von lif 22.01.2022 09:20 Uhr

Es wird ein PCR-Testnetz angekündigt

Das derzeit – wie man an den Schultestungen sieht – in vielen Bundesländern unzulängliche PCR-Testregime wird neu gestaltet. Ab dem zweiten Quartal 2022 soll es ein österreichweites Testnetz geben, kündigt Generalmajor Thomas Starlinger an. Für die Omikron-Welle sei das zwar zu spät. Aber es gehe darum, „in Zukunft nicht wieder in so eine Situation zu kommen“.

Foto: APA

Er habe im Rahmen der Gesamtstaatlichen Covid-Krisenkoordination (Gecko) von der Regierung den Auftrag bekommen, ein Konzept für ein österreichweites PCR-Testnetz auszuarbeiten. Dazu habe es bereits ein Gespräch mit Laborbetreibern gegeben, nächste Woche werde er mit Supermarkt- und Drogerieketten sowie anderen möglichen Partner reden, berichtet Starlinger.

Starten könne man den Ausbau erst ab April – womit man ohnehin „sehr sportlich unterwegs“ sei, dauere doch alleine der Aufbau einer hochwertigen Laborkapazität acht bis zwölf Wochen, merkte Starlinger an. Nötig sein werde auch eine neue Ausschreibung der Bundesbeschaffung GmbH.

Im ersten Quartal werde man aber mit den derzeitigen PCR-Ressourcen auskommen und regional Schwerpunkte – etwa im Spitalsbereich – setzen müssen. Kurzfristig ausgebaut werden könnten Antigentests in Teststraßen bzw. Apotheken, die allerdings aus wissenschaftlicher Sicht nur zwölf Stunden gültig sein sollten. Und Stufe drei, die Wohnzimmer-Antigentests, sollten „eigentlich nur im Privatbereich verwendet werden“.

Mit der am Donnerstag beschlossenen neuen Corona-Schutzmaßnahmen-Verordnung können diese selbst abgenommenen Tests (wenn sie von einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst sind) aber in 3G-Bereichen (wie am Arbeitsplatz) wieder anerkannt werden. Die Stadt Wien scherte da aber aus und hat diese Tests weiter nicht zugelassen.

APA/UT24

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  1. Itstime
    22.01.2022

    Noch einmal zum Mitschreiben: ein PCR Test zeigt nur die Nukleinsäuren an, nicht das Virus , er kann keine Infektion nachweisen. Stammt nicht von mir sondern von Frau Prof.Dr. Ulrike Kämmerer, Virologin und Immunologin von der Uni Würzburg

  2. hel
    22.01.2022

    Andere Länder steigen aus, aber Mitteleuropa verbrennt weiter Steuergelder und Lebensjahre der Menschen.

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