von hz 27.10.2021 17:41 Uhr

Warnung vor fleischfressender Geschlechtskrankheit

Von Knoten an Schamlippen, Penis oder After, die jucken können, bis zu schmerzhaften und blutigen fleischig-roten Geschwüren. Die Rede ist von Donovanosis, einer Geschlechtskrankheit, die sich derzeit in Großbritannien ausbreitet.

Bild von Darko Djurin auf Pixabay

Die Warnung kommt von Dr. Karan Rajan, einem Chirurg und Universitätsdozent, heißt es in einem Artikel von RTL News. Laut der britischen Gesundheitsbehörde Public Health England (PHE) gab es im Jahr 2019 bereits 30 gemeldete Fälle, fast doppelt so viele wie im Jahr 2016 mit 19 gemeldeten Fällen. Normalerweise kommt die Geschlechtskrankheit Donovanosis nur auf den karibischen Inseln, in Südamerika, Südafrika, Südostindien, Papua-Neuguinea und in Zentralaustralien vor. Im Corona-Jahr 2020 gab es auch noch 18 gemeldete Fälle, obwohl das öffentliche Leben deutlich heruntergefahren wurde.

Risiko einer HIV-Infektion

Das Bakterium Klebsiella soll der Auslöser von Donovanosis sein. Die ersten Symptome zeigen sich laut DocCheck ein bis zehn Wochen nach dem sexuellen Kontakt. Einzelne juckende Knoten bis tellergroße Geschwüre, die schmerzhaft sind, übel riechen und bluten, können dabei auftreten. Der Mediziner Dr. Karan Rajan erklärt auf seinem TikTok-Kanal, dass es noch schlimmer werden könnte: „Diese erschreckende Geschlechtskrankheit verursacht nicht nur blutige Wunden und Geschwüre, die infiziert werden können, sondern erhöht auch das Risiko einer HIV-Übertragung.“

Dauerhafte Schäden an den Geschlechtsteilen

Damit es nicht zu dauerhaften Narben, Schäden an den Genitalien oder Verfärbungen und Schwellungen kommt, sollten sich die Erkrankten behandeln lassen, ruft Dr. Shree Datta, Fachärztin für Geburtshilfe und Gynäkologie an der Londoner MyHealthcare Clinic, in der britischen Sun auf.

Insgesamt seien mehr Männer von Donovanosis betroffen als Frauen. Den besten Schutz vor einer möglichen Infektion biete ein Kondom.

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