von ih 30.10.2019 14:37 Uhr

STF kontert „Omas gegen Rechts“ nach Anschuldigungen

Die Süd-Tiroler Freiheit weist die Anschuldigungen der selbsternannten „Omas gegen Rechts“, wonach die Bewegung „ethnische Spaltung“ aufgrund eines rechtsextremen Graffitis am Mendelpass betreibe, entschieden zurück. Es sei indiskutabel, dass die grünen Omas ausgerechnet die Süd-Tiroler Freiheit in die Nähe von Faschismus und Nationalsozialismus rücken wollen. 

Foto: Süd-Tiroler Freiheit/Cristian Kollmann

So sei es die Süd-Tiroler Freiheit gewesen, die beispielsweise dafür gesorgt habe, dass am Grenzstein am Brenner das eingemeißelte Hakenkreuz entfernt wurde. Und es sei ebenfalls die Süd-Tiroler Freiheit gewesen, die, lange bevor die Omas ihre Aversion gegen Rechts entdeckt hätten,, eine Aktion mit dem Titel „Tirol-Patrioten sind keine Nazi Idioten“ ins Leben gerufen haben. Und so sei es auch die Süd-Tiroler Freiheit, die sich immer wieder vehement für die Schleifung und Entfernung der zahlreichen menschenverachtenden faschistischen Relikte im Land einsetzt.

Wenn die Omas das nicht wahrnehmen, dann liege es nicht an mangelnden Initiativen oder Stellungnahmen der Süd-Tiroler Freiheit, sondern an undifferenzierten einseitigen Vorbehalten der „Omas gegen Rechts“, so Stefan Zelger von der Bewegung.

Auch Cristian Kollmann, der als Toponomastikexperte der politischen Bewegung gilt, wurde kürzlich von Rai Südtirol gefragt, ob er sich von einem rechtsextremistischen Graffiti, welches am Mendelpass rund um die Alto-Adige-Kontroverse angebracht worden war, distanziere.

„Was für eine Frage! Wir distanzieren uns nicht nur vom faschistischen Liktorenbündel und vom nationalsozialistischen Hakenkreuz, sondern, im Gegensatz zu den Antifaschismusheuchlern, ganz klar auch von der irredentistischen, tolomeisch-faschistischen, provokativen und manipulativen Etikette Alto Adige“, so Kollmann, der es sich nicht nehmen ließ, mit einem Plakat vor dem Schriftzug Position zu beziehen .

Wenn die „Omas gegen Rechts“ wirklich gegen dieses Gedankengut vorgehen wollen, dann sollten sie nach Ansicht der Süd-Tiroler Freiheit mit gutem Beispiel voran gehen und sich für die Entfernung des faschistischen Alpini-Denkmals in Bruneck einsetzen. Bei diesem handelt es sich nämlich um ein faschistisches Relikt, das bis heute den Völkermord im italienischen Abessinien-Feldzug glorifiziert, so die Bewegung.

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  1. dege
    31.10.2019

    Ach geh, diese zwei oder drei Omas im Bozner Laurin-Stüberl werden sich doch nicht die Graffitti-Griffel schmutzig machen. Nein, sie lösen politisches Kleingeld aus den Sprays von pubertierenden Oberdeppen und beschmieren die letzten Idealisten unseres Landes mit Worten, die andere gerne für sie drucken und Online stellen. Geht’s stricken, isch gscheider!

  2. Rolf
    30.10.2019

    Die Südtiroler Freiheit ist die einzige Partei, die sich gegen das Unrecht wehrt. Es sind andere Kräfte, die ihr schaden wollen. Gesteuert aus Rom.

  3. Diandl
    30.10.2019

    Wir wollen die Schmieraktion am Mendelpaß nicht überbewerten. Wer schreibt so etwas: “Alto Adige ist nicht Italia”? Ein Tiroler nicht, und ein Italiener auch nicht. Aber auf alle Fälle jemand, der Aufmerksamkeit sucht. Schaut danach aus, als ob die Omas bei dieser Aktion selbst Hand angelegt hätten, um danach “jene, die sich (immer laut grüner Omas) die ethnische Spaltung unserer Gesellschaft auf die Fahne geschrieben haben, allen voran die Süd-Tiroler Freiheit”, zu tadeln.
    Den grünen Omas dient die Schmiererei als Existenzberechtigung. Bislang sind sie ja noch nie durch das Anprangern von “Rechts” in Erscheinung getreten. Gelegenheit dazu gäbe es genug. Siegesdenkmal, Beinhäuser (jetzt ganz aktuell in wenigen Tagen!), Kapuziner-Waschtl, erfundene italienische Ortsnamen… dazu schweigen die Omas.

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