von hm 08.04.2021 13:37 Uhr

Machtwechsel auf Grönland ebnet Weg in die Unabhängigkeit

Der Bezirkssprecher der Süd-Tiroler Freiheit Pustertal, Bernhard Zimmerhofer, gratuliert den Wahlsiegern bei den jüngsten Parlamentswahlen in Grönland, der bisherigen Oppositionspartei „Inuit Ataqatigiit“. Grönland, die größte Insel der Welt, wird zukünftig mit Zweidrittelmehrheit von Unabhängigkeitsbefürwortern regiert. Man rechnet in fünf bis zehn Jahren mit der vollständigen Unabhängigkeit des Landes, zumal die Ausarbeitung einer neuen Verfassung schon im Gange ist.

Die Insel Grönland könnte sich von der dänischen Krone lösen. (Pixabay)

Grönland war besonders in letzter Zeit ein viel umworbenes Land, da es reich an Rohstoffen ist, mit z.B. den weltweit größten Vorkommen an Seltenen Erden, welche für die Elektroindustrie (E-Mobilität, Windkraft, Smartphones) benötigt werden. Weiters verfügt die Insel über große und reiche Fischgründe. Ein unabhängiges Grönland stünde somit auf solider wirtschaftlicher und finanzieller Basis. Schon zweimal wollten die USA die Insel von Dänemark abkaufen, das erste Mal 1946 und zuletzt hatte Präsident Trump Andeutungen in diese Richtung gemacht.

Das Ergebnis der Wahl hat klar aufgezeigt, dass jene Parteien, die sich für eine starke Partnerschaft mit dem Königreich Dänemark, zu dessen Krone die Insel gehört, einsetzten, starke Verluste hinnehmen mussten. „Dieser Umstand sollte auch einigen Südtiroler Politikern zu denken geben!“, betonte Zimmerhofer abschließend.

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