von hm 13.01.2021 14:51 Uhr

Brennerachse: Feinstaub trotz Verkehrseinbruch

Die Corona-Krise im Jahr 2020 hat zu einem dramatischen Verkehrseinbruch auf der Brennerachse geführt. Die Feinstaubbelastung sei aber während des Lockdowns und des konsequenten Rückgangs des Verkehrs nicht gesunken, teilt die Handelskammer mit.

pixabay

Während sich der Warenverkehr seit dem Frühsommer wieder einigermaßen eingestellt hat, ist beim Leichtverkehr von einer Trendwende noch keine Rede. In den Sommermonaten hat sich der Leichtverkehr auf der Brennerachse zwar erholt, aber das Vorjahresniveau wurde bei Weitem nicht mehr erreicht.

Der Leichtverkehr ist an manchen Tagen im Vergleich zum Vorjahr um bis zu über 97 Prozent eingebrochen. Ein solcher Verkehrseinbruch sei dramatisch, da der Verkehr direkt mit dem Wirtschaftswachstum zusammenhängt, gibt die Handelskammer in einer Aussendung zu bedenken.

Für die Wirtschaft hat das Coronavirus und der dramatische Verkehrseinbruch schwerwiegende Folgen, eine Auswirkung auf die Feinstaubwerte gebe es allerdings nicht. Der Rückgang des Verkehrs im Frühjahr hat die einmalige Möglichkeit ergeben, die Veränderung der Feinstaubbelastung zu messen.

Die Feinstaubmessungen des Landes Südtirol in den Monaten März bis Mai zeigen klar auf, dass die Belastung während des Lockdowns nicht gesunken ist und den Vorjahrswerten entspricht.

Was hingegen die Stickoxid-Werte (NOx) anbelangt, sieht man deutlich, dass die Emissionen seit Jahren rückläufig sind. Die Handelskammer führt diese Entwicklung jedoch auf technische Verbesserungen bei den Fahrzeugen zurück.

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