von hz 22.01.2022 11:43 Uhr

Weiter sehr ruhige Lage abseits der Kitz-Rennen

Aus Kitzbühel werden während der Hahnenkammrennen weiter keine gröberen Corona-Verstöße gemeldet, die Lage blieb sehr ruhig. „Es ist fast weniger los als an einem normalen Wochenende“, sagte Bezirkspolizeikommandant Martin Reisenzein zur APA. Mit Après-Ski-Partys sei man nach wie vor nicht konfrontiert. Am Freitag waren im Rahmen der „Aktion scharf“ 44 Gastronomiebetriebe überprüft worden, in neun davon seien Übertretungen kleineren Ausmaßes festgestellt worden.

In Kitzbühels Innenstadt hält sich der Besucherzustrom sehr in Grenzen. - Bild: APA/GEORG HOCHMUTH

Daraus resultierten 29 Anzeigen. In neun davon wurden die Betreiber der Bezirkshauptmannschaft angezeigt, in 20 Fällen waren Gäste oder Angestellte betroffen. Dabei ging es etwa um Verstöße gegen der Maskenpflicht, Stehen an der Bar, fehlende 2G-Voraussetzungen oder da und dort Überschreiten der Sperrstunde.

Darüber hinaus musste die Exekutive weder rund um das Zielgelände noch in der Stadt selbst einschreiten. Am Abend war die ansonsten während der Renntage übervolle Kitzbüheler Innenstadt nur spärlich besucht. Die verordnete Maskenpflicht wurde großteils eingehalten, nur einige Personen mussten zunächst auf dieselbe hingewiesen werden.

Behörden und Polizei hatten im Vorfeld der Rennen strenge Kontrollen angekündigt, um Partys zu verhindern. Für Schlagzeilen hatte am vergangenen Wochenende nämlich ein Video gesorgt (UT24 berichtete), das von Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner in einem Lokal aufgenommen worden war und dann auf Social Media gepostet wurde. Der Unternehmer hatte dort gefeiert. Darin war zu sehen, wie die Gäste ohne Masken an der Bar und teils auf Tischen tanzend Après-Ski betrieben hatten.

APA/UT24

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