von su 20.06.2021 10:57 Uhr

Am Sonntag drohen „schwere Unwetter“

Nach dem Durchzug von heftigen Unwettern im Westen Deutschlands, in der Nacht zum Sonntag bleibt die „Wetterlage brisant“. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) wird es heftig werden.

Hagelkörner so groß wie eine Hand fielen am Samstagabend in Frankreich. ( Bild: Météo Franc-comtoise)

In einigen Regionen soll es nach DWD am Sonntag zu heftigen Unwettern kommen. Laut Prognose sind Orkanböen um 120 km/h, Starkregen und Golfball-großer Hagel (bis fünf Zentimetern) dabei. „Potenzial für Tornados ist gegeben“, heißt es im DWD-Warnlagebericht.

Feuerwehr bis 7 Uhr im Einsatz

Den Westen Deutschlands traf es bereits in der Nacht von Samstag auf den Sonntag. Betroffen waren die Gebiete Nordrhein-Westfalen und das Rheinland. Allein in Köln soll die Feuerwehr 244 Mal ausgerückt sein.

„Gegen 1 Uhr zog letzte Nacht ein Unwetter mit Starkregen über Köln. Die Berufsfeuerwehr und alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr waren zur Beseitigung der Wasserschäden bis heute Morgen etwa 7 Uhr“, twitterte die Feuerwehr Köln am Sonntagvormittag.

Enorme Schäden nach Hagelschlag in Frankreich. (Bilder: Météo Franc-comtoise)

Fünfzentimeter großer Hagel

Nun soll sich laut der Experten des DWD die Gefahr auf das gesamte Deutschland ausweiten.

Am späten Nachmittag und abends ziehen schwere Gewitter demnach von Frankreich und der Schweiz her: „Heftiger Starkregen, großer Hagel und eventuell Orkanböen. Schwülheiß mit 27 bis 37 Grad bleibt es mit den höchsten Werten im Osten, an der Nordseeküste und in der Eifel ist es etwas kühler“.

Die ersten Gewitter ziehen am Nachmittag in Baden-Württemberg auf. 50 Liter pro Quadratmeter Starkregen sollen hier innerhalb kurzer Zeit fallen. Mit dabei auch Hagel (3-5 Zentimeter Größe), sowie Orkanböen um 120 km/h.
„Potenzial für Tornados ist gegeben“, heißt es im DWD-Warnlagebericht. Die Gewitter breiten sich dann nach Nordosten über Bayern und das südliche Hessen bis nach Thüringen aus.

Heftig in der Nacht zum Montag

Heftig bleibt es in der Nacht zum Montag: Die Gewitter ziehen vom Südwesten und Süden über die Mitte nach Norden. Im Westen und Nordwesten ist laut dem DWD gebietsweise mit Starkregen, Sturmböen und Hagel zu rechnen. Im Südosten und an Oder und Neiße bleibt es dagegen meist trocken. Tiefstwerte zwischen 22 und 14 Grad.

In diesen Bundesgebieten Deutschlands drohen heftige Gewitter, Starkregen, Sturm und Hagel:
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen und Bremen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz und Saarland
Sachsen-Anhalt
Sachsen
Schleswig-Holstein
Thüringen

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