von hz 20.09.2022 13:17 Uhr

Der Südtiroler Wirtschaftsverband schlägt Alarm

Die Belastungen für die Betriebe aufgrund der steigenden Energiepreise seien nicht mehr tragbar. Der hds fordert dringende und sofortige Unterstützungsmaßnahmen von Seiten der Politik, um die Existenz vieler Betriebe und Arbeitsplätze zu retten. Erste Unternehmen – etwa in der Gastronomie – denken ernsthaft an Betriebsauflassungen.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Die kritische Situation für die Unternehmen hat der hds anhand konkreter Zahlen sowie Stromrechnungen von lokalen Betrieben in einer Medienkonferenz vorgestellt, welche am Silvius-Magnago-Platz in Bozen stattgefunden hat.

„Die Zahlen sind erschreckend: 2022 werden in Italien die Energiekosten, allein in den Bereichen Handel, Gastronomie und Dienstleistungen 33 Milliarden Euro ausmachen, das Dreifache im Vergleich zu 2021 (elf Milliarden) und doppelt so hoch wie 2019 (14,9 Milliarden). Auch für viele Südtiroler Betriebe in diesen Bereichen wird ein Wirtschaften und Arbeiten mit diesen Betriebskosten nicht mehr möglich sein“, schreibt der hds in einer Aussendung. Stark betroffen seien der gesamte Einzelhandel und Großhandel im Bereich Lebensmittel, die Lebensmittelproduzenten (Bäcker, Konditoren, Speiseishersteller, Metzger) und die Gastronomie.

Der Wirtschaftsverband will aufzeigen, wie düster die Perspektiven für die heimischen Betriebe seien und fordert daher von der Landespolitik eine sofortige Unterstützung, bevor die Lichter in den Betrieben ausgehen.

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  1. Mex
    20.09.2022

    @MARTINB..DANKE ein Kommentar auf den Punkt!

  2. FranzK
    20.09.2022

    @MartinB
    …sehr gut geschrieben, nichts mehr hinzuzufügen.

  3. MartinB
    20.09.2022

    Die Prioritäten der Minister (EU weit) sind wohl andere: Sanktionen, Energiekonsumeinschränkung bei Bestrafung (trotz der irren Preise die alle Nichtreichen zum Sparen zwingen), Neue Pandemie/Impf-Auflagen, Gesetze zur Einschränkung von Meinungsfreiheit und Demonstrationsrecht (getarnt als Unterbindung von Hassrede und Desinformation), Massive Emissions-Verbote für Betriebe und Bürger die insgesamt nur minimal zum weltweiten Gesamt-CO2-Ausstoss beitragen, usw. und so fort.
    Währenddessen fliegt der LH “klimafreudlich” über den Atlantik und hält in NY vielleicht vor ein paar desinteressierten Polikern und Beamten, die natürlich auch alle klimafreudlich anreisen und dann Vegan bzw. Insektoid ernährt werden *Sarkasmus*, eine Rede. Die Superreichen lachen sich ins Knie (siehe exponentielle Gewinnsteigerungen 2019-2022) und bereiten sich darauf vor weitere Filetstücke der Ertragsmaximierung zu übernehmen bzw. vor dem “Konkurs” zu retten = “Quasi-Monopol-Konglomeraten” einzuverleiben.

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