von jw 09.08.2022 17:55 Uhr

Abschussbescheid für Problemwölfe in Osttirol bleibt aufrecht

Der Riss eines 300 Kilogramm schweren Ochsen vom 30. Juli in Lavant ist eindeutig den beiden zum Abschuss freigegebenen Wölfen zuzuschreiben. Die Proben enthielten DNA von beiden Tieren.

Symbolbild - Foto: LPA/Amt für Jagd und Fischerei

„Diese Problemwölfe töten nicht nur Schafe, sondern auch nahezu ausgewachsene Rinder. Sie sind eine Bedrohung für sämtliche Almtiere. Wir müssen unbedingt verhindern, dass sich ein Rudel bildet, das selbst Rinder reißt“, so Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler laut einer Presseaussendung des Landes Tirol.  Rechtlich ist die Entnahme durch die Jagdausübungsberechtigten gedeckt, diesbestätigt auch ein vom Land Tirol in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten.

Ein weiterer Wolf wurde im Zuge von Rissen am 27. Juli und am 31. Juli in Anras festgestellt. Es handelt sich dabei um ein männliches Tier mit der Bezeichnung 165MATK. Dieser Wolf war noch nicht bekannt gewesen. Damit erhöht sich die Zahl der im heurigen Jahr bislang in Osttirol nachgewiesenen Individuen auf acht Stück.

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