von hm 08.04.2021 15:43 Uhr

Terrorverdächtiger plante, 5G-Masten zu sprengen

Ein 34-jähriger Weinviertler hat offenbar Sprengstoffanschläge auf 5G-Sendemasten geplant. Unter anderem stellten die Behörden Video- und Bilddateien sicher, auf denen Spreng- und Brandversuche zu sehen sein sollen. Der Beschuldigte bestritt die Absicht.

APA (Symbolbild/dpa)

Im Zuge von Erhebungen erlangten Bedienstete des Landesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung Niederösterreich im Oktober vergangenen Jahres Kenntnis über einen Aufruf zu Beschädigungen von 5G-Masten in ganz Österreich.

Die Staatsanwaltschaft ordnete daraufhin eine Durchsuchung der Wohnadresse des Beschuldigten, einem 34-jährigen Mistelbacher, sowie die Sicherstellung von Beweismittel an.

Dabei stießen die Ermittler auf zahlreiche Chats, in denen der Verdächtigte Aufrufe zu Angriffen gegen 5G-Sendemasten bzw. deren Zerstörung geteilt haben soll. Zusätzlich tauchte im Zuge der Ermittlungen Bildmaterial auf, worauf zu sehen war, wie der Beschuldigte Spreng- und Brandversuche durchgeführt hatte, teilte die Polizei mit.

Der 34-Jährige gab bei seiner Einvernahme gegenüber den Beamten an, die Chats in alkoholisiertem Zustand geschrieben zu haben. Die tatsächliche Tatausführung habe er aber nicht beabsichtigt. Er bezeichnete sich als Kritiker der Corona-Maßnahmen und Gegner der 5G-Mobilfunknetzes, da sie seiner Ansicht nach gesundheitsschädlich seien.

Der 34-Jährige wurde nun bei der Staatsanwaltschaft Korneuburg unter anderem wegen Aufforderung sowie Gutheißung terroristischer Straftaten angezeigt.

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  1. Tom
    08.04.2021

    5G ist der Terror gegen die Menschheit deshalb ist auch der, der die Masten sprengen wollte KEIN “Terrorverdächtiger” bi uns in diesem Artikel wieder vermittelt werden soll. Betreutes Denken, NEIN DANKE !

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