von hm 25.11.2021 13:47 Uhr

WHO: Maskenpflicht rettet 160.000 Leben

In Südtirol ist am Montag eine allgemeine Maskenpflicht in Kraft getreten. Europaweit tragen derzeit jedoch nur 48 Prozent der Bevölkerung regelmäßig einen Mund-/Nasenschutz, sagte der Europa-Direktor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Robb Butler gegenüber SkyNews. Die WHO wies darauf hin, dass die Impfung nur in etwa 40 Prozent der Fälle vor einer Übertragung mit der Delta-Variante des Coronavirus schützt.

In Südtirol gilt eine allgemeine Maskenpflicht. (Archiv/APA)

Die Impfstoffe vermindern die Übertragung der hochansteckenden Delta-Variante des Virus nach Angaben der WHO nur um 40 Prozent. „Die Datenlage deutet darauf hin, dass die Übertragung vor dem Auftreten der Delta-Variante durch die Impfstoffe um etwa 60 Prozent reduziert wurde“, erklärte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf. „Mit Delta ist dieser Wert auf etwa 40 Prozent gesunken.“

Würden 95 Prozent der europäischen Bevölkerung einen Maske tragen, könnte man damit 160.000 Corona-Todesfälle verhindern, betonte dagegen WHO-Europa-Direktor Robb Butler auf SkyNews. Laut einer Studie, die vergangene Woche im British Medical Journal veröffentlicht wurde, verhindert eine herkömmliche Maske 53 Prozent aller Infektionen – und ist demzufolge effektiver als eine zweifache Impfung.

Der WHO-Chef rief die Menschen deshalb inständig auf, weiterhin Masken zu tragen und Schutzmaßnahmen zu ergreifen: „Wir sind besorgt über das falsche Gefühl der Sicherheit, dass die Impfstoffe die Pandemie beendet hätten und Geimpfte keine weiteren Vorsichtsmaßnahmen ergreifen müssten.“

Allgemeine Maskenpflicht in Südtirol

Südtirolweit gilt laut Verordnung Nr. 34 des Landeshauptmannes eine Maskenpflicht in Innenräumen sowie an Orten, wo der Mindestabstand von einem Meter zu anderen Personen nicht gewährleistet werden kann und jedenfalls bei allen Menschenansammlungen, und somit z.B. in den Stadt- und Dorfzentren, auf Plätzen, auf Märkten und in Warteschlangen.

In Innenräumen der aktuell 20 Hochinzidenzgemeinden und im öffentlichen Nahverkehr gilt eine FFP2-Maskenpflicht. In Nord- und Osttirol ist sie neben den öffentlichen Verkehrsmitteln auch am Arbeitsplatz flächendeckend verpflichtend.

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  1. swiss-austrianer
    25.11.2021

    Dass eine Gesichtsschutzmaske ein guter Schutz gegen Corona-Infektion ist, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich gehöre zur von der Regierung definierten Risikogruppe – was eigentlich eine bodenlose Frechheit und Diskriminierung seitens der Regierung ist – und trage seit März 2020 in der Öffentlichkeit Gesichtsschutzmaske. Ausserdem bin ich wöchentlich mit bis zu 80 Personen – ebenfalls mit Gesichtsschutzmaske – im Rahmen meiner ehrenamtlichen Sozialarbeit in Kontakt. Bei den laufenden Testungen – letztmalig am 24.11.2021 – bin ich immer negativ. Dass die Impfungen nur zu 40% schützen, konnte man im August schon in der Fachpresse lesen. Der WHO-Direktor machte auch die Bemerkung, dass man Corona nicht “wegimpfen” kann.

  2. hel
    25.11.2021

    Wie kann es sein, dass ein nur zu 40% wirksamer Impfstoff seine bedingte Zulassung behält und sogar verpflichtend gemacht werden kann?

  3. FranzK
    25.11.2021

    WHO sagt die Maske rettet 160.000 Leben. Genau diese WHO behaubtete bei Pandemiebeginn Maske tragen bringt nichts. Ein verlogenes Pack!!
    Ein Arzt sagte die Maske schützt nicht vor einen Virus sondern nur gegen Pakterien. Also wird uns nur was vorgegaukelt, gerade so wie man es braucht, und jetzt braucht man halt wieder die Maske um die Menschen zu erniedrigen.

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