private.

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