von hm 24.11.2021 17:19 Uhr

Sekretärinnen nahmen Corona-Tests ab

In Innichen im Hochpustertal haben die Behörden zwei Sprechstundenhilfen angezeigt, die im Verdacht stehen, amtlich gültige Corona-Schnelltests durchgeführt zu haben.

Symbolbild (APA/dpa)

Am Dienstagmorgen inspizierten die Behörden eine Teststraße nahe dem Innichner Ortszentrum, das ein Arzt eingerichtet hatte. An Ort und Stelle nahmen zwei Frauen Nasenabstriche ab, die, wie sich herausstellen sollte, über keinerlei medizinische Berufsausbildung verfügten.

Die beiden Frauen nutzten jedoch den Online-Zugang ihres Arbeitgebers zu jener Datenbank, mit der die „Grünen Pässe“ ausgestellt werden. Den beiden Frauen, die als Bürokraft für den Arzt tätig waren, war es laut Bestimmungen nicht erlaubt, amtlich gültige Testnachweise auszustellen.

Die Behörden zeigten die 30-Jährige, eine 20-Jährige sowie ihren arbeitgebenden Arzt bei der Staatsanwaltschaft Bozen wegen missbräuchlicher Ausübung eines medizinischen Berufs an.

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