von hz 22.09.2022 16:05 Uhr

Für ein grenzenloses Tirol

Aufbruchstimmung, motivierte Mitglieder und eine Landtagskandidatin für ganz Tirol. Die „Süd-Tiroler Freiheit“ (STF) ist seit ihrer Gründung eine grenzüberwindende politische Bewegung und hat auch in Nord- und Osttirol viele Mitglieder. Bei einer gut besuchten Informations-Veranstaltung in Innsbruck sei am Mittwoch deutlich der Wunsch nach einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen den Tiroler Landesteilen zum Ausdruck gebracht worden.

Foto: (c) Süd-Tiroler Freiheit

Die langjährige Landtagsabgeordnete Dr. Eva Klotz und der Landtagsabgeordnete Sven Knoll berichteten den vielen interessierten Zuhörern über die aktuellen politischen Entwicklungen in Südtirol. Insbesondere die bevorstehende italienische Parlamentswahl, bei der die Neofaschistin Giorgia Meloni nach der Macht greift, wurde eingehend thematisiert. „Meloni und ihre Faschistenfreunde in Südtirol machen keinen Hehl daraus, dass sie die Autonomie beschneiden und Südtirol zu einer normalen italienischen Provinz machen wollen“, heißt es in einer Aussendung der STF. Diese Gefahr werde im Bundesland Tirol und in Österreich noch viel zu wenig erkannt. Umso wichtiger sei es daher, dass zukünftig im Tiroler Landtag eine Landtagsabgeordnete für ganz Tirol sitzt, die genau diese Themen anspricht.

Die Europaregion Tirol sei laut der STF leider noch immer nur eine leere Hülle. Die Landesregierungen nördlich und südlich des Brenners hätten bisher noch nicht einmal ein gemeinsames Öffi-Ticket für ganz Tirol zustande gebracht und in der Corona-Zeit wurde die Grenze sogar für Familien und Paare einfach geschlossen.

„Es gäbe so viel Bereiche, in denen eine Zusammenarbeit zwischen den Tiroler Landesteilen Sinn machen würde, als Beispiele seien nur der Transit, der öffentliche Personenverkehr, die Gesundheitsversorgung, die Stromproduktion, der Tourismus oder die Bildung genannt. Nichts davon wird jedoch umgesetzt, weil die regierenden Politiker noch immer einen Grenzbalken am Brenner vor ihrem politischen Auge haben“, kritisiert die politische Bewegung.

Die Gesamttiroler Kandidatin

Um das zu ändern unterstütze die „Süd-Tiroler Freiheit“ die Kandidatur von Gudrun Kofler, die sich beim Informationsabend als Kandidatin für ganz Tirol den vielen Zuhörern vorgestellt hat.

Gudrun Kofler ist Gründungsmitglied der STF und spricht sich als einzige Kandidatin im Tiroler Wahlkampf für die Einheit Tirols aus. Von den Mitgliedern kam daher große Zustimmung für die Unterstützung von Gudrun Kofler. Gemeinsam will man zukünftig in den Landtagen von Bozen und Innsbruck für ein grenzenloses Tirol arbeiten.

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