von lif 20.05.2022 15:22 Uhr

Auffrischungsimpfung für Personen ab 80 Jahren

Impfzentren, dezentrale Angebote in Gemeinden, Impfbusse, Impfmöglichkeiten in Altenheimen und bei niedergelassenen Ärzten: Das Covid-Impfangebot in Tirol war und ist vielfältig und hat zum Ziel, dass sich jeder durch eine Impfung gegen das Coronavirus schützen kann. Um noch näher an den Bürgern zu sein, werden nun im Rahmen der Messeangebote in Innsbruck an einem eigenen Stand Covid-Beratungen und -Impfungen angeboten. 

APA/THEMENBILD

Bei der Hausbau- und Energiemesse zwischen 13. und 15. Mai wurde das Angebot bereits von mehr als 250 Personen in Anspruch genommen und knapp 70 Impfungen durchgeführt. Das nächste Mal ist der Stand von „Tirol impft“ im Eingangsbereich auf der Frühjahrsmesse zwischen 9. und 12. Juni vertreten. Auch dann können sich Interessierte jeweils von 9.00 bis 18 .00 Uhr zur Covid-Impfung informieren und gegebenenfalls auch impfen lassen. Derzeit wird besonders Personen ab 80 Jahren sowie immungeschwächten Personen eine Auffrischungsimpfung spätestens sechs Monaten nach der dritten Impfung empfohlen.

Covid-Sterblichkeit sei in Altenheimen von 19 auf drei Prozent gesunken

Vor allem für ältere Personen bringe eine Covid-Infektion erhöhte Risiken mit sich, so das Land Tirol in einer Aussendung. Die Sterblichkeit für das Jahr betrage 2022 bisher drei Prozent, während es in den Jahren 2020 und 2021 mit 19 Prozent noch knapp jede fünfte erkrankte Person war. Dieser Erfolg ist der Schutzwirkung der Impfung zuzurechnen „Alte und immungeschwächte Personen benötigen einen aufrechten Immunschutz – nur so kann eine Erkrankung bestmöglich verhindert werden“, so Gesundheitsdirektorin Theresa Geley. „Damit die Sterblichkeit weiterhin so gering bleibt, ist es für Personen ab 80 Jahre und immungeschwächte Menschen sehr wichtig, sich spätestens sechs Monate nach der dritten Impfung eine Auffrischungsimpfung verabreichen zu lassen. Auch wenn unser Umgang mit der Krankheit etwas entspannter geworden ist und uns die aktuellen Zahlen im Vergleich zu den großen Infektionswellen weniger beunruhigend erscheinen, sollte man nicht vergessen, dass das Virus insbesondere für ältere und immungeschwächte Personen sehr gefährlich sein kann.“

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