von hm 21.07.2021 20:16 Uhr

Über 260 Mitarbeiter im Gesundheitswesen suspendiert

Über 260 Mitarbeiter in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen Südtirols haben einen Bescheid über ihre Freistellung bekommen, weil sie ihren Pflicht-Impftermin nicht wahrgenommen hatten. Eine Verordnung der italienischen Regierung sieht vor, dass Mitarbeiter in Sozialberufen gegen Covid-19 geimpft sein müssen, um ihren Beruf ausüben zu dürfen.

APA (Symbolbild)

Mit Stand Mittwoch dürfen 262 Mitarbeiter in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Sozialberufen nicht mehr ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen, teilte der Gesundheitsbetrieb mit. 205 davon sind bei öffentlichen Einrichtungen angestellt, weitere 57 bei privaten und Vertragspartnern.

Insgesamt 543 Angestellte, davon 242 im „Sanitätsbetrieb“, sollen ihrem Pflicht-Impftermin nicht nachgekommen sein. Auch ihnen droht eine Suspendierung bis zum Verstreichen der Frist.

Bei einer Suspendierung erhält der betroffene Mitarbeiter nicht nur kein Gehalt, auch Einzahlungen in die Pensionskasse werden eingestellt. Auf Arbeitslosengeld können die Betroffenen auch nicht hoffen, da sie weiterhin als Mitarbeiter geführt werden. Eine Rückkehr ist allerdings zu jedem Zeitpunkt möglich. Es reicht der Nachweis der Erstimpfung – und die Suspendierung wird sofort aufgehoben.

Der Gesundheitsdienst weist darauf hin, dass aufgrund der vielen beteiligten Akteure und dem Umstand, dass die Betroffenen sich jederzeit zu einer Impfung anmelden können, die Daten als vorläufig zu betrachten sind.

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  1. SwissTom
    22.07.2021

    Wahnsinn, unsere Kinder werden verblöden, ausser man hat ein SVP Fänlein dabei. Seid es etz alle verrückt geworden? Schamts enk.

  2. Diandl
    22.07.2021

    Nach dem Verwaltungsgericht Ligurien hat nun auch das Verwaltungsgericht Emilia Romagna die Suspendierung der Sanitätsbediensteten aufgehoben.
    Die Süd-Tiroler Landesregierung läßt sich davon nicht beeindrucken und will den Impfzwang nun sogar auf die Lehrer ausweiten. Das Problem der daraus resultierenden Lehrerflucht glaubt die Landesregierung mithilfe pensionierter und ungelernter Lehrer zu lösen. Solche Ideen können nur einem wirren Kopf wie dem des Jünglings mit dem abgebrochenen Studium entspringen. Bildung scheint für ihn nur zweitrangig zu sein (was bei seinem Werdegang auch nicht verwunderlich ist).

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