von ih 13.02.2020 07:50 Uhr

Kind kollabiert am Gardasee, doch Notruf versteht Mutter nicht

Am Mittwochvormittag kollabierte das siebenjährige Kind einer Familie aus München am Gardasee. Weil die Mitarbeiter des italienischen Notrufs die Frau jedoch nicht verstanden, holte sie sich Hilfe in ihrer Heimat. Der Notruf in Bayern konnte darauf auf die Hilfe der Kollegen in Südtirol zählen.

Symbolfoto

Eine Familie aus München befand sich gerade im Urlaub am Gardasee. Plötzlich und unerwartet kollabierte am Mittwoch das siebenjährige Kind und war nicht mehr ansprechbar.

Die Mutter wählte den Notruf, allerdings gelang es ihr nicht, den Kollegen aus der italienischen Leitstelle mitzuteilen, was geschehen war. Sie rief darauf nach kurzer Zeit ihre Schwester in München an und schilderte ihr, was passiert war. Diese wählte die 112 und erklärte einem Mitarbeiter den Umstand.

Über Südtirol Hilfe eingeholt

Der bayerische Mitarbeiter zögerte nicht lange und holte sich umgehend Hilfe bei seinen Kollegen in Bozen. Zwischen Bayern und Südtirol besteht nämlich eine enge Zusammenarbeit.

Der Mitarbeiter aus Bozen verständigte darauf wiederum die für Einsatzort zuständige Leitstelle in Verona. Erst dann konnte endlich ein Rettungswagen zur Familie geschickt werden.

Aber Ende gut, alles gut: Das Kind kam über drei Umwege dann doch endlich mit einem Rettungswagen in eine Klinik und ist mittlerweile wieder ansprechbar.

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