von red 25.09.2020 15:55 Uhr

Freiheitliche sauer auf STF wegen Einzug in Gemeinderat

In Brixen haben sich die Fronten auf Seiten der deutschen Oppositionsparteien verhärtet. Weil die Süd-Tiroler Freiheit in den Gemeinderat von Brixen eingezogen ist, wütet Oscar Fellin von der Freiheitlichen Jugend nun gegen die konkurrierende Bewegung. Durch den Einzug von STF-Jungspund Stefan Unterberger hat Fellin seinen eigenen Einzug nämlich knapp verpasst. Seinem Ärger darüber lässt er nun freien Lauf.

Der Freiheitliche Oscar Fellin ist sauer auf Stefan Unterberger von der Süd-Tiroler Freiheit. Weil dieser in den Brixner Gemeinderat eingezogen ist - Fotomontage: UT24

Die Freiheitlichen haben bei der Gemeinderatswahl in Brixen 284 Stimmen auf ihr Listenzeichen vereinen können. Damit werden sie künftig mit einem Mandatar im Gemeinderat von Brixen vertreten sein.

Mit diesem Ergebnis alles andere als zufrieden ist hingegen Oscar Fellin, Obmann der Freiheitlichen Jugend und ebenfalls Kandidat in Brixen. Weil ausgerechnet Stefan Unterberger von der Süd-Tiroler Freiheit seiner Partei das sicher geglaubte zweite Mandat weggenommen hat, ist Fellin fuchsteufelswild. Und er ließ seinem Frust darüber bei Facebook unlängst freien Lauf.

Fellin will mit STF nicht zusammenarbeiten

Der Obmann der Freiheitlichen Jugend bezeichnete die Liste, für die Unterberger in den Gemeinderat eingezogen ist, als eine Partei, die „im ersten Weltkrieg steckengeblieben ist und unsere Volksgruppen gegeneinander ausspielt“.

Auch eine Zusammenarbeit mit der Süd-Tiroler Freiheit schloß Oscar Fellin im Namen seiner Partei bereits von vorne kategorisch aus. Einigkeit auf Seiten der deutschen Oppositionsparteien sieht freilich anders aus.

UT24 hätte gerne sowohl Oscar Fellin, als auch Stefan Unterberger zu der Causa befragt. Leider waren beide Jungpolitiker am Freitag für keine Stellungnahme zu erreichen.

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  1. subx
    29.09.2020

    Oscar Fellin fährt hier nur die Linie des sinkenden blauen Schiffs weiter. Hoffentlich denken nicht alle bei den Blauen so.

  2. subx
    26.09.2020

    Schade, wenn man demokratische Grundsätze und den Wählerwillen nicht akzeptieren kann und will und den Fehler nur bei anderen findet.

  3. Sem
    26.09.2020

    Herr Fellin, sie zeigen mit ihrem Verhalten nicht gerade Reife, so wie man es sich von einem Jungpolitiker erwarten würde. Die Wahl des Volkes ist nun mal zu akzeptieren und ich finde, ein guter Politiker zeichnet sich durch konstruktives Verhandeln aus. Einzelgänger sind meistens die ewigen Neinsager
    Hannes Troger, Bruneck

  4. dege
    26.09.2020

    Seid ihr noch nicht klein genug?

  5. Arnold
    25.09.2020

    Fellin ist ein schlechter Verlierer das Volk ist der Cheff

  6. FranzK
    25.09.2020

    Was wollen Fellini, Flasche leer?

  7. hst
    25.09.2020

    Mir scheint, dieser Fellin ist im Zweiten Weltkriewg stecken geblieben.

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