von ca 08.04.2021 10:17 Uhr

Mann gesteht grausamen Mord an Ehefrau

Nach der Bluttat am Mittwoch in Graz hat der 43-jährige Verdächtige und Ehemann des 38-jährigen Opfers bei der Vernehmung gestanden, auf seine Ehefrau eingestochen zu haben (UT24 berichtete).  An Details könne er sich aber nicht erinnern, hieß es am Donnerstag seitens der Landespolizeidirektion Steiermark.

Symbolbild: APA (Archiv)

Der Afghane wird am Donnerstag in die Justizanstalt Graz-Jakomini gebracht und dürfte dort in Untersuchungshaft kommen. Das Motiv könnte der Polizei zufolge Eifersucht gewesen sein.

Der Mann hatte Mittwochfrüh auf seine Frau eingestochen, war direkt danach zu einer Polizeiinspektion gegangen und hatte sich gestellt. Er sagte den Beamten in gebrochenem Deutsch, dass er gerade seine Frau getötet habe. Die Hintergründe dazu müssen noch ermittelt werden, berichtet die Polizei.

Täter galt bisher als „unauffällig“

Bisher fiel der 43-Jährige, der mit seiner Familie seit 2015 in Österreich lebt und asylberechtigt ist, polizeilich nicht auf. Auch beim Jugendamt liegen keine Verdachtsfälle auf. Ersten Ermittlungen zufolge könnte der Mann geglaubt haben, dass seine Frau einen anderen Mann hat. Dieses mögliche Motiv werde nun überprüft, sagte ein Sprecher zur APA.

Die vier gemeinsamen Kinder werden nun vom Jugendamt betreut

Die Leiche der 38-Jährigen wird am Donnerstag obduziert. Mit einem Ergebnis wird im Laufe des Tages gerechnet. Klar ist, dass die Frau mehrere Messerstiche erlitten hatte. Sie wurde blutüberströmt am Küchenboden von den Beamten aufgefunden. Die vier Kinder des Paares waren zum Tatzeitpunkt nicht zu Hause. Sie werden nun vom Jugendamt betreut.

/APA

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