von ih 21.01.2020 06:22 Uhr

Herausragende Zahlen 2019 für die Tiroler Landesmuseen

Schon der Tag der offenen Tür und die ORF-Lange Nacht der Museen sprachen deutliche Zahlen: Das letzte Jahr war ein voller Erfolg für die Tiroler Landesmuseen. Insgesamt 13 Ausstellungen in fünf Häusern von „Egger-Lienz und Otto Dix“ über „Auf der Kippe“, „Des Kaisers Zeug“ und „(un)natürlich urban“ bis zu „Schönheit vor Weisheit“ sowie zwei exklusiv von regionalen Künstlerinnen – Karin Ferrari und Carmen Brucic – begeisterten die insgesamt 342.966 Besucherinnen und Besucher. Das ist ein Plus von fast 11 Prozent.

Foto: Wolfgang Lackner

Das bestbesuchte Haus war traditionell die Hofkirche mit den „Schwarzen Mandern“ und dem Grabmal Kaiser Maximilians I. mit 138.053 Besuchern. Darauf folgten DAS TIROL PANORAMA mit Kaiserjägermuseum (68.689 Besucher) mit dem Riesenrundgemälde, das Tiroler Volkskunstmuseum (52.959 Besucher) mit einer beeindruckenden Sammlung kulturhistorischer Kostbarkeiten, das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum (47.153 Besucher) mit seiner herausragenden kunstvollen Zeitreise durch 30.000 Jahre und das Museum im Zeughaus (36.142 Besucher)  als ehemaliges maximilianisches Waffenlager und dem neu zugänglichen mittelalterlichen Dachboden.

Ein besonderes Plus im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten das Zeughaus (+ 48,5 %), das Volkskunstmuseum (+ 15,9 Prozent) und die Hofkirche (+13,9 Prozent). „Das Maximilianjahr trug dazu bei, das Zeughaus mit zahlreichen Veranstaltungen und einer eigenen Sonderausstellung zu positionieren“, so Direktor Mag. Dr. Peter Assmann. „Außerdem wurden etwa in der ORF-Langen Nacht der Museen mit einem neuen musikalischen Format erfolgreiche Akzente gesetzt, um vor allem junges Publikum anzuziehen.“

Mehr Dynamik für 2020

Neben den Sonderausstellungen punkteten die Häuser mit den herausragenden Sammlungspräsentationen der Tiroler Landesmuseen, die seit fast 200 Jahren kontinuierlich erweitert werden. Damit die wertvollen Exponate nicht in den Depots verwahrt, sondern den Besuchern präsentiert werden können, wird das Ferdinandeum von nun an dynamischer gestaltet.

„Der moderne kunstgeschichtliche Bereich und ein neuer Grafikbereich in der Niederländersammlung sollen bei jedem Besuch für Überraschung sorgen“, verrät Direktor Mag. Dr. Peter Assmann seine Pläne. „Alle vier Monate werden die Exponate ausgetauscht.“ Damit möchte er 2020 einen entsprechenden Mehrwert für Einheimische wie Gäste bieten. Das Museum verlässt so nicht nur seinen statischen Charakter, sondern kann zukünftig auch auf aktuelle Themen besser reagieren. Die erste neue Sammlungspräsentation findet am 23. Jänner 2020 um 17.30 Uhr bei freiem Eintritt statt.

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