von ih 26.03.2020 18:23 Uhr

Sanitätsbetrieb informiert Angehörige erst vier Tage nach Tod von Frau

Wie am Donnerstag bekannt wurde, hat es bei der Benachrichtigung von Angehörigen über den Tod eine 90jährigen Patientin eine bedauerliche mehrtätige Verspätung gegeben. Der Südtiroler Sanitätsbetrieb entschuldigt sich bei den Angehörigen und hat eine interne Klärung angeordnet.

Symbolfoto- Foto: Südtiroler Schützenbund

Die 90-jährige Patientin befand sich in der Abteilung Medizin des Krankenhauses Bozen in Behandlung. Vor ihrer geplanten Entlassung wurde sie aufgrund der Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes auf die Geriatrie im Krankenhaus Bozen verlegt. Am Samstag verschlechterte sich der Zustand weiter, worüber die Angehörigen der Patientin in Kenntnis gesetzt wurden.
Die Patientin verstarb in der Folge am späten Sonntagabend (22.03.2020).

Nach Bekanntwerden des Vorfalles hat die verantwortliche Stationsleitung am Donnerstag (26.03.2020) sofort Kontakt mit der Familie der Patientin aufgenommen und das Bedauern sowie die aufrichtige Anteilnahme zum Ausdruck gebracht. Angesichts der Tatsache, dass es bisher nie zu einem derartigen Versäumnis im Krankenhaus Bozen gekommen sei, sei dieses inakzeptable Ereignis in erster Linie der außerordentlichen Arbeitsbelastung und Stresssituation in der Abteilung Geriatrie in diesen Tagen geschuldet.

Die Direktion des Sanitätsbetriebes, die Ärztliche Direktion des Krankenhauses und der Primar der Abteilung Geriatrie entschuldigen sich bei der Familie und allen Angehörigen.

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