von ih 25.09.2020 16:02 Uhr

SPÖ: Causa-Ischgl ist kein Anhängsel zum Tagesgeschäft

„Die Regierungsparteien wollen die Sache unter den Tisch kehren und Liste Fritz und NEOS haben ganz offensichtlich die Dimension des Problems bis heute nicht verstanden“, kritisiert Georg Dornauer, Landesparteivorsitzender und Klubobmann der SPÖ Tirol den jüngsten Vorschlag, dass die Causa-Ischgl an einem zusätzlichen Sitzungstag im Landtag verhandelt werden soll.

APA (Archiv/Expa)

„Wir als (…) SPÖ Tirol wollen eine lücken- und schonungslose Aufklärung der Causa-Ischgl mitsamt aller politischer Verantwortlichkeiten. Die Causa-Ischgl ist einer der größten politischen und menschlichen Skandale der letzten Jahre – und seine Aufklärung ist kein Beiwagerl zum politischen Tagesgeschäft. Tirol ist international als Corona-Drehscheibe bekannt und zahlreiche Fälle in ganz Europa lassen sich auf den Urlaub in Tirol zurückführen. Die Verantwortlichkeit für diesen Imageschaden und für die überdurchschnittliche Belastung der Tiroler Bevölkerung muss lückenlos aufgeklärt werden“, stellt Dornauer unmissverständlich klar und ergänzt:

„Die vermeintlichen Oppositionsparteien Liste Fritz und Neos wollen den Bericht der Unabhängigen Untersuchungskommission als Anhängsel behandeln und ihn nebenbei in der laufenden Landtagssitzung studieren. Das ist meilenweite von echter Aufklärung entfernt.“

Die SPÖ Tirol beharrt in diesem Sinne auf einem echten Sonderlandtag Anfang November, um die katastrophalen Fehleinschätzungen und Fehlentscheidungen im Corona-Krisenmanagement der schwarz-grünen Tiroler Landesregierung aufzuarbeiten. „Für mich ist klar: Nichts darf unter den Tisch gekehrt werden. Die Tirolerinnen und Tiroler haben ein Recht darauf zu erfahren, welche Fehler im März passiert sind und wer dafür verantwortlich ist – und auf dieser Grundlage wird der Tiroler Landtag die politischen Konsequenzen zu ziehen haben.“

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