von ih 25.09.2020 13:48 Uhr

Sportartikelhandel: Handlungsempfehlungen bringen Sicherheit

Auf 100 Einwohner kommen in Tirol rund 15 Quadratmeter Verkaufsfläche im Sportartikelhandel. Mehr als doppelt so viel wie etwa in Salzburg oder Kärnten und fast fünfmal so viel wie in Wien. „Die Branche hat dementsprechend enorme Bedeutung für die Tiroler Tourismuswirtschaft. Daher ist es wichtig, dass auch in unserem Bereich die passenden Rahmenbedingungen für eine bestmögliche Wintersaison geschaffen werden“, betont die Sprecherin des Tiroler Sportartikelhandels, Katrin Brugger. Dabei helfen ab sofort konkrete Handlungsempfehlungen für Betriebe, die unter ihrer Federführung erarbeitet wurden.

APA

„Mit diesen Handlungsempfehlungen bekennt sich der Sportartikelhandel bzw. Sportgeräteverleih auf Grundlage der Vorgaben der österreichischen Bundesregierung zu den Anti-Corona-Maßnahmen. Für die Betriebe gibt es beispielsweise detaillierte Informationen über allgemeine Hygiene- bzw. Sicherheitsmaßnahmen in den Geschäftsräumlichkeiten und spezielle Anleitungen zu den Besonderheiten im Sportartikelverleih“, erklärt Brugger und ergänzt: „Die Einhaltung der Empfehlungen gewährleistet sowohl Kunden als auch Mitarbeitern ein sicheres Miteinander im Sportartikelhandel bzw. Sportgeräteverleih.“

Die von der Tiroler Branchensprecherin initierten Handlungsempfehlungen werden nun auch in ganz Österreich angewendet und an die Betriebe ausgegeben. „Es ist erfreulich, dass es hier bundesweit eine einheitliche, nachvollziehbare und konsequente Linie gibt. Das ist im Bereich der Freitestungen im Skiverleih derzeit leider noch nicht der Fall, weil der Handel im Vergleich zu anderen Branchen klar benachteiligt wird“, stellt Brugger fest und fordert in diesem Zusammenhang dringend eine Nachbessesrung der diesbezüglichen Regelung: „Der Skiverleih hat in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Er spielt eine wichtige Rolle, was die sogenannte Customer-Journey im heimischen Tourismus anbelangt und ist eine Schlüssel-Schnittstelle, an der im Winter tagtäglich viele tausende Kundenkontakte stattfinden. Daher ist es unbedingt notwendig, dass allen Skiverleihern kostenlose Testungen ermöglicht werden, denn es geht hier nicht um Branchenzugehörigkeiten, sondern einzig und allein um die Ausübung der Tätigkeit.“

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