von hm 02.03.2021 19:56 Uhr

Neues Draghi-Dekret bleibt ohne Folgen für Südtirol

Die neue italienische Regierung unter Premierminister Mario Draghi hat am Dienstag ein erstes Corona-Dekret verabschiedet. Landeshauptmann Arno Kompatscher versicherte im Anschluss, dass die Südtiroler Verordnungen dadurch weiterhin aufrecht blieben.

Italienischer Ministerpräsident Mario Draghi - Foto: APA/AFP

„Die in den letzten Wochen in Südtirol umgesetzten Maßnahmen entsprechen bereits den neu vorgesehenen staatlichen Regeln“, berichtete Landeshauptmann Arno Kompatscher, der per Videokonferenz an einem offiziellen Treffen mit Ministern und Regionenpräsidenten teilnahm: „Entsprechend können die in Südtirol geltenden Verordnungen aufrecht bleiben, sowohl landesweit als auch in den Gemeinden mit der südafrikanischen Coronavirus-Variante.“

Im Bildungsbereich galt in Italien bisher, dass in gelben und orangen Zonen alle Stufen des Bildungsbereichs in Präsenz erfolgen, in roten Zonen hingegen lediglich die unteren Stufen bis einschließlich der ersten Klasse Mittelschule. Für die höheren Schulstufen gilt Fernunterricht. Künftig sollen in den roten Zonen hingegen alle Schulstufen schließen beziehungsweise in den Fernunterricht wechseln.

Was die neue Verordnung für die geplante Öffnung der höheren Schulstufen mit 15. März bedeutet, ließ Kompatscher jedoch noch offen.

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