von ih 30.06.2020 12:12 Uhr

„Black Lives Matter“ erfordert Entfernung faschistischer Relikte in Südtirol

Auf der ganzen Welt finden derzeit Proteste statt, um auf Rassismus und Gewalt gegen Schwarze aufmerksam zu machen. Manche Länder haben darauf reagiert, indem sie Monumente entfernen, die die Unterdrückung und Versklavung der schwarzen Bevölkerung  verherrlichen. Auch in Südtirol existieren immer noch faschistische Überbleibsel mit ählichem Hintergrund. Die Süd-Tiroler Freiheit nimmt die aktuelle Debatte daher zum Anlass, um im Landtag die Entfernung der faschistischen Relikte in Südtirol zu fordern.

Die Vertreter der Süd-Tiroler Freiheit vor der faschistischen Siegessäule in Bozen - Foto: STF

In den USA wird die Entfernung der Statuen von Südstaaten-Generälen aus der Bürgerkriegszeit gefordert und teilweise schon umgesetzt. Denkmäler von Südstaaten-Generälen werden enthauptet oder vom Sockel gestoßen. Die Konföderierten-Flagge soll mancherorts verboten werden und sogar aus dem Kapitol sollen die Statuen, die an den Helden aus dem Bürgerkrieg erinnern, entfernt werden. Ranghohe US-Militärs haben sogar angeboten, Militärstützpunkte umzubenennen, welche nach Südstaaten-Generälen, die die Sklaverei propagiert hatten, benannt sind. In Europa, beispielsweise in Brüssel und im britischen Bristol, hat man ähnlich reagiert.

In Südtirol sei man bislang untätig geblieben. Auch hierzulande gibt es zahlreiche Denkmäler sowie Benennungen von Straßen und Kasernen, die an die Unterdrückung und Ermordung der schwarzafrikanischen Bevölkerung in Äthiopien erinnern. Dazu zählen beispielsweise faschistische Relikte wie das Mussolini-Relief in Bozen und das Alpini-Denkmal in Bruneck.

„Es ist eine Schande“

Dass die Relikte aus der Zeit des Faschismus keine Mahnmale in Südtirol darstellen, zeige der Umstand, dass ausgerechnet die neofaschistische Gruppierung „Casa Pound“ in den letzten Tagen jene faschistischen Relikte gesäubert habe, die im Zuge von Protesten beschmiert wurden.

„Es ist eine Schande, dass die Landespolitik bis heute akzeptiert, dass derartige Relikte in Süd-Tirol stehen dürfen“, sagt der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll. Er fügt hinzu: „Wenn in diesen Tagen auch in Südtirol gegen den latenten Rassismus gegen die schwarzafrikanische Bevölkerung protestiert wird, erscheint es scheinheilig, sich nicht auch mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen und die notwendigen Konsequenzen daraus zu ziehen.“

Entfernung von Kapuziner Wastl gefordert

Die Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit,  Myriam Atz Tammerle, meint, dass eine Distanzierung von den Gräueltaten der Vergangenheit nur dann erfolgen könne, wenn auch die Relikte und Denkmäler entfernt werden, die diese verherrlichen.

 

Die Süd-Tiroler Freiheit fordert daher in ihrem Beschlussantrag, dass das Alpini-Denkmal in Bruneck entfernt wird und dass Straßen- und Kasernennamen, die im Zusammenhang mit den Gräueltaten des Faschismus stehen bzw. an Personen erinnern, die sich an diesen Gräueltaten beteiligt haben, entfernt werden.

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  1. Tom
    30.06.2020

    Nacht Nazikeule welche mittlerweile abgenutzt ist kommt jetzt die Rassismuskeule… Das ganzen unschönen verquirlt mit Carola Welt Lüge und schon können Soros, Merkel, Clinton und Co.weitermachen bis sie Präsident Trump mit ihren medialen Schmutzkampagnen aus dem Amt gejagt haben und ihre kranken Welt herrschaftssysteme installiert sind. Die von Bill Gates WHO durch geimpfte Menschheit ist dann bloß noch zu einer willenlosen Masse verkommen… Unfassbar was hier mittlerweile abläuft !

  2. FranzK
    30.06.2020

    Traurig daß Südtiroler sich schon für die fasch. Denkmäler einsetzen, bester Beweis @Elmar65.

  3. Elmar65
    30.06.2020

    solche faschistische Denkmäler muss man als Mshnmahle sehen und nicht als Denkmal mann darf die braune und schwarze Zeit nicht verharmlosen und erst recht nicht vergessen und Vertuschen den in Südtirol waren nicht nur Faschisten zugange nein auch die Nazis waren sehr aktiv und das mit großer Unterstützung von ein Großteil der Südtiroler Bevölkerung das wird gerne verschwiegen

  4. Jan_Bader
    30.06.2020

    VOR 15 JAHREN BIN ICH AUFGEWACHT

    – als man mir als Uni-Angestellter mit EINER DRITTEL Stelle eine Nebentätigkeitserlaubnis verweigerte,
    – als mir als Deutschem in einer “Ermessensentscheidung” ein günstiger Krankenkassentarif weggenommen wurde, während Millionen Eindringlinge sofort krankenversichert sind,
    – seit ich auf einem Transparent einer Moslemdemo gelesen habe “Tötet alle Christen” und der begleitenden Polizei war da scheißegal,
    – seit ich von einem schwarzen Asylbewerber in einem Hallenbad aus dem Wasser genötigt wurde, weil ich die “Schwimmzeit” überschritten haben sollte und meine Beschwerde beim Bäderamt linkspopulistisch und mit Hausfriedensbruchklagedrohung abgeschmettert wurde,
    – seit ich für die Einreise meiner afrikanischen Freundin, Bürgschaftsurkunden unterschreiben musste und eine Krankenversicherung anschließen musste
    – seit ich an Weihnachten im eigenen Elternhaus von der islamisierten Familie meiner Schwester ausgegrenzt wurde …

    “Ich war niemals ein weißer Patriot – bis man mich dazu machte! Danke dafür!” wohlan!

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